evm legt Ergebnisse des ersten Regionalen Energiewende-Kompasses vor

Energiewende stößt auf hohe Akzeptanz

Im Westerwaldkreis leisten mehr als 30 Prozent der Befragten ihren Anteil an der Energiewende

Energiewende stößt auf hohe Akzeptanz

Unternehmenssprecher Christian Schröder und Vorstandsvorsitzender Josef Rönz bei der Vorstellung des Regionalen Energiewende-Kompasses. Foto: privat

19.03.2017 - 13:32

Westerwald. Die Energiewende stößt bei den Bürgern im Westerwaldkreis auf eine höhere Akzeptanz als im Bundesgebiet. Das hat die größte Bürgerumfrage, die in Rheinland-Pfalz bisher zu diesem Thema durchgeführt wurde, ergeben. Aus dem Westerwaldkreis nahmen 1.110 Bürger teil. Initiator dieses Regionalen Energiewende-Kompasses ist die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm). Wie Vorstandsvorsitzender Josef Rönz bei der Vorstellung der Ergebnisse erklärte, wollte die evm herausfinden, wie die Bürger vor Ort die Energiewende sehen und wie groß ihr Gestaltungswille ist.

Die Ergebnisse sind Josef Rönz zufolge durchaus ermutigend: So ist die Mehrzahl der Umfrageteilnehmer vom Nutzen der Energiewende überzeugt. Auf einer Skala von 1 bis 7 lag der Durchschnitt der Antworten aus dem Westerwaldkreis bei einem Wert von knapp über 6. Und die Westerwälder akzeptieren, dass die Energiewende mit höheren Kosten verbunden ist. Die Akzeptanz liegt hier deutlich über dem Durchschnitt in Rheinland-Pfalz.

Der Regionale Energiewende-Kompass ist im Rahmen einer breit angelegten Online-Bürgerumfrage entstanden. Die Teilnehmer stammen aus 50 Kommunen aus der Region, sechs Landkreise haben die Erstellung stark unterstützt. In die Ergebnisse sind am Ende die Angaben aus 5.192 ausgefüllten Fragebögen eingeflossen, die im Wesentlichen aus den Landkreisen Ahrweiler, Altenkirchen, Cochem-Zell, Eifelkreis Bitburg-Prüm, Mayen-Koblenz, Vulkaneifel sowie Neuwied und dem Rhein-Hunsrück-Kreis, Rhein-Lahn-Kreis, Westerwaldkreis und der Stadt Koblenz stammen. Die Teilnehmer waren zwischen 16 und 89 Jahre alt.


Erfolg: Beteiligung fördert Akzeptanz


„Die Akzeptanz durch die Bürger ist eine elementare Voraussetzung dafür, dass die Energiewende gelingt“, beschreibt Josef Rönz die Relevanz des Projekts, „denn die Städte, Gemeinden und ihre Einwohner sind der Schlüssel für eine intelligentere Energienutzung.“ Es gebe viele Wege zu mehr Klima- und Ressourcenschutz. Um die Weichen dafür regional so stellen zu können, dass die Bürger mitgehen, bräuchten Kommunen, Landkreise und die evm als regionaler Energiedienstleister eine belastbare Datenbasis über die Bedürfnisse und Einstellungen der Menschen. Diese schafft jetzt der Energiewende-Kompass auf Gemeindebasis, der interessante Ergebnisse zutage gefördert hat. So ist beispielsweise das Engagement im Westerwaldkreis sehr hoch. Rund 30 Prozent der Teilnehmer besitzen bereits ein energieeffizientes Gebäude und rund 25 Prozent der Befragten planen, in einen Energiespeicher zu investieren.

Landrat Achim Schwickert ist mit den Ergebnissen überaus zufrieden. „An der Erhebung zum Energiewende-Kompass haben sich in unserem Landkreis überproportional viele Bürger beteiligt. Darüber bin ich sehr froh. Die Ergebnisse sind somit repräsentativ und erlauben uns sinnvolle Schlussfolgerungen.“ Da verhältnismäßig viele Teilnehmer erklärt haben, dass sie sich unzureichend über Fördermöglichkeiten informiert fühlen, wollen der Westerwaldkreis und die evm verstärkt über Zuschüsse informieren. Schließlich kämen solche Investitionen nicht nur der Umwelt, sondern auch dem örtlichen Handwerk zugute.


