Auftakt der Bolivien-Partnerschaftswoche

Bischof Julio Elias Montoya aus Bolivien besucht Klotten

Bischof Julio Elias Montoya
aus Bolivien besucht Klotten

Bei einem kleinen Imbiss bestand nach der Hl. Messe für alle die Möglichkeit, mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Foto: privat

04.10.2017 - 10:24

Klotten. Zum Auftakt der Bolivien-Partnerschaftswoche ist Bischof Julio Elias Montoya aus dem Vikariat Beni / Bolivien auf Einladung des Pfarrgemeinderates nach Klotten gekommen. Begleitet wurde er von dem Sekretär für Familienpastoral, Padre Ben Hur Soto. Zusammen mit dem Cochemer Ruhestandsgeistlichen Michael Jaster, der selbst viele Jahre lang in Bolivien als Seelsorger gearbeitet hat, haben die Gäste den Gottesdienst geleitet. Schon über 50 Jahre besteht zwischen dem Bistum Trier und dem Erzbistum Sucre und später allen bolivianischen Bistümern eine besondere Partnerschaft. Den alle fünf Jahre stattfindenden Ad-Limina-Besuch beim Papst in Rom haben nun einige bolivianische Bischöfe mit einem Besuch im Bistum Trier verknüpft, „denn“, wie Bischof Montoya sagte, „Partnerschaft lebt davon, dass man sich auch persönlich begegnet und kennenlernt“. Der Arbeitskreis „Weltkirche / Eine-Welt-Arbeit“ des Dekanates Cochem hatte den Besuch vermittelt.

Der Bischof von Beni hat den Gottesdienstbesuchern von seinem Heimatbistum berichtet und kurz das neu initiierte ökologische Agroforst-Projekt vorgestellt, das landwirtschaftliche Erträge steigert und zugleich weiterer Urwaldvernichtung wehrt. Die Kollekte wie auch eine Spende des Kirchencafés in Höhe von 200 Euro kommen unmittelbar dem Projekt zugute. Bei einem kleinen Imbiss bestand nach der Hl. Messe für alle die Möglichkeit, mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Die Gelegenheit dazu nutzte gerne ein Freiwilliger aus Treis-Karden, der erst kürzlich von seinem Auslandsdienst in Bolivien zurückgekehrt war. Viel beachtet war ein Stand vor der Kirche, an dem fair gehandelte Eine-Welt-Produkte angeboten wurden.

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Kommentare
Jens:
Wenn man der Logik einiger "Experten hier folgt, dürfte es mit Wildscheinen ,Rehen, und Hirschen keine Unfälle geben und sie dürften sich nicht in Siedlungsnähe zeigen, da sie ja durch intensivste Bejagung scheu sind. Nun es gibt in den letzten Jahren wohl immer wieder Zwischenfälle mit Wildschweinen und Rehen (meist wegen der Jagd) aber keine mit Wölfen, also kann man den Quatsch den hier einige Extremisten von sich geben getrost vergessen.
M.W.:
Die echten Experten sehen das komplett anders! David Mech, der selber früher behauptet hatte, dass Wolfspopulationen sich selber regulieren, sieht seinen Irrtum inzwischen ein! Er schlägt auch für Europa ZONIERUNG und verschiedene Arten der Regulation der Wölfe vor, weil es ohne Bejagung nicht funktioniert. David Mech ist der erfahrenste Wolfsforscher dieses Planeten. Er war an der Wiederansiedlung der Wölfe im Yellowstone Nationalpark maßgeblich beteiligt und ist Chairman LCIE (Large Carnivore Initiative Europe). Man muss natürlich englisch lesen können und seinen Verstand bemühen, um die Zusammenhänge tatsächlich begreifen zu können: http://wolf.org/wp-content/uploads/2013/08/360-Where-can-wolves-live-and-how-can-we-live-with-them.pdf
juergen mueller:
Die Konkurrenz zwischen Mensch u. Wolf ist alt.Vergessen wird hierbei,dass vor ca. 15 000 Jahren aus gezähmten Wölfen der beste aller Freunde des Menschen wurde,der Hund.Die Abneigung vieler gegen Hunde spiegelt sich in ihrer Abneigung gegen Wölfe wieder.Die Feindschaft begann spät,als der Mensch (besondere Individuen der Gattung Mensch) seinen Interessenbereich ausweitete u. der Meinung war (bis heute), alles in Wald u. Feld gehöre ihm.Fakt ist,dass der MENSCH den Wolf "böse" gemacht hat.In Europa gibt es ein interessantes Nord-Süd- u. ein West-Ostgefälle,das sich auch in der Einstellung zum Wolf manifestiert.In den großen Lebensräumen Ost- wie Südeuropa hat der Wolf überlebt - in Nord- u. Mitteleuropa wurde er ausgerottet.- gnadenlose Intoleranz bei den Mitteleuropäern - Gelassenheit/Verständnis der Süd-/Osteuropäer.Anstatt sich mit dem Thema Wolf einmal intensiv auseinanderzusetzen,ergeht man sich in Kommentaren, blind u. unpersönlich.Hirnrissig, bei uns muss alles reguliert werden.
Roswitha von Piotrovski:
Ja was soll ich sagen, es war ganz einfach ein tolles Konzert. Ihr Artikel liest sich so, als wäre ich gerade im Konzert und würden das Ganze noch einmal erleben. Sie haben jedes Detail genau beschrieben, so können auch die Menschen, die nicht dabei waren, erfahren was sie versäumt haben.
Peter Schlicker:
Verry nice
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