Brillenschlangen-Weltrekord ist mehr als erreicht worden

Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde kann stattfinden

CDU Landesvorsitzende Julia Klöckner eröffnete das Event

11.10.2017 - 09:00

Koblenz. Großer Erfolg für das Team von „Brillen Weltweit“. Es hieß aufatmen, die ganze Zeit der Arbeit für die gute Sache hatte sich gelohnt. Der Eintrag in das „Guinness Buch der World Records“ kann erfolgen. Für die beiden „Macher“, den Mitinitiator, und „Mayener Jung“, Augenoptikermeister Carlo Wagner und den unermüdlichen Leiter der Firma Best, Johannes Klein, aus dem Unternehmen wo alles im Vorfeld ablief, war es eigentlich immer klar: „Wir schaffen den Brillenschlangen-Weltrekord“. Und alles spielte sich da ab, wo im Jahreslauf viele große Events stattfinden, auf der geschichtsträchtigen Festung „Ehrenbreitstein“ hoch über dem Rhein. Klar dass viele interessierte Gäste, darunter auch die Hausherrin, Dr. Angela Kaiser-Lahme, der Chef des Augenoptikerverbandes Weißenfels und weitere Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Sponsoring bei diesem imposanten Medien-Ereignis dabei waren.


25.192 Brillen, 50 000 Kabelbindern, 3597 Meter


Alle an der Aktion im Einsatz befindlichen Personen waren schon lange fieberhaft dabei, per Kabelbinder, alle Brillen aneinander zu knüpfen, um so eine Gesamtlänge, einer „Brillenschlange“ von 3597 Metern zu erreichen. Wohl wissend das der bisher in Japan aufgestellte Weltrekord bei 2013 Metern liegt. „Den können wir knacken“, davon hatten Carlo Wagner und Johannes Klein geträumt. Und zwar mit 25.192 Brillen mit über 50 000 Kabelbindern aneinandergeknüpft, um so die Gesamtlänge von über 3,5 Kilometern zu erreichen.


Prominente Brillenspende


Und Carlo Wagner hatte noch ein weiteres Highlight an Land gezogen. Die Rheinland-pfälzische CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzende Julia Klöckner, spendete ebenfalls ihre „Altbrillen als sie sich im Vorfeld „vor Ort“ bei der Sammelstelle von „Brillen Weltweit“ in Koblenz. Moselweißerstrasse 36, ein Bild von der ganzen aufwendigen Vorarbeit machte“, Sie saß nun als Projektpatin mit im Boot und eröffnete am vergangenen Samstag pünktlich um 11 Uhr, gemeinsam mit den Initiatoren Carlo Wagner und Johannes Klein, im Lichthof Lange Linie auf der Festung das Brillenschlangen Event.

Alle Brillen, wurden auf insgesamt 140 Holzpyramiden, im Hauptgraben präsentiert, und füllten das ganze Areal aus. Viele Menschen waren erfreulicherweise als interessierte Besucher dabei. Manche brachten auch noch ältere Brillen mit, wurden somit zu einem „Teil der Kette“, und damit zum Erfolg. Was geschieht nun mit den 25 192 gezeigten Brillen? „Nach dem Wettbewerb werden wir diese Brillen wieder in den Prozess aufnehmen und wieder verwerten, damit auch andere Menschen dieser Welt mit den Sehhilfen glücklich werden“, verriet ein glücklicher Carlo Wagner unserer Zeitung.

Pünktlich um 11 Uhr eröffnete die zauberhafte Projektpatin, Julia Klöckner die Veranstaltung auf der Bühne des altehrwürdigen Festungs-Gemäuers. „Es ist oftmals schwer sich von seinen alten Brillen zu trennen, aber wenn man weiß, dass dies für eine gute Sache ist, sollte man´s tun. Und ich finde diese Marketing-Aktion um in das Guinness Buch zu kommen hat schon was für sich und das Ergebnis sehe ich als eine Super Leistung. Projektleiterin zu sein, das ist für mich schon eine tolle Ehre!, so Klöckner zu „Blick aktuell“ ehe sie noch einmal dazu aufrief die Alt-Brillen zu spenden. Es war wahrlich ein langer Weg bis zum Erfolg. Eingebettet in das Brillenevent erfreuten Thomas Schmittinger an der Gitarre und Isabell Klein als Sängerin das Auditorium.


