Weinverkostung der besonderen Art begeistertet im Buchfinkenland

Biblische Weinprobe mit Kalle Grundmann und viel tiefgründigem Humor

Biblische Weinprobe mit Kalle
Grundmann und viel tiefgründigem Humor

Kalle Grundmann begeisterte bei der biblischen Weinprobe in Gackenbach. Foto: privat

13.07.2017 - 11:16

Gackenbach. Wem bisher nicht bewusst war, dass der Wein von Anfang an zum christlichen Glauben gehört, der wurde an diesem ganz besonderen Abend eines Besseren belehrt. Auf Einladung der Pfarrei St. Peter war der bekannte Weinbotschafter Kalle Grundmann zu einer biblischen Weinprobe ins Buchfinkenland gekommen. Unter dem biblischen Motto „Der Wein erfreue des Menschen Herz“ (Psalm 104) begeisterte der Koblenzer Theologe fast drei Dutzend „Buchfinken“.

Der Einladung der Pfarrgemeinde waren nicht nur Weinkenner bzw. –kennerinnen oder bibelfeste Kirchgänger gefolgt, sondern auch Menschen, die einfach die Neugierde in das Pfarrheim an der Gackenbacher Kirche gelockt hatte. Egal welche Motivation ausschlaggebend war: Sie wurden alle nicht enttäuscht und verließen nach fast drei Stunden begeistert den Veranstaltungsort. Alle gingen um viele Erkenntnisse zu Wein und Bibel, aber auch um unzählige Tropfen schmackhafter Weine reicher.

Nach der Begrüßung durch Ingrid Janz für die Pfarrgemeinde kündigte Kalle Grundmann ein „hochwissenschaftliches „Referat und Zitate aus dem Alten Testament an. Grundmann hat dies und andere Erkenntnisse in seiner eigenen wunderbar humorvollen Art nähergebracht, teilweise auch im „Kowwelenzer Platt“, was ihn für die anwesenden Wäller noch sympathischer machte. Aus ausgesuchten Textstellen des Alten Testamentes erfuhren die Zuhörer Witziges, aber auch Nachdenkliches im Umgang mit Wein im Christentum.

Mit spürbarer Freude am Wein und am Wort der Bibel erzählte der „Weinprediger“ humorvoll und hintergründig zunächst von der Hochzeit zu Kana und dem Wunder der Umwandlung von Wasser in Wein. Er berichtete vom „Wein in Maßen als Lebenselixier“, wie es im Buche Jesus Sirach im Alten Testament heißt und trug die Regeln des Benehmens beim Wein vor. Beispielsweise den Psalm „ Beim Wein spiel nicht den starken Mann“. Auch von Noah als dem allerersten Winzer war die Rede, der nach der Landung seiner Arche Reben anpflanzte.

Immer ging es um Wein und den Menschen, die ihn machen. In heiteren und nachdenklichen Passagen ging Kalle Grundmann Fragen nach wie: Wer war der erste Winzer? Wie soll man sich beim Weintrinken benehmen? Was hält die Bibel von der Kombination Wein und Erotik? Letzteres Thema sorgte dann auch mit dafür, dass es bis zur aller letzten Minute spannend und heiter blieb.

Den Laien verblüffte es im Verlaufe des Abends immer wieder, wie viele Bibelstellen (fast 400) sich mit dem Wein, sei es mit seinem Anbau, der Ernte oder seinem Genuss, beschäftigen. Viele Bibelpassagen wurden für die Zuhörerschaft lebendig, wenn Grundmann deren Aktualität für die heutige Zeit verdeutlichte. Stets war sein Anliegen spürbar, jenseits von Moralisierungen und einem erhobenen Zeigefinger die moderne Botschaft der Bibel zu präsentieren.

Alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens – wie etwa das Thema soziale Gerechtigkeit - streifte er beim Transfer der Bibel in unsere moderne Gesellschaft. Gott will, dass alle Menschen das „tägliche Brot haben – und noch ein bisschen mehr“, fasste Kalle Grundmann seine Kurzpredigten zusammen. Für dieses „bisschen Mehr“ an Lebensfreude, das „wenigstens sonntags“ jeder haben sollte, stehe der Wein als Symbol. Die Freude, nicht nur an den guten Tropfen, sondern besonders auch an den zu Herzen gehenden Worten stand allen immer wieder ins Gesicht geschrieben.

Eingeteilt wurden die biblischen Weingeschichten in sechs verschiedene Kapitel. Dafür, dass es dabei nie trocken zuging, sorgten auch ausgewählte Weine vom Weingut Michael Dornbach in Oestrich im Rheingau. „Der liebe Gott hat nicht gewollt, dass guter Wein verderben soll. Drum hat er uns nicht nur die Reben, sondern auch den Durst gegeben“, so Kalle Grundmann im Schlusssatz, als er letztmals das Weinglas allen zu einem „Wohl bekomms“ entgegen streckte.

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Motocross Fahrer schlägt einen Spaziergänger

juergen mueller:
Hallo m.m, schon gelesen (ich meine die Zeitung - oder liest man keine?). Nur zur Richtigstellung. Die Prügelattacke geht auf das Konto einer Spezie, die zu dem Typ Zweibeiner gehört, der seine Frustration und sein Gewaltpotenzial so auslebt, wie es ihm genehm ist und sich einen Scheiß darum schert, ob bei seinem unnatürlichen Verhalten andere zu Schaden kommen können, sondern dies eher bewusst in Kauf nimmt. Hinzukommt, dass er nicht den Arsch in der Hose hat sich bei der Polizei zu melden, um seine Version dieses Vorfalles abzugeben. Wäre mir dieses Geschehen widerfahren, versprochen, wäre dies anders ausgegangen und gewiss nicht zu meinem Nachteil, da auch ich die traurige Erfahrung machen musste, dass man mit Reden alleine nichts bewirken kann, sondern nur mit Handeln.
m.m:
ob die da fahren durften hin oder her ,geht ja um die Körperverletzung und die ging anscheinend vom Wanderer aus ,der Motorradfahrer hat sich verteidigt. vielleicht ist die Gegendarstellung ja auch längst bei der Polizei eingetroffen ...
juergen mueller:
Fakt ist erst einmal, dass die Motocross-Fahrzeuge NICHTS dort zu suchen hatten. Und was die Gegendarstellung auf Facebook betrifft, so würde es mich interessieren, von wem diese Gegendarstellung abgegeben wurde - warum auf Facebook und nicht bei der Polizei. Desweiteren, ich gehe mal davon aus, dass die beteiligten Motocross-Fahrer auch auf Facebook präsent sind - WARUM melden sich diese nicht bei der Polizei um zu einer Klärung beizutragen?
juergen mueller:
"Das kann so nicht weitergehen". Große Worte von einem, der OB unserer Stadt werden will und, egal was so nicht weitergehen kann, immer wieder betont, sich dafür einzusetzen, wenn er denn OB geworden ist. Mir fehlt alleine schon an den Worten der Glaube, da nie die Rede davon ist, wie das alles und wovon bezahlt werden soll. Das in "vielen" Fällen (und das sind viele) dies auch mit geringem Aufwand möglich sei, daran dürfte Herr Langner wohl nur selbst glauben, zumal ER das alleine auch NICHT entscheiden kann. Es sind immer wieder diese gleichlautenden, wiederholten Beteuerungen und Versprechungen, die es in ihrer Vielzahl (zumindest mir) unmöglich machen, darin auch nur einen Funken von Wahrheit u. Umsetzungsvermögen zu erkennen bei der ebensolchen Vielzahl eigentlicher Probleme, die die STADT wie in einer Art Zwangsjacke einengen und Träumereien ausschliessen müsste. Aber im WAHLKAMPF gelten nunmal andere Maßstäbe und da kommt es auch nicht unbedingt auf Wahrheiten an.
Manuela Keck:
Das ist ganz großartig. Die Facebookgruppe behind the police dankt ihnen dafür. http://www.facebook.com/groups/behindthepolice
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