Wünsche: Transparenz und mehr finanzielle Förderung


„Ich sehe die eigentliche Herausforderung der Energiewende darin, sie so zu gestalten, dass die Kommunen und Landkreise langfristig etwas davon haben. Das wirkt sich positiv auf die Lebensqualität der Menschen und damit auch auf die Akzeptanz der notwendigen Veränderungen aus“, zeigt sich evm-Unternehmenssprecher Christian Schröder überzeugt. Für ihn ist klar, dass die Energiewende nur gelingt, wenn sie regional umgesetzt wird, und zwar so, dass sie wirksam und bezahlbar ist. Finanzielle Ressourcen spielen auch bei den Teilnehmern am Energiewende-Kompass eine große Rolle. Die Bereitschaft, die Kosten der Energiewende mitzutragen, ist dabei im nördlichen Rheinland-Pfalz sehr viel ausgeprägter als im Rest des Landes. Auf einer Skala von 1 bis 7 liegt der Wert hier bei 4,4, in Rheinland-Pfalz insgesamt dagegen nur bei 3,8.

Konkret wünschen sich Bürger im nördlichen Rheinland-Pfalz höhere finanzielle Förderungen des persönlichen Engagements, eine stärkere Umsetzung von Energiewendeprojekten in der eigenen Gemeinde, einen Abbau des Bürokratismus sowie transparente, ehrliche Informationen. Als bisher größte Hindernisse sehen sie neben finanziellen Ressourcen vor allem mangelnde Mitsprachemöglichkeit. Als konkreten Beitrag zur Energiewende geben überdurchschnittlich viele Menschen im nördlichen Rheinland-Pfalz an, Strom und Heizungswärme sparen zu wollen sowie Ökostromkunde zu sein.


Ergebnisse: wertvolle Basis für Gestaltung der Energiezukunft


Auffallend an den Ergebnissen ist, dass die Energiewende beispielsweise im Westerwaldkreis in nahezu allen Punkten positiver gesehen wird als im Landes- oder Bundesdurchschnitt. Das gilt sowohl für das Engagement von Kommunen, in eigene Anlagen zur Erzeugung von Ökostrom zu investieren, als auch für die Akzeptanz solcher Anlagen in unmittelbarer Umgebung. Die Mehrheit der Befragten im Westerwaldkreis und dem übrigen Erhebungsgebiet ist davon überzeugt, dass die Energiewende die Lebensqualität in ihrer Gemeinde verbessert.

Christian Schröder sieht die Vorteile des Regionalen Energiewende-Kompasses für Landräte, Bürgermeister und Kommunen darin, dass ihnen die evm als kommunales Unternehmen unentgeltlich relevante Daten und Fakten für eine Weichenstellung der Energiezukunft liefert, die im Einklang mit der Bürgermeinung sind. Auf diese Weise sind die Bürger beteiligt und können ihre Energiezukunft aktiv mitgestalten. „Die Bürger müssen mitmachen wollen. Ohne sie geht gar nichts“, sagt der evm-Sprecher. Seine These wird durch das Ergebnis gestützt. Die Forderung nach Transparenz und Beteiligung ist im Untersuchungsgebiet sogar höher als im Bundesdurchschnitt. Die wahrgenommene politische Einflussmöglichkeit bei der Energiewende wird nicht so gut bewertet wie auf Landes- und Bundesebene.


evm: Umsetzungspartner für Kunden und Kommunen


Die evm zählt zu den Vorreitern einer aktiven Energiewende mit herausragenden Ergebnissen für den Klimaschutz. „Wir verstehen uns als Umsetzungspartner der Energiewende, indem wir die Themen Energieeffizienz und zukunftsfähige Energieversorgung aufgreifen und Kommunen mit konkreten Lösungen und Produkten unterstützen. Der Energiewende-Kompass ist ein weiteres Modul einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Kommunen und Landkreisen“, betont Schröder weiter. Schon seit vielen Jahren versorgt die evm alle Privatkunden ausschließlich mit Ökostrom – ohne Aufpreis. Darüber hinaus fördert sie mit Zuschüssen das persönliche Engagement ihrer Kunden zum Klimaschutz und für mehr Energieeffizienz, beispielsweise beim Austausch alter Ölheizungen oder der Anschaffung eines Erdgas- oder Elektrofahrzeugs. Sie bietet Privat- wie Geschäftskunden Contracting-Lösungen an, baut die Nahwärmeversorgung aus und investiert in Biomasse-, Wind- und Photovoltaikanlagen in der Region. Darüber hinaus haben Kommunen und Landkreise die Möglichkeit, sich an der evm zu beteiligen und so Einfluss auf die Unternehmenspolitik zu nehmen. „So haben wir zum Beispiel eine Wärmemarktstudie durchgeführt“, erklärt Christian Schröder und ergänzt: „Dafür haben wir in jeder Kommune das Potenzial für Nahwärmeversorgungen erhoben; auf Wunsch erarbeiten wir gemeinsam mit den Kommunen dann ein Konzept zur bestmöglichen Realisierung.“ In der Erhöhung der Energieeffizienz bestehender Gebäude liege ein großes Einsparpotenzial, betont er und fügt an: „Ob Energiewende-Kompass oder Wärmestudie – beide belegen, dass großes Interesse besteht, die Region in Sachen Klimaschutz voranzubringen. Darauf können wir stolz sein.“


