Begeisterndes Frühlingskonzert der Chorgemeinschaft Niederzissen

Erfrischende musikalische Frühlingsgrüße

20.03.2017 - 17:39

Niederzissen. Beim diesjährigen Frühlingssingen der Chorgemeinschaft Niederzissen präsentierten die Gastgeber den zahlreich erschienenen Freunden der Chormusik einen bunten Melodienreigen. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Bausenberghalle wurden die erwartungsfrohen Gäste nicht enttäuscht. Der Chorgemeinschaft Niederzissen ist es mit der Auswahl der Chöre erneut gelungen, eine gesunde Mischung anzubieten, die gesanglich für jeden etwas im Repertoire hatte. Großartiger Chorgesang in den unterschiedlichsten Stilrichtungen wurde von den gemischten Chören und reinen Männerchören dargeboten. Zahlenmäßig große Chöre, aber auch kleinere Formationen boten auch in diesem Jahr wieder „Chormusik vom Feinsten“ und ließen das Publikum oftmals zu Beifallsstürmen hinreißen. Der Chorgesang erwärmte schnell die Herzen der Gäste und ließ beim Publikum fröhliche Frühlingsstimmung keimen. Fast 300 Sängerinnen und Sänger ebneten so erneut dem Frühling den Weg und sorgten mit ihren Liedbeiträgen für allerbeste Frühlingslaune. So konnte Bettina Gros, die gekonnt durch das Programm führte, zunächst von der Chorgemeinschaft Niederzissen den Chor „Grenzenlos“ mit dem Dirigenten Andreas Norren und dem Abteilungsleiter Gerwig Käse auf der Bühne willkommen heißen. „Hallo, wie geht’s?“ fragten sie mit dem Liedbeitrag „Nette Begegnung“ das Publikum, unter dem die Moderatorin u. a. besonders Bürgermeister Johannes Bell, Ortsbürgermeister Rolf Hans mit Gattin, als „kirchlichen Vertreter“ den Gemeindereferenten Rainer Schönhofen, den Kreischorverbandsvorsitzenden Günter Nerger begrüßen konnte. Einen besonderen Gruß sowie ein Dankeschön sagten sie und ihre Präsidiumskolleginnen Nicole Schönhofen und Maria Schmidt Heinz (Manes) Schröder, der wieder mit einigen aktiven Sängern nunmehr schon zum 35. Mal das Bühnenbild gestaltet hatte.

Die Sängerinnen und Sänger des Chores „Grenzenlos“ intonierten sodann den nachdenklichen Song von Nena „Wunder geschehn“ sowie aus dem Musical „Les Miserable“ Emotionen erweckenden Liedbeiträge. Der nachfolgende Männergesangverein Dernau mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Bernd Heinz trug unter Leitung von Markus Prange klassische Chorwerke und anschließend in kölscher Mundart „Du bes die Stadt“ (von den Bläck Fööss) vor.

Sehr ruhig und einfühlsam danach der Ausflug in die 50iger/60iger Jahre mit dem gemischten Chor Eintracht Birresdorf unter dem Dirigat von Mariano Julian Galussio (Vorsitzende Erika Schwingen). Fast schon zum Stammpersonal beim Frühlingssingen in Niederzissen gehört der Frauenchor Harmonie Hainstadt (Vorsitzende Ellen Mühlhauser). Mit Dirigent Volker Kolle, der auch mehrere Jahre den MGV Niederzissen dirigierte, zeigten sich die 34 Sängerinnen erneut von ihrer besten Seite.

