CDU im Kreis Ahrweiler stellt Wahlprogramm für die Kreistagswahl vor

„Politik des ausgeglichenen Bewahrens und Erneuerns“

„Politik des ausgeglichenen
Bewahrens und Erneuerns“

Die CDU-Kreistagskandidatinnen und -kandidaten treten mit einem umfangreichen Programm zur Wahl an. Foto: privat

05.05.2014 - 13:28

Kreis Ahrweiler. „Für unsere Heimat - mit Erfahrung und Kompetenz“ - unter diesem Titel stellt die CDU im Kreis Ahrweiler ihr Wahlprogramm vor. Es ist ab sofort auf der Seite der Kreis-CDU (www.cdu-aw.de) im Internet abrufbar. Eine Textversion kann auch in der CDU-Kreisgeschäftsstelle, Bossardstraße 3; 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel. (0 26 41) 50 80 angefordert werden. Die CDU weist in ihrem Programm auch darauf hin, dass sie gemeinsam mit Landrat Dr. Jürgen Pföhler, in den letzten fünf Jahren wichtige Anstöße für den Kreis gegeben hat. „Hierbei hat die CDU im Kreistag auch stets den Schulterschluss mit anderen Fraktionen gesucht, denn wir wollen unsere Politik auf ein möglichst solides Fundament stellen“, so der Kreisvorsitzende der CDU und Landtagsabgeordnete Horst Gies.

In ihrer Bilanz weist die CDU darauf hin, dass über die von ihr vorgeschlagenen Förderprogramme Ehrenamt und Vereine, ländlicher Raum und Senioren insgesamt 4200 Einzelmaßnahmen gefördert werden konnten. Der KITA-Ausbau für die U-3-jährigen wurde vorangetrieben, sodass inzwischen eine Versorgungsquote von fast 45 Prozent erreicht ist. Eine Quote über dem geforderten Wert des Bundes und des Landes. In die Schulen wurde weiter investiert und das Schulangebot des Kreises durch Fachoberschule Adenau und die IGS Remagen erweitert, die Infrastruktur der Kreisstraßen wurde nicht vernachlässigt, sondern weiter verbessert. Ein schnelleres Internet ist inzwischen zu 90 Prozent im Kreis verfügbar.

Im Bereich „Natur und Umwelt“ unterstützte man die Aktion Blau beim Ausbau der Ahr, das Naturschutzprojekt „Obere Ahr/Hocheifel“ und setzte sich für das Ziel 100 Prozent Erneuerbare Energie-Region 2030 ein. Zur Erreichung dieses Ziels gelang es dem Landrat mit Unterstützung aller Fraktionen die regionale Energieagentur in den Kreis zu holen und das Bundesprojekt „EnAhrgie“, das den Kreis als Modellregion für die Energiewende untersucht, zu gewinnen. Die Christdemokraten legen ein umfangreiches Programm für die kommende Wahlperiode des Kreistages 2014-2019 vor. Dazu gehören z.B. frühe Hilfen für Familien mit besonderen Problemlagen im Bereich der Kinderbetreuung, Sicherung der Schulsozialarbeit, verstärkter Personaleinsatz in der Kreisverwaltung bei der Teilhabeplanung, um Menschen mit Behinderung gezielter zu helfen. Die CDU will sich für die Erhaltung von wohnortnahen Schulen und für die freie Wahl zwischen Förderschulen und allgemeine Schulen in der Frage der Inklusion einsetzen. Man fordert auch weiter Mittel für ein leistungsfähiges Netz der Kreisstraßen, aber auch die Fertigstellung der A1 und der Ortsumgehung Lohrsdorf. Im Bereich Tourismus will man z.B. den Ausbau des Radwegenetzes und die Schließung der noch bestehenden Lücken. Die Partei unterstützt die Erneuerbare-Energie-Region und setzt sich dafür ein, dass den Bürgern in Zukunft ein Entgelt für bestimmte Mengen von Papier aus der blauen Tonne gezahlt wird. Dies sind nur einige der Ziele, die im Wahlprogramm der CDU genannt werden.

„Wir würden es begrüßen, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger uns dazu ihre Meinung schreiben oder sagen und sich somit in die Kommunalpolitik einbringen, damit wir auch in Zukunft eine Politik des ausgeglichenen Bewahrens und Erneuerns in enger Zusammenarbeit mit dem Landrat und wann immer möglich auch mit den anderen Fraktionen gestalten können.“, so der Vorsitzende der Kreistagsfraktion der CDU Karl-Heinz Sundheimer.

