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Phänomenales Neujahrskonzert in Selters

Filmmelodien und Ohrwürmer begeisterten

Das Tiffany Emsemble präsentierte eine bunte Mix bekannter Klassiker

09.01.2017 - 17:01

Selters. So etwas nennt man wohl Tradition: Bereits zum 17. Mal fand das beliebte Neujahrskonzert in Selters statt. Der Kulturkreis der VG Selters hatte dazu in die Festhalle eingeladen. Bereits im Vorfeld meldete der Veranstalter“ Ausverkauftes Haus.“ Leider blieben an diesem Abend wenige Plätze trotzdem frei, weil wegen plötzlich einsetzendem Blitzeises einige Besucher aus Sicherheitsgründen zuhause blieben.

Der Kulturkreis hatte für diesen Abend eine ungewöhnliche Idee: Es konnten Herr Rösler und das Tiffany Ensemble engagiert werden. Das Tiffany Ensemble kann man getrost als kleines Salonorchester bezeichnen, nur ohne Gesang. Die 1. Violine wird von Sophie Moser gespielt, die 2. Violine von Alwin Moser. Die Cellistin Insa Schirmer und der Mann am Kontrabass, Paul G. Ulrich sowie der Pianist und Confrencier Uwe Rösler vervollständigen das Ensemble.

Zunächst begrüßte VG-Bürgermeister Klaus Müller die Gäste in einer kurzen Ansprache und dankte der Turngruppe von den „Montagshüpfern“ für die vorzügliche Bewirtung, sowie dem Bereitschaftsdienst des DRK Ortsvereins Selters, der sicherheitshalber in der Festhalle vertreten war.

Das Tiffany Ensemble hatte den Abend unter das Thema „At the music“ gestellt, d.h. es wurden eingängige, sehr bekannte Filmmelodien und Ohrwürmer vorgetragen.

Herr Rösler kommentierte ein jedes Stück auf seine Art und Weise, zuerst war es etwas ungewohnt, doch schnell kam man seinem niveauvollen Humor auf die Schliche. Er ist ein Meister der Doppelzüngigkeit und der Wortakrobatik, der gerne mit seinem Publikum spielt und die Lacher auf seine Seite zieht, eine Mischung aus Slapstick und Comedy.

So nannte Herr Rösler in der Ankündigung zur Filmmusik zu den Miss Marple Filmen, komponiert von Ron Goodwin, z.B. die Hauptdarstellerin Margaret Rutherford „die Lara Croft der 60 iger Jahre.“

Zum Film „Aristocats“ wurde vom Ensemble „Everybody wants to be a cat“ von Al Rinker interpretiert.

Großen Beifall des Publikums rief die Interpretation des Karl Mai-Medleys mit der Filmmusik zu Winnetou und Old Shatterhand hervor, weil die Musik von Martin Böttcher fast jeder aus seiner Jugend kannte.

Ein weiterer Höhepunkt folgte mit der Filmmusik zu „Blondinen bevorzugt“, als Marilyn Monroe den Song „Diamonds are girls best friends“ weltweit bekannt machte.

Bei „Por una cabeza“, der Musik zu dem Film „Der Duft der Frauen“ mit Al Pacino in der Hauptrolle, kam Bewegung in die Festhalle von Selters, denn es handelt sich um einen argentinischen Tango, der grandios vorgetragen wurde.

Nach der wohlverdienten Pause ging das Feuerwerk an pointierten Wortspielen des Herrn Rösler ungebremst weiter.

Das sehr bekannte „Tu Vuo`Fa L`Americano“ stammt aus dem Film „Der talentierte Mr. Ripley“. In der Ankündigung dieses Stückes spielte Herr Rösler mit der italienischen und spanischen Sprache, was so manchen Lacher erzeugte.

Frenetisch gefeiert wurde das ABBA Medley aus dem Musical „Mamma mia“. „Thank you fort he music“ und „Money, Money, Money“ kamen beim Publikum besonders gut an.

