Kinder- und Jugendinitiative Merzbach

Frisch und munter ins neue Jahr

11.01.2017 - 10:10

Merzbach. Die offenen Felder rund um das Transformatorenhäuschen am oberen Ende der Bergstraße in Merzbach sind gleichermaßen beliebt unter Voyeuren als auch Akteuren des Feuerwerkspektakels in der Silvesternacht: Während die einen zünden können, was das Zeug hält, genießen die anderen einen weitreichenden Ausblick über Rheinbach und das Kölner Becken bis hin zum Siebengebirge. Auch in diesem Jahr tummelten sich pünktlich zum Jahreswechsel etliche Gruppen und Grüppchen auf dem offenen Gelände. Aus Erfahrung wusste der Vorsitzende der Kinder- und Jugendinitiative Merzbach (KJI), Kalle Kerstholt, dass das Ausmaß des Geschehens erst am nächsten Morgen bei Tageslicht klar werden würde. Vorsorglich hatte er deshalb zur Raketenreste-Aufräumaktion am Neujahrsmorgen aufgerufen. Rund 20 tatkräftige Unterstützer - Familien, Jugendliche, Dorfbewohner sowie Mitglieder des KJI-Vorstands - waren am ersten Tag des neuen Jahres mit dem Vorsitzenden unterwegs. Neben einer Palette leerer Glasflaschen sammelten die freiwilligen Helfer etliche große blaue Müllsäcke randvoll gefüllt mit Raketenresten und Verpackungsmaterialien ein.

Mit Schwung und Spaß an der Sache hatte die emsige Gruppe innerhalb einer Stunde das Gelände wieder zu einer Augenweide für Spaziergänger verwandelt und zu einem ungefährlichen Ort für die Weidetiere. „Wir machen das schon seit mehr als zehn Jahren. Was wir hier am Neujahrsmorgen vorfinden, ist unvorstellbar“, meinte Kerstholt. Er appellierte an das Verantwortungsbewusstsein der Feiernden und erklärte, dass es nicht allein der KJI überlassen werden könnte, dass sich Mensch und Tier nach dem Jahreswechsel wieder ungehindert und unbesorgt auf den Feldwegen begeben können. „Feiern sei jedem gegönnt. Aber wie können die Menschen ein solches Schlachtfeld zurücklassen? Es geht nicht allein um die Übernahme von Verantwortung. Sich am Neujahrsmorgen an der frischen Luft zu bewegen und in der Gemeinschaft etwas Sinnvolles zu tun, das ist gleichzeitig auch ein guter Start ins neue Jahr“, schlug der Vorsitzende der KJI abschließend vor.

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Uwe Klasen:
So wie es derzeit ist, hier sei als schlechtestes Beispiel der Fraktionszwang genannt, kann es einfach nicht weitergehen! Das sollten endlich auch die Politiker in Bund und Ländern erkennen und entsprechende Regelungen für die aktive Mitbestimmung der Bürger in die Wege leiten! Vorbild Schweiz!
juergen mueller:
In Braubach`s "vielbefahrener" Ortsdurchfahrt gilt nunmehr Tempo 30. Dies dürfte sich jedoch nicht auf das Verkehrsaufkommen auswirken, das nach wie vor bestehen bleibt. Hier in RÜBENACH besteht das gleiche Problem, wo tagtäglich PKW, BUSSE und SCHWERLASTVERKEHR seit Jahrzehnten mitten durch den Ort fahren u. das in einem Maße (was tagtäglich durch eine eigens von der Bürgerinitiative erworbene u. installierte Meßanlage registriert wird), zu deren Lösung es nur eine einzig verwertbare Lösung gibt: "Die einer ORTSUMGEHUNG". Tempo 30 ändert an der Situation "VERKEHRSAUFKOMMEN" überhaupt nichts, sondern führt nur dazu, dass sich (vor allem zu den Hauptverkehrszeiten) lange Stau`s mit stehenden Fahrzeugen bilden, stehende Fahrzeuge mit laufendem Motor, die Lärm verursachen u. mit ihren Abgasen die Luft verpesten, was besonders an heissen u. schwülen Tagen, wo sowieso innerhalb des Ortes die Luft "steht", zu spüren ist.
juergen mueller:
Glaubt man den Ausführungen zum Nachdenken von Herrn Klasen, dann wäre es allen CO"-Jüngern angeraten, auch an dieser radelnden Veranstaltung zum Klima- und Umweltschutz nicht teilzunehmen, denn nach seiner These trägt auch die Ausatemluft (nicht nur vorne), insbesondere bei Dauerbelastung zu einem erhöhten Ausstoß an CO2 u. damit zur Erderwärmung bei. Das müsste dann ja auch auf z.B. sexuelle Betätigungen zutreffen, oder? Also auch einstellen. Aber WAS ist mit UNSEREM Energieverbrauch (Fabrikmaschinen, Autos, Computer, Handys, Küchengeräte etc.)? Diese Energie wird erzeugt durch Verbrennung von Kohle, Öl, Gas = CO2. Wald- Grünflächen, die CO2 speichern, schrumpfen/verschwinden - mehr Ackerland u.Viehwirtschaft, da der Mensch weltweit immer mehr Fleisch isst = mehr Rinder/Schweine, die Unmengen von Methan-/Treibhausgas in die Luft rülpsen/furzen. Ich finde - wer radelt sündigt nicht u. wenn er dabei auch mal kräftig ausatmet oder ein Fürzchen lässt - der Umwelt wird`s nicht schaden.
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