CDU-Kreistagsfraktion diskutierte über Energiewende

Rheinland-Pfalz braucht einen Masterplan

29.06.2015 - 14:49

Kreis Ahrweiler. In einem Gespräch mit dem CDU-MdL und Sprecher der Landtagsfraktion für Energiepolitik, Dr. Norbert Mittrücker, diskutierte die CDU-Kreistagsfraktion über die Energiewende und die Entwicklung der Erneuerbaren Energien in Rheinland-Pfalz und im Kreis Ahrweiler. Hierbei ging es den CDU-Kreispolitikern mit ihrem Vorsitzenden Karl-Heinz Sundheimer besonders um die Frage, ob das Ziel der hundertprozentigen Stromversorgung des Kreises bis 2030 mit Erneuerbarer Energie bzw. Einsparungen im Stromverbrauch möglich ist. Hierzu kann gesagt werden, dass die CDU-Kreistagsfraktion nach wie vor an diesem ambitionierten Ziel festhalten will, auch wenn sich gegenüber dem Zeitpunkt der Beschlussfassung im Sommer 2011 die Lage insofern verändert hat, dass man nicht auf den starken Anteil der Windenergie setzen kann, wie das damals angenommen und von der grün-roten Landesregierung auch propagiert wurde. Die beiden CDU-Wahlkreisabgeordneten im Landtag Guido Ernst und Horst Gies konnten für das Gespräch ihren Fraktionskollegen Dr. Norbert Mittrücker gewinnen, der selbst Diplomingenieur für Elektrotechnik ist und der auch sofort den Finger in die Wunde legte. Er wies darauf hin, dass durch die Verlagerung des Themas Windkraft auf die alleinige Entscheidung vor Ort ohne landesweite Planung und Vorgabe keine gesicherte Energiepolitik entstehen könne. Das zeige sich auch in der Nichtberücksichtigung beim Vorhalten von Energieleistung für Zeiten, in denen Solarstrom und Windkraft nicht ausreichen. Man habe sämtliche Landstriche freigegeben, nur um die Energiewende zu schaffen. Das habe dazu geführt, dass die Grünen heute nicht mehr von den Umweltverbänden gestützt würden. Letztendlich brauche man bei diesem wichtigen Themen einen Masterplan für Rheinland-Pfalz , der auch die Änderungen im EEG-Gesetz berücksichtige, eine erneute Überarbeitung des Landesentwicklungsprogramms IV im Hinblick auf ein mehrstufiges Verfahren bei der Festlegung von Standorten für Windkraftanlagen und die Berücksichtigung von Energiepreisen, um bezahlbaren Strom gewährleisten zu können. Das hatte die CDU auch in einem Antrag im Landtag Ende Mai gefordert, der aber von Rot-Grün abgelehnt wurde. Im Kreis Ahrweiler gibt es nach Ansicht der CDU-Kreistagsfraktion bei den prozentual geringen Flächen für Windkraft nur die Möglichkeit einer vernünftigen Kombination aus Einsparmöglichkeiten von Strom, Nutzung von Fern- und Abwärme sowie im Kreis möglicher Erneuerbarer Energien um das für 2030 anvisierte Ziel zu erreichen. Wichtig ist aber auch hier nach übereinstimmender Meinung von Dr. Mittrücker und dem Fraktionsvorsitzenden Karl-Heinz Sundheimer ein Masterplan, der glücklicherweise durch das jetzt anlaufende beispielgebende Projekt „Enahrgie“ mit der Europäischen Akademie für Technologiefolgenabschätzung in Angriff genommen wird. Der Kreis hat sich hier auf Initiative von Landrat Dr. Jürgen Pföhler für ein Modellprojekt des Bundes beworben, wo von wissenschaftlichen Experten in Kombination mit kommunalen Vertretern und Experten vor Ort untersucht wird, wie ein solches Ziel der Energiewende und Landnutzung in einem Landkreis, am Beispiel des Kreises Ahrweiler erreicht werden kann.

