Aktion Eine Welt e. V. / Eine-Welt-Laden Neuwied

Es luthert im Eine-Welt-Laden

Luther-Tee und Luther-Schokolade im Angebot

Es luthert im Eine-Welt-Laden

Fair gehandelte Luther-Produkte im Eine-Welt-Laden.Foto: Privat

21.04.2017 - 14:00

Neuwied. Das 500-jährige Reformationsjubiläum geht auch am ehrenamtlich betriebenen Neuwieder Eine-Welt-Laden nicht spurlos vorbei. Nach dem Luther-Kaffee gibt es nun auch den Luther-Tee und die Luther-Schokolade. „Alle Produkte“, so Hansgeorg Schasse vom Ladenteam, „sind bio und fair gehandelt und sichern kleinbäuerlichen Familien in armen Ländern eine Existenz“. Die Luther-Lebensmittel stehen unter dem Motto „Wir verändern die Welt“. Hier sieht Schasse durchaus Parallelen zwischen der Reformation vor 500 Jahren und der Idee des Fairen Handels von heute. „So wie Luther mit seinem Wirken die Welt vor 500 Jahren nachhaltig verändert hat, wollen wir mit dem Fairen Handel heute die Welt verändern hin zu fairen Handelsbedingungen auch für Menschen in den ärmsten Regionen unserer einen Welt. Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass es immer noch Regionen gibt, in denen Menschen, insbesondere auch Kinder, an Hunger sterben und Familien trotz harter Arbeit nicht genug zum Überleben haben“. Aber auch in anderer Hinsicht besteht durchaus eine Verbindung zu Luther. So sei überliefert, dass Luther durchaus auch weltlichen Genüssen zugetan war und ein gutes Mahl geschätzt habe. Man kann daher vermuten, dass ihm insbesondere die Schokolade gemundet hätte, so Schasse mit einem Schmunzeln. Nähere Informationen zu den Luther-Produkten gibt es im Neuwieder Eine-Welt-Laden in der Marktstraße 62. Die Öffnungszeiten sind von Montag-Freitag 10 bis 18 Uhr sowie Samstag 10 bis 14 Uhr. Wer ein Interesse zur Mitarbeit im Ladenteam hat, kann sich an Renate Krückels unter Tel. (0 26 31) 3 13 12 wenden oder einfach im Laden vorbeikommen.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
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