Drei Caritas-Angebote unter einem Dach

Anziehpunkt, Anziehpünktchen und Kleiderkammer vereint

Ein Geschäft in der Adolfstraße 51

17.07.2017 - 15:21

Lahnstein. Wollte man bislang den drei Caritas-Einrichtungen Kleiderkammer, Anziehpunkt und Anziehpünktchen in Lahnstein einen Besuch abstatten, so musste man stets drei verschiedene Adressen ansteuern. Trotz der relativ kurzen Wege zwischen Gutenbergstraße, Turmplatz und Adolfstraße kein wirklich idealer Zustand. Daher sind die Verantwortlichen beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn auch froh, dass dies nun ein Ende hat. Künftig heißt es in der Lahnsteiner Innenstadt: alles unter einem Dach.

Demnächst werden alle drei Caritas-Angebote – nämlich die Kleiderkammer sowie die Secondhand-Läden Anziehpunkt und Anziehpünktchen – in der Adolfstraße 51 in der Nähe des Caritas-Zentrums (Gutenbergstraße 8) zu finden sein. Den Anfang machte das Anziehpünktchen (bisher Adolfstraße 53-55), das bereits die Koffer gepackt und an den neuen Standort – im Prinzip einen Eingang weiter – umgezogen ist. Der Anziehpunkt (bislang am Turmplatz zu finden) und die Kleiderkammer (aktuell im Keller des Caritas-Zentrums untergebracht) sollen noch in diesem Jahr folgen. „Es war ein lang gehegter Wunsch, die drei Bereiche auf einer Ebene in einem Geschäft zu vereinen“, betont Simone Vallendar, Leiterin des Anziehpunktes in Lahnstein. Möglich gemacht wurde die Ausweitung in erster Linie dank der zahlreichen Spenden aus der Bevölkerung. „Es werden immer so viele tolle Sachen abgegeben. Unser Dank gilt allen Spendern“, unterstreicht Vallendar, die gleichzeitig aber auch allen Ehrenamtlichen dankt, die seit Jahren unermüdlich im Einsatz sind und das Mitarbeiterteam der Caritas tatkräftig unterstützen. „Ohne unsere ehrenamtlichen Helfer gäbe es die Anziehpunkte und die Kleiderkammer wohl gar nicht“, fügt Dorothea Westermayer, Abteilungsleiterin Beratungsdienste beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn, hinzu.

Das Angebot besteht bereits seit mehreren Jahren: 2008 nahm der Anziehpunkt am Turmplatz 2 in Lahnstein seine Arbeit auf. Bereits acht Jahre zuvor - im Jahr 2000 - hatte der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen ersten Secondhand-Laden in Montabaur eröffnet. Wie zuvor im benachbarten Westerwaldkreis, wurde auch der Anziehpunkt in Lahnstein relativ schnell zu einer beliebten Anlaufstelle für die Bürger. Das Angebot im Anziehpunkt beinhaltet Damen- und Herrenbekleidung sowie Dinge des täglichen Bedarfes. Als Annahmestelle für die Kleiderspenden sowie als Lager dient die Kleiderkammer, die seit rund drei Jahrzehnten schon im Caritas-Zentrum untergebracht ist und nun demnächst ebenfalls in die Adolfstraße 51 umziehen wird. Das Anziehpünktchen wurde 2016 eröffnet. Dort finden die Kunden Mode für Babys, Kinder, Jugendliche und Schwangere, aber auch viele andere Gebrauchsgegenstände wie Kinderwagen, Kinderbetten, Autositze oder Spielsachen.

Geöffnet sind Anziehpunkt und Anziehpünktchen montags von 10 bis 13 Uhr, dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr. Spenden können in der Kleiderkammer im Caritas-Zentrum (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr) sowie direkt zu den Öffnungszeiten im Anziehpunkt und Anziehpünktchen abgegeben werden.

Wer das Team der Secondhand-Läden Anziehpunkt und Anziehpünktchen sowie der Kleiderkammer ehrenamtlich unterstützen möchte, kann sich gerne mit Simone Vallendar in Verbindung setzen, Telefon: (0 26 21) 92 08 91, E-Mail: simone.vallendar@cv-ww-rl.de) oder einfach während der Öffnungszeiten im Lahnsteiner Anziehpunkt vorbeischauen. Natürlich freuen sich die Einrichtungen auch über jede Sachspende. Weitere Infos gibt es unter www.caritas-westerwald-rhein-lahn.de/hilfeundberatung/menscheninschwierigensituationen/anziehpunkt/.

Pressemitteilung Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn

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Motocross Fahrer schlägt einen Spaziergänger

juergen mueller:
Hallo m.m, schon gelesen (ich meine die Zeitung - oder liest man keine?). Nur zur Richtigstellung. Die Prügelattacke geht auf das Konto einer Spezie, die zu dem Typ Zweibeiner gehört, der seine Frustration und sein Gewaltpotenzial so auslebt, wie es ihm genehm ist und sich einen Scheiß darum schert, ob bei seinem unnatürlichen Verhalten andere zu Schaden kommen können, sondern dies eher bewusst in Kauf nimmt. Hinzukommt, dass er nicht den Arsch in der Hose hat sich bei der Polizei zu melden, um seine Version dieses Vorfalles abzugeben. Wäre mir dieses Geschehen widerfahren, versprochen, wäre dies anders ausgegangen und gewiss nicht zu meinem Nachteil, da auch ich die traurige Erfahrung machen musste, dass man mit Reden alleine nichts bewirken kann, sondern nur mit Handeln.
m.m:
ob die da fahren durften hin oder her ,geht ja um die Körperverletzung und die ging anscheinend vom Wanderer aus ,der Motorradfahrer hat sich verteidigt. vielleicht ist die Gegendarstellung ja auch längst bei der Polizei eingetroffen ...
juergen mueller:
Fakt ist erst einmal, dass die Motocross-Fahrzeuge NICHTS dort zu suchen hatten. Und was die Gegendarstellung auf Facebook betrifft, so würde es mich interessieren, von wem diese Gegendarstellung abgegeben wurde - warum auf Facebook und nicht bei der Polizei. Desweiteren, ich gehe mal davon aus, dass die beteiligten Motocross-Fahrer auch auf Facebook präsent sind - WARUM melden sich diese nicht bei der Polizei um zu einer Klärung beizutragen?
juergen mueller:
"Das kann so nicht weitergehen". Große Worte von einem, der OB unserer Stadt werden will und, egal was so nicht weitergehen kann, immer wieder betont, sich dafür einzusetzen, wenn er denn OB geworden ist. Mir fehlt alleine schon an den Worten der Glaube, da nie die Rede davon ist, wie das alles und wovon bezahlt werden soll. Das in "vielen" Fällen (und das sind viele) dies auch mit geringem Aufwand möglich sei, daran dürfte Herr Langner wohl nur selbst glauben, zumal ER das alleine auch NICHT entscheiden kann. Es sind immer wieder diese gleichlautenden, wiederholten Beteuerungen und Versprechungen, die es in ihrer Vielzahl (zumindest mir) unmöglich machen, darin auch nur einen Funken von Wahrheit u. Umsetzungsvermögen zu erkennen bei der ebensolchen Vielzahl eigentlicher Probleme, die die STADT wie in einer Art Zwangsjacke einengen und Träumereien ausschliessen müsste. Aber im WAHLKAMPF gelten nunmal andere Maßstäbe und da kommt es auch nicht unbedingt auf Wahrheiten an.
Manuela Keck:
Das ist ganz großartig. Die Facebookgruppe behind the police dankt ihnen dafür. http://www.facebook.com/groups/behindthepolice
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