Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Ahrweiler

Ahrweiler Wehr bricht Einsatzrekord

Ahrweiler Feuerwehr rückte 2016 insgesamt 126 mal aus - Peter Jakobs für 75 Jahre Mitgliedschaft geehrt

20.03.2017 - 11:21

Ahrweiler. Es war ein Novum in der Geschichte der Freiwillige Feuerwehr Ahrweiler: Zum ersten Mal wurde der Kameradschaftstag auf einen Kameradschaftsabend verkürzt. Der fand sonst immer am Buß- und Bettag statt und durch den Wegfall des Feiertages fehlte den Mitgliedern nun schlicht die Freizeit. Außerdem haben an vielen Samstagvormittagen die Kameraden einfach keine Zeit, wie Pressewart Wolfgang Fels die praktischen Gründe der Umverlegung erläuterte. Dennoch stand beim Kameradschaftsabend natürlich alles im Zeichen der Traditionen. So startete man mit einem Wortgottesdienst, der in Vertretung von Pfarrer Jörg Meyrer von Irmgard Friedrich und Anne Anders gestaltet wurde, in den Abend. Anschließend zogen die Mitglieder der Feuerwehr unter Begleitung des Spielmannszuges zurück in die Ahrhut um sich schließlich zur Kranzniederlegung am Ehrenmal einzufinden.


„Jeden Tag ist Feuerwehr“


Danach ging es zum offiziellen Teil im Restaurant „Eifelstube“. In diesem feierlichen Rahmen richtete zunächst Löschzugführer Ernst Küls das Wort an die versammelten Kameraden. Küls betonte dabei die Intensität des letzten Jahres. „Das vergangene Jahr war wohl das einsatzreichste in der Geschichte der Ahrweiler Wehr,“ wusste Küls und nannte die Zahlen. „Insgesamt 109 mal wurden wir alarmiert.“ Hierzu kommen noch 17 weitere Einsätze bei Stadtfesten, Brandwachen und Personensuchen. Küls betonte in diesem Zusammenhang, die reibungslosen Abläufe bei den Einsätzen. Dies läge vor allem an der guten Situation im Bezug auf Personal und Material. Außerdem betonte Küls die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler.


Ein „großer Stresstest“


Dass das Jahr 2016 arbeitsreich war, konnte auch Stadtwehrleiter Markus Mandt bestätigen. Die FFW Ahrweiler war der meistalarmierte Löschzug im Stadtgebiet. Zum Vergleich: Im Jahre 2014 rückte die Wehr aus Ahrweiler nur 81 mal aus. Auch die Qualität der Einsätze sei ein großer „Stresstest“ gewesen, wie Mandt sagte und damit die zwei Hochwasser im letzten Sommer meinte. Mandt dankte den Wehrmitgliedern für ihre enorme Einsatzbereitschaft. Herzliche Worte kamen diesbezüglich auch von Ortsvorsteher Peter Diewald und dem Ersten Beigeordneten Detlev Koch, der in Vertretung von Bürgermeister Guido Orthen Grüße und Gratulation überbrachte.

Als nächster Punkt standen Ehrungen auf dem Programm des Abends. Besonders großen Applaus erhielt hier Peter Jakobs: Seit sensationellen 75 Jahren hält Jakobs der Ahrweiler Wehr die Treue und erntete für seinen Einsatz großen Applaus. Für zehnjährige Mitgliedschaft wurden Kay Burggraaff und Sebastian Reuter ausgezeichnet. Außerdem stand eine wichtige Beförderung an: Raphael Mausberg wurde zum Oberfeuermann befördert und erhielt feierlich sein neuen Schulterklappen.


Keine Nachwuchsprobleme bei der Wehr


Besonders auffällig ist bei der Feuerwehr Ahrweiler das recht junge Durchschnittsalter von knapp 40 Jahren. Nachwuchsprobleme habe man auch nicht: „Es gibt immer junge Menschen, die Interesse haben, bei uns mitzumachen,“ so Wolfgang Fels. Die neuen Mitglieder rekrutierten sich aus anderen Vereinen, wie zum Beispiel den Junggesellenvereinen. So gab es im letzten Jahr fünf Neuaufnahmen bei der Wehr. Was man sich allerdings auch wünsche, wäre eine größere Beteiligung der weiblichen Mitbürger. Dennoch habe man bereits fünf Feuerwehrdamen in den Reihen, was im Vergleich zu anderen Wehren schon eine recht hohe Quote darstelle.

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Motocross Fahrer schlägt einen Spaziergänger

juergen mueller:
Hallo m.m, schon gelesen (ich meine die Zeitung - oder liest man keine?). Nur zur Richtigstellung. Die Prügelattacke geht auf das Konto einer Spezie, die zu dem Typ Zweibeiner gehört, der seine Frustration und sein Gewaltpotenzial so auslebt, wie es ihm genehm ist und sich einen Scheiß darum schert, ob bei seinem unnatürlichen Verhalten andere zu Schaden kommen können, sondern dies eher bewusst in Kauf nimmt. Hinzukommt, dass er nicht den Arsch in der Hose hat sich bei der Polizei zu melden, um seine Version dieses Vorfalles abzugeben. Wäre mir dieses Geschehen widerfahren, versprochen, wäre dies anders ausgegangen und gewiss nicht zu meinem Nachteil, da auch ich die traurige Erfahrung machen musste, dass man mit Reden alleine nichts bewirken kann, sondern nur mit Handeln.
m.m:
ob die da fahren durften hin oder her ,geht ja um die Körperverletzung und die ging anscheinend vom Wanderer aus ,der Motorradfahrer hat sich verteidigt. vielleicht ist die Gegendarstellung ja auch längst bei der Polizei eingetroffen ...
juergen mueller:
Fakt ist erst einmal, dass die Motocross-Fahrzeuge NICHTS dort zu suchen hatten. Und was die Gegendarstellung auf Facebook betrifft, so würde es mich interessieren, von wem diese Gegendarstellung abgegeben wurde - warum auf Facebook und nicht bei der Polizei. Desweiteren, ich gehe mal davon aus, dass die beteiligten Motocross-Fahrer auch auf Facebook präsent sind - WARUM melden sich diese nicht bei der Polizei um zu einer Klärung beizutragen?
juergen mueller:
"Das kann so nicht weitergehen". Große Worte von einem, der OB unserer Stadt werden will und, egal was so nicht weitergehen kann, immer wieder betont, sich dafür einzusetzen, wenn er denn OB geworden ist. Mir fehlt alleine schon an den Worten der Glaube, da nie die Rede davon ist, wie das alles und wovon bezahlt werden soll. Das in "vielen" Fällen (und das sind viele) dies auch mit geringem Aufwand möglich sei, daran dürfte Herr Langner wohl nur selbst glauben, zumal ER das alleine auch NICHT entscheiden kann. Es sind immer wieder diese gleichlautenden, wiederholten Beteuerungen und Versprechungen, die es in ihrer Vielzahl (zumindest mir) unmöglich machen, darin auch nur einen Funken von Wahrheit u. Umsetzungsvermögen zu erkennen bei der ebensolchen Vielzahl eigentlicher Probleme, die die STADT wie in einer Art Zwangsjacke einengen und Träumereien ausschliessen müsste. Aber im WAHLKAMPF gelten nunmal andere Maßstäbe und da kommt es auch nicht unbedingt auf Wahrheiten an.
Manuela Keck:
Das ist ganz großartig. Die Facebookgruppe behind the police dankt ihnen dafür. http://www.facebook.com/groups/behindthepolice
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