Pressemitteilung

CDU Kreisverband Ahrweiler

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Uwe Klasen:
Sehr geehrte Fr. Wein, es geht in meinem Beitrag nicht um andere Verursacher von Vogelschlag, sondern um den durch Windkraftanlagen, bitte bei der Sache bleiben. Weiterhin ist der Grund des Rückganges der Insektenpopulation immer noch nicht abschließend erforscht, bekannt ist, dass die von ihnen angesprochenen Neonicotinoide Insekten vermutlich schwächen und diese dadurch leichter anderen Erkrankungen erliegen. Auch ein Ausfluss der sogenannten "Erneuerbaren" sind die Mais- und Rapsmonokulturen (sog. Energiepflanzen) welche, da nicht zur Nahrungsmittelproduktion vorgesehen, auch nicht den restriktiven Vorschriften zur Verwendung von Herbiziden oder Pestiziden unterworfen sind. Und Fr. Wein, die sogenannten "Erneuerbaren" schreibe ich nicht kaputt, dafür sorgt diese unsoziale und volatile Art einer Energieerzeugung von ganz alleine.
juergen mueller:
Da spricht offensichtlich ein Windratfetischist, aber keiner, der für Naturschutz etwas übrig hat. Mich nerven Beiträge, in denen diejenigen mit Schwachsinn in Verbindung gebracht werden, die sich in Naturschutzverbänden ehrenamtlich für bedrohte Artenvielfalt einsetzen u. deren Ursache. Heutzutage werden unbestritten Windparks in unmittelbarer Nähe von Vogelschutzgebieten u. Brutplätzen errichtet. Fakt ist, dass jedes Jahr zahlreiche Rotmilane (neben anderen Vogelarten) durch Rotorblätter umkommen u. ganz oben auf der Liste der Totfunde stehen. Fakt ist auch, da wo neue Anlagen aufgestellt werden sollen, verschwinden in der näheren Umgebung Greifvogelnester. Sind die Nester verschwunden, bekommen die Betreiber die Genehmigung für neue Anlagen. Viele Totfunde bleiben im verborgenen, da Fuchs, Marderhund, Dachs etc. diese beseitigen/fressen. Logisch oder? Da kann ich nur sagen, Menschen die vorher denken bevor sie etwas sagen brauchen nachher selten bereuen was sie gesagt haben
Jutta Wein:
Sehr geehrter Herr Klasen, und was machen wir mit den anderen Verursachern von Vogelschlag bzw. Vogelsterben. http://www.bund-rvso.de/vogelsterben-ursachen.html Also... Rückbau von Glasflächen, weniger Autos, weniger Züge, Rückbau von Stromleitungen (übrigens machbar bei dezentraler Energieversorgung), weniger Katzen.... Mmh, und der grösste Artenverlust beruht auf der globalen Klimaerwärmumg. Nicht zu vergessen der Rückgang der Insekten, durch die Neonicotinoide, das Nahrungsmittel für Vögel und Fledermäuse. Aber die Windräder die sind schuld. Es ist auch schlicht falsch, das der Vogelschlag durch Windräder in der Öffentlichkeit kaum bekannt ist. Es ist eher so, das sich vor den Windrädern kaum jemand für Vogelschlag interessiert hat. Herr Klasen, sie schreiben immer mit sehr viel Eifer die Erneuerbaren Energien kaputt, was ist den ihr Plan für die Zukunft? Und ganz nebenbei, glauben Sie eigentlich immer noch, das die Kohle- und Atomkraft nicht subventioniert wird???
juergen mueller:
Mir gefallen Menschen, die sagen was sie denken - aber noch mehr gefallen mir diejenigen, die machen was sie sagen, aber nicht, wenn sie dies in gleichem Atemzug wieder auf "viele" ungenannte Dinge reduzieren. Für mich gehört dazu, nicht höher, schneller, weiter - sondern langsamer, bewusster, menschlicher. und da ist die Politik weit entfernt von - spricht bei Menschen mit wenig Geld von "sozial schwach". Sozial schwach sind für mich Menschen ohne Anstand, Würde u. Mitgefühl. Sozial leben wir dank der Politik in einem kranken System, in dem die wichtigsten Berufe am schlechtesten bezahlt werden, wozu die Politik NICHT gehört. Haben SIE mal bei all IHREM Gerede darüber nachgedacht, dass die, die uns bis "70 Arbeiten" lassen wollen, und die, die keinen über "50" mehr einstellen, dieselben sind? Und was heißt Geringverdiener? Richtig ist, gering bezahlt, verdient hat das niemand Das permanende Gerede von Veränderungen ist doch, wie am Bahnhof zu stehen u auf ein Schiff zu warten.
Nicole777:
Der Deutsche ist also auf freiwilliger Basis in der Psychiatrie und der Somalier aufgrund des PsychKG eingewiesen. Beide begehen die gleiche Straftat und werden unterschiedlich behandelt. Wenn sich beide Männer in einer psychiatrischen Einrichtung befinden - egal ob freiwillig oder nicht -, gehe ich davon aus, dass BEIDE psychisch erkrankt sind. Diese Ungleichbehandlung erschließt sich mir nicht ...
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