Für die Gute Sache


Die „Vorgeschichte“ der Brillen-Story ist eigentlich schnell erzählt: Da ist zunächst einmal die Firma „Best“ mit der europaweit größten Recycling-Station für Brillen, die sich in der Moselweißerstrasse 36 in Koblenz befindet. Ihr Leiter, Johannes Klein, er ist nicht nur Mitbegründer in den 70er Jahren, innerhalb der Aktion „Brillen-Weltweit“ , sondern er freute sich über jede nicht mehr benötigte Brille die dort von Privatpersonen abgegeben oder von vielen landesweit ansässigen Augenoptik-Geschäften Kartonweise bei ihm angeliefert wurden. Diese mussten akribisch genau vorsortiert werden. Dazu waren Damen und Herren von „Best- Neue Wege zur Arbeit“ einem Integrations-Unternehmen der Stiftung „Bethesta-St. Martin Boppard“, im Einsatz. Personen die es in anderen Firmen wegen einer Einschränkung oder wegen eines besonderen Lebenslaufes schwer haben fanden hier in Zusammenarbeit mit dem „Job Center“ sinnvolle Arbeit. Und dann der Glücksfall, als der Brillenfachmann par excellence, der „Mayener Jung“, Carlo Wagner, ins „Brillen-Spiel“ kam. Er arbeitete und arbeitet immer noch ehrenamtlich sozusagen als „Dritter im Bunde“ als wertvoller Berater für die gute Sache und damit für den guten Zweck. Denn alle Brillen wurden von ihm und seiner Mannschaft „auf Herz und Nieren“ überprüft, instand gesetzt und zum Transport kostenlos in einwandfreiem Zustand, in einer Klarsichttüte mit Brillenpass, sortiert nach diversen Stärken, zu ärmeren Menschen in Ländern wo man sich eine Sehhilfe kaum leisten kann, geschickt. „Wir möchten keinen Cent daran verdienen, darum achten wir bei allem besonders auf Seriosität. Und nebenbei gesagt, handeln wir auch nach dem Leitbild von „Best“ das da heißt: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mit getan“, so Carlo Wagner. Da kann man nur sagen „Hut ab“.


Die Altbrillen Versandanschrift:


Brillen Weltweit, Moselweißerstrasse 36, 56073 Koblenz.

BS

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Kommentare
Tobias Schneider:
Ich bin Hofmann-Göttig dankbar, dass er schweren Schaden in Millionenhöhe von der Stadt abgewendet hat. 2010/2011 wollte Walterpeter Twer als der Herausgeber der Rheinzeitung die Stadt drängen, der TUS Koblenz für viele Millionen ein neues Stadion zu bauen. (Die TUS war damals kurz in der 2. Bundesliga.) Das hätte die Stadt viele Millionen gekostet. Hofmann-Göttig war standhaft und hat der TUS erklärt, dass die Stadt sich das nicht leisten kann. Hätte sich Walterpeter Twer durchgesetzt, hätte die Stadt jetzt ein riesiges Stadion für einen unterklassigen Verein und Millionen zusätzlicher Schulden am Hals. Daher: Danke JoHo, dass Sie trotz der publizistischen Macht von Herrn Twer Rückgrat bewiesen haben. Die RZ hat den OB danach lange nicht mehr im Bild abgedruckt oder wohlwollend über ihn berichtet. Ich vermute, dass das aktuelle Herumreiten auf den Verfehlungen von Herrn Hofmann-Göttig gerade in der Rheinzeitung ein spätes Nachtreten von Herrn Twer ist.
juergen mueller:
Ihren Einkommensvergleich kann ich weder nachvollziehen noch akzeptieren. Es ist mir bekannt was in der Wirtschaft, Ärzte- u. Apothekerschaft verdient wird, aber auch, welchem Verantwortungs- u. Entscheidungsbewußtsein z.B. letztere unterliegen. Hat es negative Folgen, dann hat es strafrechtliche Konsequenzen - ein Politiker bestreitet erst einmal, tritt dann zurück, kassiert dennoch automatisch Übergangsgeld (für jedes Jahr als MdB einen Monat in voller Höhe - derzeit 9542 Euro bis zu 1 1/2 Jahre). Langzeitabgeordnete kassieren defacto bis zu 171.756 Euro. Dazu kommt ein bereits für jedes Jahr als MdB fälliger Pensionsanspruch von 239 Euro monatlich. DAS alles zahlt der STEUERZAHLER. Eine solch generöse Altersversorgung gibt es nur bei uns. Das ist KEIN Ärgernis, sondern eine Sauerei hoch 3. Ich wüsste nicht, dass die von Ihnen angesprochenen mittelständischen Unternehmen oder Radiologen in diesen Genuss kommen, sondern vielmehr für ihr Geld hart "arbeiten" müssen.
Thomas Schmitz:
Hallo Herr Müller, klar, kann man die Bezahlung jetzt nicht mit der Bezahlung eines durchschnittlichen Angestellten vergleichen. Aus meiner Tätigkeit als Steuerberater weiß ich, was so manch Inhaber eines mittelständischen Unternehmens oder zum Beispiel ein Radiologe an Einkommen hat. Zum Teil übersteigt das die von Ihnen genannten Beträge deutlich. Wenn man dann sieht, welche Bedeutung die Entscheidungen eines Abgeordneten für uns alle haben kann, halte ich die Bezahlung nicht für unangemessen.
juergen mueller:
Es gibt Zeitgenossen, die einen auf der Straße unaufgefordert anquatschen - JA, ich habe diesen Artikel zum Anlass genommen mich zu der Finanzierung der MdB durch den Steuerzahler zu äussern. Vergessen habe ich zu erwähnen, dass diese 2014 mal so einfach beschlossen, ihre Einkünfte an den sogen. Nominallohnindex zu koppeln (durchschnittliche Entwicklung der Bruttomonatsverdienste der Beschäftigten), um einer öffentlichen, strittigen Debatte, verbunden mit der Diätenerhöhung, zu entgehen. Desweiteren, sich unsere sogen. Volksvertreter neben ihrem "regulären Politikersalär" eine Reihe versteckter Nebenleistungen gönnen. Auch die Frage bleibt, warum die MdB nicht selbst für ihre Pension privat vorsorgen müssen, sondern der Steuerzahler? Warum bekommen diese eine STEUERFREIE Kostenpauschale von monatl. 4318 Euro? Warum muss der Steuerzahler für diese ungerechtfertigte Vollalimentation mit seiner Arbeitskraft aufkommen um selbst nachher Altersarmut genießen zu dürfen?

