„Runder Tisch zum Erhalt der Grundschule Namedy“

Weitere Aktionen geplant

Initiative traf sich zum zweiten Mal

20.03.2017 - 19:00

Andernach/Namedy. In der vergangenen Woche fand sich der „Runde Tisch zum Erhalt der Grundschule Namedy“ zu einem zweiten Treffen zusammen. Neben den Teilnehmern der ersten Veranstaltung, die sich aus Gremien und Vertretern der Schule, der Kindertagesstätte und des Fördervereins zusammensetzten, nahmen dieses Mal ebenfalls Mitglieder des Namedyer Ortsbeirates teil.

In einem Resümee der vergangenen sechs Wochen fasste die Gruppe kurz das Erreichte zusammen. So stand man beispielsweise mehrfach mit Landtagsabgeordneten in Kontakt und verzeichnete eine intensive mediale Präsenz. Von besonderem Augenmerk war die Unterschriftensammlung in Namedy und Andernach, die mittlerweile mehr als 2.100 Unterzeichner zählt.


Gesammelte Unterschriften sollen übergeben werden


Im Anschluss an die Zusammenfassung widmeten die Teilnehmer sich dem weiteren Vorgehen. Zu allererst möchte die Initiative die gesammelten Unterschriften an Vertreter der rheinland-pfälzischen Landesregierung übergeben. Hierbei hofft man, Clemens Hoch als Andernacher Bürger und Chef der Staatskanzlei für die Übergabe gewinnen zu können. Darüber hinaus werden zwei Vertreter aus den Reihen der Initiative an der Vollversammlung der Elternsprecher der 41 zur Überprüfung anstehenden Zwergschulen teilnehmen, um in Lieg eine Petition zum Erhalt der rheinland-pfälzischen Grundschulen zu unterzeichnen. Des Weiteren hält man an der Absicht der Durchführung eines Pressegespräches oder einer Podiumsdiskussion mit lokalen politischen Vertretern auf Stadt- und Landesebene fest.


Alternative Organisationsformen abgelehnt


Den wesentlichen Beschluss des Abends bildete jedoch die Absicht der Runde, dass man sich für den Erhalt einer eigenständigen Schule in ihrer jetzigen Form einsetzen wird, da man mögliche alternative Organisationsformen der Schule, die von anderer Stelle ins Spiel gebracht worden sind, als nachteilhaft ansieht und daher ablehnt. Die intensive Betreuung in kleinen Lerngruppen, kurze Wege und die Verhinderung der Landflucht sind nach Ansicht der Initiative wichtige Gründe, welche gegen eine Schließung von kleinen Grundschulen sprechen. So sind die Mitglieder einhellig der Meinung, dass Kosten und Kopfzahlen kein Entscheidungskriterium sein können, über das Sein oder Nichtsein kleiner Grundschulen zu entscheiden oder jene umzustrukturieren.

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Motocross Fahrer schlägt einen Spaziergänger

juergen mueller:
Hallo m.m, schon gelesen (ich meine die Zeitung - oder liest man keine?). Nur zur Richtigstellung. Die Prügelattacke geht auf das Konto einer Spezie, die zu dem Typ Zweibeiner gehört, der seine Frustration und sein Gewaltpotenzial so auslebt, wie es ihm genehm ist und sich einen Scheiß darum schert, ob bei seinem unnatürlichen Verhalten andere zu Schaden kommen können, sondern dies eher bewusst in Kauf nimmt. Hinzukommt, dass er nicht den Arsch in der Hose hat sich bei der Polizei zu melden, um seine Version dieses Vorfalles abzugeben. Wäre mir dieses Geschehen widerfahren, versprochen, wäre dies anders ausgegangen und gewiss nicht zu meinem Nachteil, da auch ich die traurige Erfahrung machen musste, dass man mit Reden alleine nichts bewirken kann, sondern nur mit Handeln.
m.m:
ob die da fahren durften hin oder her ,geht ja um die Körperverletzung und die ging anscheinend vom Wanderer aus ,der Motorradfahrer hat sich verteidigt. vielleicht ist die Gegendarstellung ja auch längst bei der Polizei eingetroffen ...
juergen mueller:
Fakt ist erst einmal, dass die Motocross-Fahrzeuge NICHTS dort zu suchen hatten. Und was die Gegendarstellung auf Facebook betrifft, so würde es mich interessieren, von wem diese Gegendarstellung abgegeben wurde - warum auf Facebook und nicht bei der Polizei. Desweiteren, ich gehe mal davon aus, dass die beteiligten Motocross-Fahrer auch auf Facebook präsent sind - WARUM melden sich diese nicht bei der Polizei um zu einer Klärung beizutragen?
juergen mueller:
"Das kann so nicht weitergehen". Große Worte von einem, der OB unserer Stadt werden will und, egal was so nicht weitergehen kann, immer wieder betont, sich dafür einzusetzen, wenn er denn OB geworden ist. Mir fehlt alleine schon an den Worten der Glaube, da nie die Rede davon ist, wie das alles und wovon bezahlt werden soll. Das in "vielen" Fällen (und das sind viele) dies auch mit geringem Aufwand möglich sei, daran dürfte Herr Langner wohl nur selbst glauben, zumal ER das alleine auch NICHT entscheiden kann. Es sind immer wieder diese gleichlautenden, wiederholten Beteuerungen und Versprechungen, die es in ihrer Vielzahl (zumindest mir) unmöglich machen, darin auch nur einen Funken von Wahrheit u. Umsetzungsvermögen zu erkennen bei der ebensolchen Vielzahl eigentlicher Probleme, die die STADT wie in einer Art Zwangsjacke einengen und Träumereien ausschliessen müsste. Aber im WAHLKAMPF gelten nunmal andere Maßstäbe und da kommt es auch nicht unbedingt auf Wahrheiten an.
Manuela Keck:
Das ist ganz großartig. Die Facebookgruppe behind the police dankt ihnen dafür. http://www.facebook.com/groups/behindthepolice
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