Konzert der evangelischen Kirchengemeinde in Rengsdorf

„Die fröhliche Orgel“

Auftakt der Veranstaltungsreihe „Abendklänge“

09.02.2018 - 11:49

Rengsdorf. „Die fröhliche Orgel“ - das war der Titel, mit dem die evangelische Kirchengemeinde in Rengsdorf zu einem kurzweiligen Orgelkonzert eingeladen hatte.

Der neu gebildete Arbeitskreis rund um den Dirigenten des Posaunenchors der evangelischen Kirche, Stephan Schneider, hat mit der Veranstaltungsreihe „Abendklänge“ ein neues Format entwickelt, innerhalb dessen es verschiedene Aufführungen, rund über das Jahr verteilt, geben soll.

Begonnen wurde die Reihe mit einer Mischung aus fröhlichen Orgelstücken und besinnlichen und lustigen Gedankensplittern zum Thema „Lachen in der Kirche“. Matthias Dreydoppel und Oliver Reinhard sorgten mit ihren überraschenden und fröhlichen Orgelbeiträgen für die musikalischen Schwerpunkte:


Überraschend fröhliche Orgelbeiträge


Von „Hey Kölle“, bekanntgeworden durch die Höhner und passend zur närrischen Jahreszeit, über ein Musical Medley, die Titelmelodie des Spieles „Super Mario“ , „Die Spieluhr“ des dänischen Symphonikers Carl Nielsen bis hin zu Stücken der französischen Romantiker J.L. Battmann und L. Lefébure-Wély reichte das Programm, das die beiden Organisten schwungvoll, spielerisch leicht oder auch gewaltig vortrugen. Matthias Dreydoppel ergänzte die Sammlung der musikalischen Leckereien durch die Eigenkomposition „An einem Sommermorgen“, zu der er durch ein Gedicht von Theodor Fontane inspiriert wurde. Orgelinterpretationen zu Songs von Whitney Houston und Louis Armstrong rundeten das Programm ab.


„Lachen in der Kirche“


Verbindende Texte, in denen die Funktion des Lachens in der Kirche beleuchtet wurde, oder in denen Anekdoten aus himmlischen und kirchlichen Gefilden erzählt wurden, trugen die Mitglieder des Arbeitskreises – Anke Feix, Susanne Meffert, Beate Willach-Schneider und Thomas Hirsch vor; sie sorgten für weiteres Amüsement der zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer. Diese dankten auch immer wieder mit reichlichem Beifall.

Den Abschluss bildete die Leiterin des Kirchenchores, Valentina Leinweber, die alle Zuhörer und Akteure in einem gemeinsamen Kanon zusammenführte: „Herr bleibe bei uns, denn es will Abend werden…“.

Befragt nach der Intention der musikalischen Reihe, die in diesem Jahr noch weitere drei Mal aufgelegt wird, erläuterte Stephan Schneider: „Wir wollen ein kurzweiliges Programm aus Musik und Gedankenimpulsen bieten. Dabei kommen vor allem die musikalischen Gruppen der Kirchengemeinde, aber auch Gastmusiker zum Einsatz. Die Veranstaltungen dauern jeweils eine dreiviertel Stunde und finden immer nach dem Samstagabendläuten statt. Am 9. Juni, zur Reisezeit, lädt der Kirchenchor zu einer musikalischen Weltreise ein, am 20. Oktober laden Posaunenchor und Freunde mit Abendmusik zu einer musikalischen Betrachtung ein, und am 1. Dezember eröffnen Turmbläser ein gemeinsames Singen von alten und neue Adventsliedern.“ Und er ergänzt: „Wenn dann die Zuhörer auch wieder so erfüllt und fröhlich ins Wochenende gehen wie heute, haben wir unser Ziel erreicht.“

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Kommentare
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Andreas Nöthen:
Die ewig gestrigen dürfen nicht gewinnen. Die Aussage eines Dr. Fleischer der Marktplatz sei belebt genug ist dumm und hat mit städtischer Entwicklung nun gar nichts zu tun. Diese im Fernsehen von Fleischer geäußerte Meinung ist kontraproduktiv. Der Marktplatz kann nach meiner Meinung nicht belebt genug sein. Dies zum Wohle aller Bürger und so ist der "Fleischer Beitrag" mehr als nur zu vernachlässigen. Genau die Leute, die in anderen Städten die Ratsstuben bewundern wollen sie in Mayen nicht und lehnen Investoren ab um die sich jede andere Gemeinde wohl ein Bein ausreißen würde. Wer soll denn dies verstehen.
juergen mueller:
Ich finde es gut, dass es so etwas wie die AG-60-Plus gibt und damit ältere Menschen (wie auch meine Wenigkeit), die ihr politisches Interesse offen aufzeigen, auch wenn man einen Tagesordnungspunkt wie GroKo (mit berechtigten Bauchschmerzen) nur "abhaken" kann. Bauchschmerzen sind angesagt, wenn man sich den Koalitionsvertrag mit seinen über 170 Seiten einmal reingezogen hat, in dem das Wörtchen "SOLLEN" gleich hundertfach vorkommt, denn ... SOLLEN ... heisst NICHT WOLLEN, sondern nur, dass man beabsichtigt oder in Erwägung zieht, dass es so umgesetzt wird wie es "gesollt" wurde. Was letzten Endes für UNS dabei positiv herauskommt, dürfte nicht so wichtig gewesen sein, sondern nur, dass es zu einer Regierungsbildung und natürlich zu einer Verteilung lukrativer, politischer Posten gekommen ist. Letzten Endes ging es nur um ein Kämpfen gegen Verlust von Amt u. Mandat, von Posten, Diäten, Bezüge, von Macht, Anerkennung u. (vermeintlichem) Ansehen. Alles andere ist blauäugiges Denken.
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