Wissenschaftlich fundiert


Die dezentrale Energiewende-Analyse ist ein noch recht junges Instrument. Es ist jedoch wegweisend, weil es neben objektiven Daten die persönliche Haltung von Bürgern erhebt und damit eine sinnvolle Ausgangsbasis für Entscheidungen ermöglicht.

Der Energiewende-Kompass ist ein wissenschaftlich fundiertes Instrument zur Beurteilung und Steuerung der Energiewende. Seine Besonderheit: Er erhebt subjektive persönliche Faktoren der Befragten und ihre Akzeptanz der Energiewende, die er mit dem objektiven Stand der Energiewende verbindet. Die Ergebnisse werden Kommunen und Landkreise bei der Ausgestaltung der Energiewende auf eigenem Terrain unterstützen. Die aktuelle Messung wurde unterstützt vom Land Rheinland-Pfalz, dem Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz, der Energieagentur Rheinland-Pfalz, dem Verein Klimaschutz in Koblenz und der Handwerkskammer Koblenz. Durchgeführt wurde die Analyse von der EWI GmbH und einer Forschungsgruppe der Ludwig-Maximilian-Universität München unter der Leitung von Professor Anton Meyer, die sich vor allem mit Lebensqualität beschäftigt. Die EWI GmbH ist auf Monitoring und die Erhebung von Energiewende-Indizes spezialisiert; Professor Meyer beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit Fragen der Kundenorientierung und Lebensqualität sowie der ressourcen- und marktorientierten Unternehmensführung.

Pressemitteilung Energieversorgung Mitterhein AG (evm)

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Kommentare
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Uwe Klasen:
Sehr geehrter Herr Müller, vielen Dank dass Sie mit jeder Zeile ihrer Kommentare meinen Eindruck, den ich von ihnen gewonnen habe, bestätigen! Zum Leidwesen der meisten anderen Menschen scheinen Sie sehr Intolerant zu sein und Andersdenkende lieber zu diffamieren anstatt sich mit diesen Menschen auseinanderzusetzen bzw. auch deren Meinung gelten zu lassen!
juergen mueller:
Ich müsste mich eigentlich glücklich schätzen erfahren zu dürfen, dass es Menschen wie Sie gibt, die nie interpretieren, dafür aber aus dem Belehren nicht mehr herauskommen, was wie eine Zwangsjacke sein muss, deren Leben wohl nur aus Sachlichkeit und Objektivität besteht, Menschen, die andere, die nicht Ihre Meinung vertreten, in eine Schublade stecken und ihnen geistige Grundlagen unterstellen, die unsere Demokratie gefährden. Mein lieber Herr Klasen, nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich habe mein Leben lang mit Klugscheissern wie Ihnen zu tun gehabt und dies auch noch heil und geistig frisch überstanden u. mir meine persönliche, demokratisch verordnete Gedankenwelt erhalten. Und was mein Recht ist oder nicht, das können Sie selbst in Erfahrung bringen, wenn Sie sich einmal mit dem Wort Demokratie auseinandersetzen. Hierzu interpretiere ich z.B. WIKIPEDIA.
Uwe Klasen:
Her Mueller, Sie interpretieren anstatt sachlich und objektiv zu beurteilen! Es ist ihr gutes Recht ihre Ansichten bzgl. anderen Parteien kund zu tun, aber damit einhergehend ist es NICHT ihr Recht, Andersdenkenden etwas Vorzuwerfen was nicht ihrer persönlichen Gedankenwelt entspricht und dafür noch geistige Konstrukte zu bemühen die in dieser Art und Weise nicht existieren! Von welcher Partei werden die Autos der Mitglieder verbrannt oder die Hauswände ihrer Wohnhäuser (bestenfalls) mit Farbe beschmiert, welcher Partei werden regelmäßig die Büros zerstört? Das solche, undemokratischen (!), Handlungen, die auch auf solch geistigen Grundlagen wie z.B. ihren Kommentaren beruhen, wird die Demokratie MEHR gefährdet als durch die "AfD" oder "Die Linke"! Übrigens, eine direkte Demokratie, wie z.B. die, seit Jahrhunderten, funktionierende und sich daraus immer weiter entwickelnde Schweiz ist, entgegen ihren Ansichten, eine durchaus gute funktionierende Demokratie!
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