Narrenclub Rheinbach hatte ins Vereinsheim eingeladen

Eine Brücke zwischen Politik, Wirtschaft und jeckem Brauchtum

NCR konnte sich beim Neujahrsempfang über prominente Beteiligung freuen

10.01.2018 - 12:57

Rheinbach. Jörg Nawrath, der Präsident des Narrenclubs Rheinbach (NCR) war sehr zufrieden mit dem diesjährigen Neujahrsempfang. Über achtzig geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Senatoren des Vereins waren ins Vereinsheim in der Mozartstraße gekommen. Diese Veranstaltung hat Tradition und wird schon seit Jahrzehnten zu Anfang eines jeden Jahres durchgeführt.

Nawrath betonte in seiner Begrüßungsansprache die stetig weiter steigende Mitgliederzahl des Vereins. „In diesem Jahr sind elf Uniformierte hinzugekommen. Unser Musikzug steht wieder in alter Stärke da unter neuer Leitung von Laura Brunet. Auch finanziell steht der Verein auf sicheren Beinen“, freute sich der NCR-Präsident.

Ein weiteres Problem sprach Nawrath in Richtung Politik an: die Sanierung der Grundmauern des Vereinsheims, das sich in städtischem Besitz befindet.

„Die erste Hälfte ist geschafft. Für die zweite Hälfte der Sanierung war Anfang des Jahres Geld da, aber keine Handwerker, und später Handwerker, aber kein Geld mehr.“ Bürgermeister Stefan Raetz versprach an dieser Stelle Abhilfe. Nawrath bedanke sich dann bei allen Freunden und Unterstützern. Ohne sie sei vieles nicht möglich.

„Als ich in der vorigen Session im Krankenhaus lag, bekam ich von den Freunden des NCR fast stündlich per Handy die neuesten Videos zugesandt. Man spürt, dass dieser Verein eine große Familie ist“, lobte Bürgermeister Raetz in seiner Begrüßungsansprache die Mitglieder des Vereins. Das Multifunktionshaus auf dem Gelände des Vereins, das in Eigenregie von den Mitgliedern erbaut wurde, sei ein Beweis der Tatkraft des Vereins. „Auch ohne Baugenehmigung“, frotzelte Raetz.

Michael Firmenich, der auch Senator des NCR ist, wurde für 25 Jahre und Heinz Nolden von den Stadtsoldaten für 33 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. RKK-Bezirksvorsitzender Wilfried Thünker zeichnete Sigrid Wirsberg und Jörg Nawrath mit den Jahresorden für ihren unermüdlichen Einsatz im Karneval aus.

„Dieser Abend soll eine Brücke zwischen Wirtschaft, Politik, den Senatoren und dem Verein sein, als Anerkennung und Dankeschön für die die Unterstützung des Vereins“, bekräftigte Pressesprecherin Tamara Vogt abschließend.

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Uwe Klasen:
Es sprach am Wahlabend, Mister 100%, Martin Schulz von einem „schweren und bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ und versicherte, es werde keine Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union geben, jedenfalls nicht mit ihm und nicht mit Angela Merkel. Wenn die SPD-Genossen noch einen Rest an Glaubwürdigkeit vermitteln möchten, dann muss eine GroKo abgelehnt werden! Denn das, was derzeit stattfindet, ist doch nur noch ein Totentanz um das goldenen Kalb "Merkel"!
Claus:
"Dabei legte der Bürgermeister auch dar, warum die VG-Weißenthurm einen solchen Aufschwung hat." Letztlich immer noch deshalb, weil man sich bei der Einrichtung des Gewerbegebietes nichts um die Bedenken aus Koblenz (und auch nicht unbedingt was um das geltende Recht, Planverfahren und so...) geschert hat. Damit hat man den Grundstein für die finanzielle Situation der heutigen Verbandsgemeinde gelegt, vielleicht nicht ganz fair, aber auf jeden Fall erfolgreich.
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