Marienkrankenhaus Cochem

Ausbildung mit Perspektiven

Neuer Kurs Krankenpflegehilfe gestartet

19.04.2017 - 08:11

Cochem. 24 Schüler haben im Marienkrankenhaus Cochem die Ausbildung in der Krankenpflegehilfe begonnen. Erst Ende März haben zwölf Teilnehmer den Vorjahreskurs erfolgreich abgeschlossen. In Cochem startet diese Ausbildung jährlich zum Frühjahr. Voraussetzung ist, dass Interessenten mindestens die Berufsreife (früher Hauptschulabschluss) oder eine abgeschlossene Berufsausbildung vorzuweisen haben und mindestens 17 Jahre alt sind. Wer erst einmal in den Pflegeberuf reinschnuppern möchte oder die Zeit bis zum Erreichen des Mindestalters überbrücken muss, kann im Marienkrankenhaus Cochem auch ein Pflegepraktikum oder ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren. Seit 2013 bietet die Krankenpflegeschule des Krankenhauses neben der dreijährigen Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege auch die Ausbildung der Krankenpflegehilfe an. Das Marienkrankenhaus hat damit auf den demographischen Wandel sowie den daraus resultierenden Mehrbedarf an Pflegekräften reagiert. In Rheinland-Pfalz ist die Ausbildung gesetzlich auf ein Jahr festgelegt und umfasst 500 Stunden theoretisch - praktischen Unterricht sowie 1100 Stunden im praktischen Einsatz, die im Wechsel stattfinden. Neben den Praxisphasen im eigenen Krankenhaus findet ein vierwöchiger Einsatz in der ambulanten Pflege und stationären Altenhilfe statt. Den Abschluss bildet ein staatlich anerkanntes Examen. Die bestandene Prüfung bietet neben beruflichen Perspektiven in Krankenhäusern, Ambulanten Pflegediensten, Seniorenheimen, Tages- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen die Möglichkeit zur Weiterqualifizierung in der Gesundheits- und Krankenpflege. Einige der examinierten Krankenpflegehelfer arbeiten direkt nach dem Examen im Marienkrankenhaus Cochem weiter. Ein Teil von Ihnen beginnt dann im Herbst die dreijährige Ausbildung.


Verantwortungsvoller Beruf


„Die Krankenpflegehilfe ist ein verantwortungsvoller Beruf, in dem fachlich medizinische und pflegerische Kenntnisse ebenso gefragt sind wie sozial-kommunikative und menschliche Fähigkeiten. Das Aufgabenfeld ist dabei sehr vielseitig. Die Krankenpflegehelfer sind mitverantwortlich für die Übernahme der Pflege und Gesundheitsförderung der Patienten und verhelfen ihnen zu einer möglichst selbstständigen Lebensführung. Konkret heißt das, dass sie bei der Körperpflege und Nahrungsaufnahme behilflich sind, bei der Mobilität unterstützen, die Patienten zu Untersuchungen begleiten, sich an der hauswirtschaftlichen Versorgung beteiligen und bei der Umsetzung ärztlich veranlasster Therapiemaßnahmen unterstützen. Hierzu gehört zum Beispiel das Ermitteln von Werten wie Blutdruck, Puls, Temperatur und Blutzucker ebenso wie die Unterstützung der Pflegedokumentation“, erklärt Frau Cäcilia Güth, verantwortliche Pädagogin für den Kurs der Krankenpflegehelfer. „Mit der Ausbildung in der Pflege schlagen junge Menschen den Weg in eine sichere berufliche Zukunft ein, denn in der heutigen Zeit werden Fachkräfte immer gefragter. Es ist uns wichtig, dass unser Pflegepersonal gut ausgebildet ist. Unsere Schüler schätzen dabei vor allem den familiären Charakter und das fürsorgliche Miteinander im Haus. Unsere Auszubildenden sollen sich wohl fühlen und sich bereits während der Lernphase als vollwertiger Teil unseres Teams fühlen“, ergänzt Peter Giehl, stellvertretender Schulleiter.

Weitere Informationen unter www.marienkrankenhaus-cochem.de.

Pressemitteilung

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Kommentare
Uwe Klasen:
So wie es derzeit ist, hier sei als schlechtestes Beispiel der Fraktionszwang genannt, kann es einfach nicht weitergehen! Das sollten endlich auch die Politiker in Bund und Ländern erkennen und entsprechende Regelungen für die aktive Mitbestimmung der Bürger in die Wege leiten! Vorbild Schweiz!
juergen mueller:
In Braubach`s "vielbefahrener" Ortsdurchfahrt gilt nunmehr Tempo 30. Dies dürfte sich jedoch nicht auf das Verkehrsaufkommen auswirken, das nach wie vor bestehen bleibt. Hier in RÜBENACH besteht das gleiche Problem, wo tagtäglich PKW, BUSSE und SCHWERLASTVERKEHR seit Jahrzehnten mitten durch den Ort fahren u. das in einem Maße (was tagtäglich durch eine eigens von der Bürgerinitiative erworbene u. installierte Meßanlage registriert wird), zu deren Lösung es nur eine einzig verwertbare Lösung gibt: "Die einer ORTSUMGEHUNG". Tempo 30 ändert an der Situation "VERKEHRSAUFKOMMEN" überhaupt nichts, sondern führt nur dazu, dass sich (vor allem zu den Hauptverkehrszeiten) lange Stau`s mit stehenden Fahrzeugen bilden, stehende Fahrzeuge mit laufendem Motor, die Lärm verursachen u. mit ihren Abgasen die Luft verpesten, was besonders an heissen u. schwülen Tagen, wo sowieso innerhalb des Ortes die Luft "steht", zu spüren ist.
juergen mueller:
Glaubt man den Ausführungen zum Nachdenken von Herrn Klasen, dann wäre es allen CO"-Jüngern angeraten, auch an dieser radelnden Veranstaltung zum Klima- und Umweltschutz nicht teilzunehmen, denn nach seiner These trägt auch die Ausatemluft (nicht nur vorne), insbesondere bei Dauerbelastung zu einem erhöhten Ausstoß an CO2 u. damit zur Erderwärmung bei. Das müsste dann ja auch auf z.B. sexuelle Betätigungen zutreffen, oder? Also auch einstellen. Aber WAS ist mit UNSEREM Energieverbrauch (Fabrikmaschinen, Autos, Computer, Handys, Küchengeräte etc.)? Diese Energie wird erzeugt durch Verbrennung von Kohle, Öl, Gas = CO2. Wald- Grünflächen, die CO2 speichern, schrumpfen/verschwinden - mehr Ackerland u.Viehwirtschaft, da der Mensch weltweit immer mehr Fleisch isst = mehr Rinder/Schweine, die Unmengen von Methan-/Treibhausgas in die Luft rülpsen/furzen. Ich finde - wer radelt sündigt nicht u. wenn er dabei auch mal kräftig ausatmet oder ein Fürzchen lässt - der Umwelt wird`s nicht schaden.
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