Die Filmmusik zu „Fluch der Karibik“ und „Spiel mir das Lied vom Tod“ rundeten den äußerst unterhaltsamen Abend ab. Herr Rösler gab schon vorab bekannt, dass man die Zugaben schon gespielt hätte, da normalerweise keine Zugaben gefordert würden. Das Konzert sei beendet.

VG-Bürgermeister Klaus Müller betrat nochmals die Bühne, er bedankte sich bei dem „Tiffany Ensemble“ für den wunderbaren Abend und bei Marion Meuer, der Geschäftsführerin des Kulturkreises der VG Selters, für ihr großes Engagement, diesen Abend überhaupt erst zu ermöglichen.

Das Publikum ließ nicht locker und forderte weiter energisch Zugaben vom „Tiffany Ensemble“. Dann war es soweit, die Musiker betraten nochmals die Bühne und spielten zum Abschluss ihres Konzertes bei ihren Zugaben eine russische Volksweise und „Für dich solls rote Rosen regnen“ von Hildegard Knef. Beim letzten Lied war nochmal Gänsehaut pur angesagt.

Langanhaltender Applaus verabschiedete die Musiker von der Bühne.

So ging ein unterhaltsamer, auf hohem musikalischem Niveau stehender Abend zu Ende. An jedem Instrument befanden sich Musiker der Extraklasse, die den Besuchern ein unvergessliches Konzertereignis bescherten. Einen der Künstler herauszuheben, würde den anderen nicht gerecht werden, denn allen war gleichermaßen die Spielfreude vor großem Publikum anzumerken.

Besonders hervorzuheben ist das aufwendig hergestellte Bühnenbild, welches passend zum Motto des Abends berühmte Schauspieler und Filmplakate zeigte. So waren auf großen Postern u.a. James Dean, Marilyn Monroe, Sean Connery, Greta Garbo und Audrey Hepburn zu sehen. Zudem wurde die Bühne nachweihnachtlich beleuchtet und ausgestaltet. Dafür gebühren Marion Meuer und ihrem Team ein großes Dankeschön!

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Kommentare
Armin Linden:
Das desolate System der Sparkassen vor Jahren - offene Schalter - hat zu diesem unseeligen Zustand geführt. Vormals gab es Trennwände aus Glas. Funktionierte einwandfrei. Die Leute der Bank, hatten Schutz vorab ! Vorstände der Sparkassen - wohl aus Langeweile - erfanden "Neue Sicherheitskonzepte". Das war einfach. Sie standen ja nicht hinter dem Schalter.
Armin Linden:
Das ist sicherlich keine einfache Situation. Vieles war allerdings vor Jahren absehbar. Tempo raus in der Rekultivierung ! Auch ein LGB, das sich sehr zurücknahm. Die Verfüllung des Süd - u. Nordfeldes wurde seinerzeit in geschlossenen Systemen geplant. Transport in Silozügen DIN ISO 9002 zertifiziert. Eigene Logistik & Spedition. Stationär eingeblasen in Mischanlage. Mittels Wasser, Zement + Aschen zu einer Masse konditioniert, Baumechanisch verdichtet. Monitoring. Teures Verfahren i.d. Herstellung. Dies will man heute, mittels LGB vermeiden. Selbst unser Wasser wurde im Produktbaustoff eingemischt - weg ! Ein durchdachtes geschlossenes System. Ca.1.5 Mill. cbm in To. vermischt. Diese Art industrieller Deponieprozesse, heute bei den LGB entschwunden. Selbst die Stoffe, wurden "vereinfacht". Beim Süd- u. Nordfeld bedenken, eine fehlende Baugrundlage für die L79 wurde geschaffen. Glauben Sie, CCU + LGB würden heute M.€. für eine "Nordumgehung" incl. "Süd-L79" ausgeben ? Nie.

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Heuft:
Muti-Kulti, Mayen bleibt bunt. Genau so soll es sein. Danke an den SKF(Marianne Weingart), Gerd Kohlhaas und Franz Käs. Anpacken,gutes tun und nicht weg schauen, so habe ich Herrn Käs kennengelernt.
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