Richtfest der Intensivstation am Franziskus Krankenhaus Linz

Bestmögliche Überwachung der Patienten bald möglich

21.04.2017 - 17:30

Linz. Mitte Oktober des vergangenen Jahres startete das großangelegte Bauprojekt der neuen Intensivstation am Franziskus Krankenhaus in Linz. Beim nun vollzogenen Richtfest konnte sich Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler von den großen Fortschritten der Bauarbeiten überzeugen. „In der Tat, die Fertigstellung ist wirklich absehbar. Ich freue mich, dass das Land mit der Förderung dieser Baumaßnahme zu neuen Räumlichkeiten beitragen kann, von denen sowohl das Krankenhauspersonal als auch die intensivmedizinischen Patientinnen und Patienten in Linz und der Region profitieren werden,“ so die Ministerin.

Wo gefühlt gestern noch Staub und Steingeröll der Abrissarbeiten lagen, lassen die neuen Fenster die Sonnenstrahlen in die insgesamt 18 erkennbaren Bettenplätze scheinen. „Auch wenn noch viele Arbeiten ausstehen, platzieren wir vor unserem geistigen Auge schon die Betten und die moderne technische Ausstattung“, erklärte André Tillmann, Geschäftsführer der Angela von Cordier-Stiftung die räumlichen Aufteilungen.

Nach der Fertigstellung verfügt das Franziskus Krankenhaus auf einer Brutto-Grundrissfläche von etwa 1066 m² zwölf Bettenplätze der Intensivmedizin und sechs Bettenplätze für die Intensivüberwachungspflege „Intermediate Care“. Das Krankenhaus ist spezialisiert auf die Beatmungsentwöhnung und als solches im Krankenhausplan des Landes Rheinland-Pfalz aufgenommen. Patienten, die Langzeit beatmet sind und schon mehrfach Versuche zur Entwöhnung von der Beatmungsmaschine erfolglos hinter sich haben, werden nach Linz verlegt. „Diese Patienten sind alle schwer krank und benötigen eine Intensiv-Medizin auf höchstem Stand. Wir ergänzen die Intensivmedizin dann sehr frühzeitig mit einem interdisziplinären Team aus Intensivmedizinern, Pneumologen, Kardiologen sowie spezialisierten Pflegekräften, Ergo-,Physio- und Atemtherapeuten, um sie von den Maschinen abzutrainieren“ erklärt Dr. N´Guessan, Pneumologe und Chefarzt der Inneren Medizin und der Weaningeinheit.

Die insgesamt 18 Bettenplätze sind aufgeteilt in drei Doppelzimmer und sechs Einzelzimmer für Intensiv-Patienten sowie drei Doppelzimmer für die Intensivüberwachungspflege. Von den sechs Einzelzimmern erfüllen drei Zimmer durch eine vorgelagerte Schleuse besondere hygienische Anforderungen.

Kernstück der neuen Station bildet der zentral angeordnete Stützpunkt. Dies ermöglicht eine bestmögliche Überwachung und die Patientenzimmer sind auf kürzestem Weg zu erreichen. Thomas Werner, Verwaltungsdirektor des Verbundkrankenhauses Linz-Remagen, betonte in seiner Begrüßung, dass ein wichtiger Aspekt in der Planung solcher Bauvorhaben neben den internen Abläufen auf der Station auch die Schnittstellen mit anderen Abteilungen sind. Nur so können die komplexen Abläufe und Prozesse in einem Krankenhaus besser ineinander greifen. Der für die neue Intensivstation gewählte Standort erfüllt diese Anforderungen. Er hat eine unmittelbare Anbindung an der OP-Bereich und den Aufwachraum. Für diesen, jetzt idealen Standort der neuen Intensivstation, musste neben dem Bestandsbereich noch eine bauliche Erweiterung auf die unmittelbar angrenzenden Flachdachbereiche erfolgen.

Werner dankte der Ministerin und ihren Mitarbeiten für die sehr gute Zusammenarbeit und Unterstützung sowohl der Planungsphase als auch in der Umsetzung. Und gerade auch für die Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz in finanzieller Hinsicht. Bei den Gesamtkosten von rund 4,4 Millionen Euro unterstützt das Land die Baumaßnahme mit rund 3,6 Millionen Euro. Nach der geplanten Fertigstellung Ende diesen Jahres sollen Anfang 2018 die ersten Patienten auf der neuen Intensivstation behandelt werden können.