Den Rücken der Gläubigen stärken

Thorsten Meier:
Guten Tag Herr Hambürger, ich verstehe nicht, was Sie unter UNSERE Kollekten und Kirchensteuer verstehen. Wenn Sie aus der Kirche ausgetreten sind, wird von Ihrem Gehalt doch keine Kirchensteuer eingezogen. Es zwingt Sie doch auch keiner, Geld für eine Kollekte zu geben. Warum sprechen Sie Kirche das Recht ab, frei über die Nutzung Ihrer Gelder zu entscheiden? Die Kirche maßt sich doch auch nicht an, Ihnen vorzuschreiben, was Sie mit ihrem Geld machen. Liebe Grüße Thorsten Meier
juergen mueller:
Die jetzige Aufregung kann ich beim besten Willen als einer derjenigen nicht verstehen, der bereits vor 38 Jahren seinen Kirchenaustritt begründet vollzogen hat. Limburg und Södertälje gab es zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon - auch, dass kirchlicherseits Spenden z.B. für ein Kinderhilfswerk eingefordert wurden, Spenden, von denen ein kirchlicher Würdenträger seine "PENTHOUSWOHNUNG" renovieren ließ. An der Scheinheiligkeit und der Macht des Geldes hat sich auch nach Jahrhunderten kirchlicherseits NICHTS geändert, im Gegenteil, es gehört nach wie vor dazu. Der Slogan:"Den Rücken der Gläubigen stärken" ist genauso vermessen u. penetrant heuchlerisch scheinheilig, wie, als wenn ein Politiker "der Gläubigen" mit ersetzt "der Bürger" hinausposaunt. Wem bekannt ist, welcher "Reichtümer (Bares inkl. Immobilien, Ländereien)" sich die Kirche erfreuen darf, der sollte sich doch fragen:"WARUM stärkt man den Rücken der Gläubigen u. Hilfsbedürftigen nicht davon?" WARUM immer "DIE ANDEREN?"
Armin Linden:
Ich kann Sie sehr gut verstehen M. Hambürger. Wer sich mit Kirchen, mit beiden - i.d. Tiefe beschäftigt, stellt fest, was für ein Partyzug mit Riesem Anhang seit Jahren unterwegs ist. Party all over the world. Bonifatius - Caritas ..egal wer. Am besten ist die Partymeile der Evangelisten. Die nehmen direkt Familie u. Partner mit. Ordentlich abfüttern. Dieses ganze unkultivierte Verhalten, wurde hier bei uns massiv durch Deutsche Bischöfe gefördert. Nichts anderes. Da fällt auch "Benedetto" als Türöffner Kirche ist kein Vorbild mehr. Pfarrer vor Ort müssen ran. Trier - München - Berlin feiert Party. Jetzt bauen wir erst mal in Schweden-
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