Ein „Karnevalsvezeelche“ von Gisela Pfeil

Die Karnevalsprinzessin

Die Karnevalsprinzessin

Gisela Pfeil. Foto: Privat

17.02.2017 - 18:00

Andernach. Wänn esch heut de ürschte Tröt en de Faasenachszäit hüre, dann fängt mäi Faasenachs-blod aan ze koche. De Uniforme, de Mussik, de maskeerte Jecke, de Sitzunge, Möhne on Bütteredner. Alles brängt mesch dann en de verdötschte Stimmung. Esch denke dann an Fröhe, bi me ons off de Faasenachszäit jefreut hann on dorsch de Stadt es en besondere Loft jezooch. Alles hätt no Erwessopp on Nauze jerooch on de Mönsche woren all good offjeläscht. En Sehnsucht kümmt en mir off, die esch äimol em Johr hann. Esch wär jähr Faasenachsprinzessin en mäinem Annenach. Bi esch jung wor hatt esch käi Zäit, on jez hätt esch de Zäit, säin awe vill ze alt dofür. Esch möößt e Kläid aandohn, batt bes an de Hals jing, mäi Dekolltee könnt esch käinem mi zäije. Ed es vill ze schrombelesch für en gruße Ausschnitt. Dann noch e Kossett, domet mäin Röllsche ömm de Bauch fott wären. On wänn esch an de huhe Schoh denke, esch däht jo glatt aus de Latsche kippe on met dänne huhe Aafsätz en Schassewitt mache. Üweall möößt esch mech festhaale on jestützt würe. Mäin Ronzele em Jesicht könnt me good ausspachtele, awe alles däht vill ze lang dauere, bes esch parat wär. Nur rede könnt esch noch good. Mäin Schnüss lääft noch, awe batt hätt en Prinzessin em Faasenacht schun ze soon? Se mooß nur good aussehn on repräsendeere, on datt kann esch naturjemäß äinfach nimmi biete. On dann de Offtrette all! Küssje do on Küssje häi. Erenn en ed Autu, eraus aus em Autu. Je nä, wänn ed dann kalt wär, hätt esch derekt de Dalles on de Schnuppe. Dann Dehäim de janze Durjenanner on de ville Wösch. Esch kräscht janix mi jeschafft. An et schloofe käim esch janett für lauter Termine. Wänn omens ömm zehn mäi Stönnsche käim, däht esch glatt newe em Prinz on em Hofstaat enschloofe. Alkohol on dorschzäschte Näschte säin lang erömm. Esch bräuscht acht Daach bes esch widde grad gucke könnt on wär ömmer noch knurzesch on möd. De Faasenacht wär längst erömm bes me mesch widde brauche könnt. Awe am Rusemondaach off em Prinzewaache dorsch Annenach fahre on dänne Jecke zoorofe on jubele, datt könnt esch. De Prinzewaache bräuscht jo net su huh ze zäin, domet esch net schwindelesch wür. Esch däht och Kamelle on Sträusje schmäise, wänn esch och am annere Daach de Arme net mi bewäije könnt. Awe ed grüßte Proplem wär en rischtije passende Prinz für mesch ze fenne. En junge, stramme Annenache, der söscht sesch en knackije, frösche Prinzessin met Ausdauer on vill Stehvemöje. Awe vielleicht däht sesch jo noch en ausjedeente Karnevalest fenne, der och emol jähr de Prinz mache däht. Ed wär alles Nix. Me hätten nur Schlamassel on en möde Faasenacht en Annenach. Also, looßen esch de janze Krom on drähme on fantaseere nur dovon äimol „Prinzessin en mäinem Annenach“ ze säin.

Gisela Pfeil

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Kommentare
Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
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