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Kommentare
juergen mueller:
Auch die RÜBENACHER GEMARKUNG stellt ein NAHERHOLUNGSGEBIET für die Bürgerinnen und Bürger dar - und NICHT nur für die RÜBENACHER. Schon gewusst SPD-Fraktion, dass z.B. der JAKOBSWEG durch die Gemarkung führt und Rübenach eine Wanderkarte mit eingezeichneten Wanderwegen besitzt? Und WER setzt sich dafür ein, dass es bei diesem Nacherholungsgebiet bleibt? Sie bestimmt nicht, Frau Lipinski-Naumann, Sie stimmen eher für eine Erweiterung des GVZ u. nehmen mit Ihren Polit-Kollegen wissentlich eine weitere Beeinträchtigung/Zerstörung von Umwelt u. Natur in Kauf. Wie wäre es einmal mit einem Spaziergang durch die RÜBENACHER GEMARKUNG. Dann werden Sie feststellen (oder auch nicht), dass Sie sich in einem Totgebiet befinden ohne ehemals vorhandene Wildblumen u. Wildtierarten, ohne Vogelgezwitscher etc. - die Folgen einer komplett verfehlten Umweltpolitik. Was die Stadtpolitik bereits im "Kleinen" versaut hat, soll weiteren Bestand haben? UMWELT u. NATUR finden nicht nur im eigenen Garten statt
Uwe Klasen:
Die Mondlandung war auch deshalb möglich weil viele Menschen sich innovativ einbrachten und Lösungen anstrebten. Wenn es aktuell nicht möglich ist den Untergrund entsprechend zu verfestigen dann müssen halt Einschränkungen bei den Kraftfahrzeugen vorgenommen werden! Eine Beschränkung für Kfz mit maximal 7,5 oder auch nur 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht wäre eine solche Maßnahme, entsprechend dimensionierte Kfz unterschiedlichster Art gibt es dafür genügend, so dass eine Belieferung mit Gütern oder Entsorgung von Abfällen durchaus möglich wäre.
juergen mueller:
Warum wurde nicht bereits VOR der Bauphase daran gedacht, dass SAND als Untergrund den Anforderungen eines LKW-Anlieferung- sowie z.B. Müllwagen-Verkehrs (26 Tonnen) nicht standhält? Warum ist der SPD-Altstadt-Mitte bei ihren Begehungen (auch der Kornpfortstrasse während der wochenlangen Bauphase) dieser Makel, dessen Beseitigung nun wiederholt Steuergelder kosten soll, nicht aufgefallen? Eine Schuldzuweisung alleine zu Lasten der Verwaltung oder der ausführenden Baubehörde erscheint mir hier als zu einfach gedacht.
juergen mueller:
Die Aussage der Verwaltung u. die (zu)späte Feststellung der SPD-Altstadt-Mitte, die Pflasterung der Kornpfortstrasse vertrage den LKW-Verkehr nicht, spricht Bände. Hat die Verwaltung etwa geglaubt, die Warenanlieferung erfolgt mit der Sackkarre? Was ist mit der wöchentlichen Leerung der Mülltonnen mit einem 26-Tonner? Wenn der SPD-OV-Mitte schon anprangert - FRAGE: "Warum ist hier nicht schon während der monatelangen Bauphase aufgefallen, dass SAND NICHT als LKW-tragfähiger-Untergrund geeignet ist, was jedes Kind bereits weiß? Wozu dann die wöchentliche Begehung der Altstadt(straßen),wenn so etwas nicht auffällt? Die Kornpfortstrasse ist in ihrer GESAMTHEIT NICHT gelungen, wenn neben einer ansehnlichen Oberfläche ein tragbarer Untergrund für die normalen Dinge des Lebens fehlt, Dinge, die es nun einmal mit zu berücksichtigen gilt, wenn man solche Bauvorhaben durchführt. Der Verwaltung die Schuld zuzuschieben an etwas was man mit verbockt hat ist zu einfach aber eben Politik
Thomas Schäfer :
Schade, dass der Verlag diese und andere als Leserbriefe eingesandten Lesermeinungen der gedruckten Ausgabe vorenthalten hat ??
Jürgen Scholten:
Was ich noch vergessen habe !!! Traurig das ein Personalratsvorsitzender solche Kommentare ab gibt !!! Das zeugt von einer großen Voreingenommenheit !!!
Jürgen Scholten :
Sorry dürfte ich mal wissen welche Parteibücher die Herrn haben die diese Kommentare ab geben ??? Unter der Gürtellinie !!!!
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