Singend zogen sie in die Bausenberghalle ein und nahmen die Bühne in Beschlag. Die zweite Programmhälfte eröffnete der Männerchor der Chorgemeinschaft Niederzissen (Abteilungsleiter Helmut Bollig) unter der Dirigentin Eugenia Buling zunächst mit „kölsche Tön“. Schlager luden die Zuschauer im Anschluss zum Mitsingen ein. Eine besondere Ehrung erfuhr danach das 87-jährige Chormitglied Hans Orth. Über 70 Jahre ist er als Aktiver Sänger im MGV Niederzissen tätig. Das Präsidium der Chorgemeinschaft Niederzissen mit Bettina Gros, Nicole Schönhofen und Maria Schmidt dankte dem rührigen Sänger mit einem Präsent. Der Vorsitzende des Kreischorverbandes Günter Nerger überreichte dem Sänger im Namen des Kreischorverbandes Ahrweiler für seine Verdienste die Ehrenurkunde des Deutschen Chorverbandes und die Goldene Ehrennadel. In seiner Laudatio ging er auf die Verdienste von Hans Orth ein. „Du hast fast Dein ganzes Leben nicht nur gesungen, sondern Dich auch stets als ein großen Vorbild gezeigt und Verantwortung für „deinen“ Verein übernommen“, würdigte Nerger den Jubilar. Bereits mit 17 Jahren schloss sich Orth 1947 dem MGV Niederzissen an, wo er als 1. Tenor 40 Jahre aktiv war, bevor er in die Stimmlage des 2. Tenors wechselte, in der er heute noch eine Stüt¬ze ist. Neben der aktiven Sängertätigkeit war Orth 36 Jahre 1. Kassierer und neun Jahre 2. Kassierer des Vereins und nebenbei über 40 Jahre als Fähnrich des MGV aktiv. Bereits vor Jahren wurde ihm die Ehrenmedaille der Verbandsgemeinde Brohltal für seine Verdienste verliehen.

Auch der gemischte Chor Liederkranz Ahrbrück (Vorsitzende Rita Löhndorf) präsentierte unter dem Dirigenten Raymund Jacobs Internationales. Den musikalischen Streifzug durch die Welt schloss die Chorgemeinschaft Bongard 1908 e. V. (Vorsitzender Peter Knechtges) mit der quirligen und temperamentvollen Dirigentin Silvia Groß ab.

Ein tolles Konzert, das schon heute Vorfreunde auf das Frühlingssingen im kommenden Jahr erzeugt.

WK

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Uwe Klasen:
So wie es derzeit ist, hier sei als schlechtestes Beispiel der Fraktionszwang genannt, kann es einfach nicht weitergehen! Das sollten endlich auch die Politiker in Bund und Ländern erkennen und entsprechende Regelungen für die aktive Mitbestimmung der Bürger in die Wege leiten! Vorbild Schweiz!
juergen mueller:
In Braubach`s "vielbefahrener" Ortsdurchfahrt gilt nunmehr Tempo 30. Dies dürfte sich jedoch nicht auf das Verkehrsaufkommen auswirken, das nach wie vor bestehen bleibt. Hier in RÜBENACH besteht das gleiche Problem, wo tagtäglich PKW, BUSSE und SCHWERLASTVERKEHR seit Jahrzehnten mitten durch den Ort fahren u. das in einem Maße (was tagtäglich durch eine eigens von der Bürgerinitiative erworbene u. installierte Meßanlage registriert wird), zu deren Lösung es nur eine einzig verwertbare Lösung gibt: "Die einer ORTSUMGEHUNG". Tempo 30 ändert an der Situation "VERKEHRSAUFKOMMEN" überhaupt nichts, sondern führt nur dazu, dass sich (vor allem zu den Hauptverkehrszeiten) lange Stau`s mit stehenden Fahrzeugen bilden, stehende Fahrzeuge mit laufendem Motor, die Lärm verursachen u. mit ihren Abgasen die Luft verpesten, was besonders an heissen u. schwülen Tagen, wo sowieso innerhalb des Ortes die Luft "steht", zu spüren ist.
juergen mueller:
Glaubt man den Ausführungen zum Nachdenken von Herrn Klasen, dann wäre es allen CO"-Jüngern angeraten, auch an dieser radelnden Veranstaltung zum Klima- und Umweltschutz nicht teilzunehmen, denn nach seiner These trägt auch die Ausatemluft (nicht nur vorne), insbesondere bei Dauerbelastung zu einem erhöhten Ausstoß an CO2 u. damit zur Erderwärmung bei. Das müsste dann ja auch auf z.B. sexuelle Betätigungen zutreffen, oder? Also auch einstellen. Aber WAS ist mit UNSEREM Energieverbrauch (Fabrikmaschinen, Autos, Computer, Handys, Küchengeräte etc.)? Diese Energie wird erzeugt durch Verbrennung von Kohle, Öl, Gas = CO2. Wald- Grünflächen, die CO2 speichern, schrumpfen/verschwinden - mehr Ackerland u.Viehwirtschaft, da der Mensch weltweit immer mehr Fleisch isst = mehr Rinder/Schweine, die Unmengen von Methan-/Treibhausgas in die Luft rülpsen/furzen. Ich finde - wer radelt sündigt nicht u. wenn er dabei auch mal kräftig ausatmet oder ein Fürzchen lässt - der Umwelt wird`s nicht schaden.
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