Pressemitteilung der

CDU im Kreis Ahrweiler

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Kommentare
Uwe Klasen:
Sehr geehrte Fr. Wein, es geht in meinem Beitrag nicht um andere Verursacher von Vogelschlag, sondern um den durch Windkraftanlagen, bitte bei der Sache bleiben. Weiterhin ist der Grund des Rückganges der Insektenpopulation immer noch nicht abschließend erforscht, bekannt ist, dass die von ihnen angesprochenen Neonicotinoide Insekten vermutlich schwächen und diese dadurch leichter anderen Erkrankungen erliegen. Auch ein Ausfluss der sogenannten "Erneuerbaren" sind die Mais- und Rapsmonokulturen (sog. Energiepflanzen) welche, da nicht zur Nahrungsmittelproduktion vorgesehen, auch nicht den restriktiven Vorschriften zur Verwendung von Herbiziden oder Pestiziden unterworfen sind. Und Fr. Wein, die sogenannten "Erneuerbaren" schreibe ich nicht kaputt, dafür sorgt diese unsoziale und volatile Art einer Energieerzeugung von ganz alleine.
juergen mueller:
Da spricht offensichtlich ein Windratfetischist, aber keiner, der für Naturschutz etwas übrig hat. Mich nerven Beiträge, in denen diejenigen mit Schwachsinn in Verbindung gebracht werden, die sich in Naturschutzverbänden ehrenamtlich für bedrohte Artenvielfalt einsetzen u. deren Ursache. Heutzutage werden unbestritten Windparks in unmittelbarer Nähe von Vogelschutzgebieten u. Brutplätzen errichtet. Fakt ist, dass jedes Jahr zahlreiche Rotmilane (neben anderen Vogelarten) durch Rotorblätter umkommen u. ganz oben auf der Liste der Totfunde stehen. Fakt ist auch, da wo neue Anlagen aufgestellt werden sollen, verschwinden in der näheren Umgebung Greifvogelnester. Sind die Nester verschwunden, bekommen die Betreiber die Genehmigung für neue Anlagen. Viele Totfunde bleiben im verborgenen, da Fuchs, Marderhund, Dachs etc. diese beseitigen/fressen. Logisch oder? Da kann ich nur sagen, Menschen die vorher denken bevor sie etwas sagen brauchen nachher selten bereuen was sie gesagt haben
Jutta Wein:
Sehr geehrter Herr Klasen, und was machen wir mit den anderen Verursachern von Vogelschlag bzw. Vogelsterben. http://www.bund-rvso.de/vogelsterben-ursachen.html Also... Rückbau von Glasflächen, weniger Autos, weniger Züge, Rückbau von Stromleitungen (übrigens machbar bei dezentraler Energieversorgung), weniger Katzen.... Mmh, und der grösste Artenverlust beruht auf der globalen Klimaerwärmumg. Nicht zu vergessen der Rückgang der Insekten, durch die Neonicotinoide, das Nahrungsmittel für Vögel und Fledermäuse. Aber die Windräder die sind schuld. Es ist auch schlicht falsch, das der Vogelschlag durch Windräder in der Öffentlichkeit kaum bekannt ist. Es ist eher so, das sich vor den Windrädern kaum jemand für Vogelschlag interessiert hat. Herr Klasen, sie schreiben immer mit sehr viel Eifer die Erneuerbaren Energien kaputt, was ist den ihr Plan für die Zukunft? Und ganz nebenbei, glauben Sie eigentlich immer noch, das die Kohle- und Atomkraft nicht subventioniert wird???
juergen mueller:
Mir gefallen Menschen, die sagen was sie denken - aber noch mehr gefallen mir diejenigen, die machen was sie sagen, aber nicht, wenn sie dies in gleichem Atemzug wieder auf "viele" ungenannte Dinge reduzieren. Für mich gehört dazu, nicht höher, schneller, weiter - sondern langsamer, bewusster, menschlicher. und da ist die Politik weit entfernt von - spricht bei Menschen mit wenig Geld von "sozial schwach". Sozial schwach sind für mich Menschen ohne Anstand, Würde u. Mitgefühl. Sozial leben wir dank der Politik in einem kranken System, in dem die wichtigsten Berufe am schlechtesten bezahlt werden, wozu die Politik NICHT gehört. Haben SIE mal bei all IHREM Gerede darüber nachgedacht, dass die, die uns bis "70 Arbeiten" lassen wollen, und die, die keinen über "50" mehr einstellen, dieselben sind? Und was heißt Geringverdiener? Richtig ist, gering bezahlt, verdient hat das niemand Das permanende Gerede von Veränderungen ist doch, wie am Bahnhof zu stehen u auf ein Schiff zu warten.
Nicole777:
Der Deutsche ist also auf freiwilliger Basis in der Psychiatrie und der Somalier aufgrund des PsychKG eingewiesen. Beide begehen die gleiche Straftat und werden unterschiedlich behandelt. Wenn sich beide Männer in einer psychiatrischen Einrichtung befinden - egal ob freiwillig oder nicht -, gehe ich davon aus, dass BEIDE psychisch erkrankt sind. Diese Ungleichbehandlung erschließt sich mir nicht ...
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