Beim 29. Neujahrsschwimmen in Cochem stellten sich 23 Wagemutige der Herausforderung

Eine eiskalte Tradition mit Spaßfaktor

11.01.2017 - 11:03

Cochem. Auch in diesem Jahr stürzten sich Unerschrockene in die kalten Fluten der Mosel und begrüßten auf diese Weise das Neue Jahr.

Es war die 29. Auflage des traditionellen Neujahrsschwimmens, ausgerichtet von der DRK Wasserwacht Cochem. Die Organisation hatten Thomas Schenk, Hans-Peter Stein, Jutta Michels, Matthias Lipp und Christine Thielke übernommen, sie wurden dabei von zahlreichen helfenden Händen unterstützt.

Dreiundzwanzig Teilnehmer und Teilnehmerinnen trafen sich um 11.30 Uhr zum „Check in“ im Eingangsbereich der BBS in der Ravenéstraße. Nach dem Umkleiden erfolgte dann die Vorbesprechung auf dem Schulhof, bei der Thomas Schenk Informationen zum Ablauf und Verhaltensregeln gab. Mit dem Bus wurden die Wagemutigen fünf Kilometer weiter nach Ernst gebracht.

An der alten Fährrampe begann gegen 13 Uhr der Einstieg in die Mosel und das Spektakel nahm seinen Anfang.

Ausgerüstet mit Trocken- oder Nasstauchanzügen, Hauben, Handschuhen und Füßlingen aus Neopren sowie Flossen stiegen sie in das sehr kalte Wasser, bei einer Außentemperatur unter null Grad.

Einige hatten sich witzige Verkleidungen angelegt und natürlich durfte auch der Glühwein nicht fehlen. Den hatte eine Gruppe Schwimmer im Schlepptau, um sich während der zirka fünf Kilometer langen Strecke wärmen zu können. Boote des THWs, der Wasserwacht, der Feuerwehr, der DLRG und der Polizei begleiteten sie auf dem gesamten Abschnitt und konnten jederzeit eingreifen.


Kräftezehrende Aktion


Unter deren Aufsicht schwammen die Mutigen ihrem Ziel, die alte Moselbrücke in Cochem, entgegen.

Da die Mosel zurzeit kaum Strömung hat, war es ein mühsames Unterfangen. Treibenlassen war nicht möglich, ein Vorwärtskommen gelang nur mit kraftraubenden Schwimmbewegungen.

Geplant war die Ankunft aller Teilnehmer bis 14.30 Uhr, doch um diese Zeit stieg das erste Paar aus dem eiskalten Wasser am Fuß der Burg Cochem. Nur mit Mühe und erschöpft kletterten sie aus der Mosel, dabei waren sie auf Unterstützung angewiesen, ausgestreckte Hände wurden dankbar angenommen. Schneetreiben hatte eingesetzt, einige hatten zwischenzeitlich aufgegeben und das Schwimmen abgebrochen.

Diejenigen, die es geschafft hatten, erwartete eine heiße Dusche, eine kräftige Suppe und Kaffee und Kuchen. Auch wenn den Wagemutigen die Anstrengung anzumerken war, Spaß bei der Sache hatten sie. Vor allem die Anerkennung aller, die an Land der Kälte trotzten, war ihnen sicher.

EP

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Kommentare

Motocross Fahrer schlägt einen Spaziergänger

juergen mueller:
Hallo m.m, schon gelesen (ich meine die Zeitung - oder liest man keine?). Nur zur Richtigstellung. Die Prügelattacke geht auf das Konto einer Spezie, die zu dem Typ Zweibeiner gehört, der seine Frustration und sein Gewaltpotenzial so auslebt, wie es ihm genehm ist und sich einen Scheiß darum schert, ob bei seinem unnatürlichen Verhalten andere zu Schaden kommen können, sondern dies eher bewusst in Kauf nimmt. Hinzukommt, dass er nicht den Arsch in der Hose hat sich bei der Polizei zu melden, um seine Version dieses Vorfalles abzugeben. Wäre mir dieses Geschehen widerfahren, versprochen, wäre dies anders ausgegangen und gewiss nicht zu meinem Nachteil, da auch ich die traurige Erfahrung machen musste, dass man mit Reden alleine nichts bewirken kann, sondern nur mit Handeln.
m.m:
ob die da fahren durften hin oder her ,geht ja um die Körperverletzung und die ging anscheinend vom Wanderer aus ,der Motorradfahrer hat sich verteidigt. vielleicht ist die Gegendarstellung ja auch längst bei der Polizei eingetroffen ...
juergen mueller:
Fakt ist erst einmal, dass die Motocross-Fahrzeuge NICHTS dort zu suchen hatten. Und was die Gegendarstellung auf Facebook betrifft, so würde es mich interessieren, von wem diese Gegendarstellung abgegeben wurde - warum auf Facebook und nicht bei der Polizei. Desweiteren, ich gehe mal davon aus, dass die beteiligten Motocross-Fahrer auch auf Facebook präsent sind - WARUM melden sich diese nicht bei der Polizei um zu einer Klärung beizutragen?
juergen mueller:
"Das kann so nicht weitergehen". Große Worte von einem, der OB unserer Stadt werden will und, egal was so nicht weitergehen kann, immer wieder betont, sich dafür einzusetzen, wenn er denn OB geworden ist. Mir fehlt alleine schon an den Worten der Glaube, da nie die Rede davon ist, wie das alles und wovon bezahlt werden soll. Das in "vielen" Fällen (und das sind viele) dies auch mit geringem Aufwand möglich sei, daran dürfte Herr Langner wohl nur selbst glauben, zumal ER das alleine auch NICHT entscheiden kann. Es sind immer wieder diese gleichlautenden, wiederholten Beteuerungen und Versprechungen, die es in ihrer Vielzahl (zumindest mir) unmöglich machen, darin auch nur einen Funken von Wahrheit u. Umsetzungsvermögen zu erkennen bei der ebensolchen Vielzahl eigentlicher Probleme, die die STADT wie in einer Art Zwangsjacke einengen und Träumereien ausschliessen müsste. Aber im WAHLKAMPF gelten nunmal andere Maßstäbe und da kommt es auch nicht unbedingt auf Wahrheiten an.
Manuela Keck:
Das ist ganz großartig. Die Facebookgruppe behind the police dankt ihnen dafür. http://www.facebook.com/groups/behindthepolice
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