Der Erpeler Löschzug hatte am Samstagabend traditionell zu seinem Feierwehrball eingeladen

Früh zum geselligen Teil übergegangen

Früh zum geselligen
Teil übergegangen

Stolz präsentierte die Wehrführung (rechts) zusammen mit Karsten Fehr (l.) die beförderten und geehrten Kameraden vor der große Tombola. Foto: DL

11.01.2017 - 08:16

Erpel. Vier Beförderungen und zwei Ehrungen standen zu Beginn des traditionellen Feuerwehrballs des Erpeler Löschzugs im Mittelpunkt der Veranstaltung. Eingeladen zu dieser hatte die Mannschaft von Wehrführer Ernst Eich und seines Stellvertreters Frank Zimmermann, in den Bürgersaal, der trotz Blitzeis bestens besucht war. Bevor der Chef der Wehr, Verbandsbürgermeister Karsten Fehr jedoch nach der Begrüßung durch Ernst Eich, zusammen mit Wehrleiter Ulrich Rechmann und dessen Stellvertreter Ralf Wester den aus der Jugendwehr übernommenen Feuerwehrmann-Anwärter Dominik Schwager zum Feuerwehrmann, den Oberfeuerwehrmann Felix Weber zum Hauptfeuerwehrmann, den Oberfeuerwehrmann Christian Fleer zum Hauptlöschmeister und Hauptlöschmeister Frank Bender zum Brandmeister beförderte, wünschte er allen Anwesenden ein gutes, glückliches und insbesondere gesundes Neues Jahr.

„Meinen heutigen Rückblick auf das Jahr 2016 möchte ich auf zwei Punkte beschränken:

Zum einen hatte ich mich bei dem vorigen Feuerwehrball dazu durchgerungen, keine lange Dankesrede zu halten. Da dies im Vorjahr so gut angekommen ist, werde ich es auch heute wieder so handhaben“, erklärte der VG-Chef. Dies habe nichts mit mangelnder Dankbarkeit für die Feuerwehrkameraden zu tun oder gar mit mangelndem Respekt vor ihren Leistungen. „Sie wissen, wie sehr ich Ihre Leistungen schätze und dass Sie sich jederzeit meiner Unterstützung sicher sein können. Lediglich aus Respekt vor Ihnen möchte ich Ihre Geduld heute jedoch nicht mit langen, allgemeinen Ausführungen strapazieren, sodass wir möglichst zügig zum geselligen teil es Abends übergehen können“, hob er hervor, um dann dem Team von Ernst Eich im Namen aller Bürger der VG, natürlich insbesondere der Ortsgemeinde Erpel, von Herzen für das Engagement und für den unermüdlichen Einsatz zu danken. In diesen Dank bezog Karsten Fehr ausdrücklich all` die Menschen mit ein, die den Feuerwehrkameraden für die Ausübung ihres Ehrenamtes stets den Rücken freigehalten hatten.

Dann widmete er sich kurz der Statistik. Nach der war der Erpel Löschzug in 2016 bei 16 Hilfsleistungen und vier Brandeinsätzen, somit insgesamt 20-mal im Einsatz. „Zum Vergleich: Im Jahr 2015 waren Sie 15 Mal im Einsatz, nämlich bei zehn Hilfsleistungen und bei fünf Brandeinsätzen“, erinnerte der Chef der Wehr. Alle fünf Freiwilligen Feuerwehren der gesamten VG Unkel hatten im Jahr 2016 zusammen 114 Einsätze, zehn mehr als im Vorjahr.

Anschließend ehrte Karsten Fehr zusammen mit den beiden Wehrleitern und -führern die Brandmeister Christoph Heck und Frank Bender, zwei langjährige Feuerwehrleute im Namen von Innenministerium Roger Lewentz mit dem „Silbernen Feuerwehrehrenzeichen“ für 25-jährigen, aktiven Dienst im Löschzug. „Sehr geehrter Herr Bender, sehr geehrter Herr Heck, für die in den vergangenen 25 Jahren geleisteten Dienste und Verdienste für und um die Freiwillige Feuerwehr der VG Unkel, Feuerwehr Erpel, spreche ich Ihnen Dank und Anerkennung aus“, erklärte Karsten Fehr, der den beiden auch den Silbernen Florianstaler überreichte, nachdem Ulrich Rechmann ihnen das Feuerwehrehrenzeichen angesteckt hatte. DL

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Kommentare
juergen mueller:
Auch die RÜBENACHER GEMARKUNG stellt ein NAHERHOLUNGSGEBIET für die Bürgerinnen und Bürger dar - und NICHT nur für die RÜBENACHER. Schon gewusst SPD-Fraktion, dass z.B. der JAKOBSWEG durch die Gemarkung führt und Rübenach eine Wanderkarte mit eingezeichneten Wanderwegen besitzt? Und WER setzt sich dafür ein, dass es bei diesem Nacherholungsgebiet bleibt? Sie bestimmt nicht, Frau Lipinski-Naumann, Sie stimmen eher für eine Erweiterung des GVZ u. nehmen mit Ihren Polit-Kollegen wissentlich eine weitere Beeinträchtigung/Zerstörung von Umwelt u. Natur in Kauf. Wie wäre es einmal mit einem Spaziergang durch die RÜBENACHER GEMARKUNG. Dann werden Sie feststellen (oder auch nicht), dass Sie sich in einem Totgebiet befinden ohne ehemals vorhandene Wildblumen u. Wildtierarten, ohne Vogelgezwitscher etc. - die Folgen einer komplett verfehlten Umweltpolitik. Was die Stadtpolitik bereits im "Kleinen" versaut hat, soll weiteren Bestand haben? UMWELT u. NATUR finden nicht nur im eigenen Garten statt
Uwe Klasen:
Die Mondlandung war auch deshalb möglich weil viele Menschen sich innovativ einbrachten und Lösungen anstrebten. Wenn es aktuell nicht möglich ist den Untergrund entsprechend zu verfestigen dann müssen halt Einschränkungen bei den Kraftfahrzeugen vorgenommen werden! Eine Beschränkung für Kfz mit maximal 7,5 oder auch nur 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht wäre eine solche Maßnahme, entsprechend dimensionierte Kfz unterschiedlichster Art gibt es dafür genügend, so dass eine Belieferung mit Gütern oder Entsorgung von Abfällen durchaus möglich wäre.
juergen mueller:
Warum wurde nicht bereits VOR der Bauphase daran gedacht, dass SAND als Untergrund den Anforderungen eines LKW-Anlieferung- sowie z.B. Müllwagen-Verkehrs (26 Tonnen) nicht standhält? Warum ist der SPD-Altstadt-Mitte bei ihren Begehungen (auch der Kornpfortstrasse während der wochenlangen Bauphase) dieser Makel, dessen Beseitigung nun wiederholt Steuergelder kosten soll, nicht aufgefallen? Eine Schuldzuweisung alleine zu Lasten der Verwaltung oder der ausführenden Baubehörde erscheint mir hier als zu einfach gedacht.
juergen mueller:
Die Aussage der Verwaltung u. die (zu)späte Feststellung der SPD-Altstadt-Mitte, die Pflasterung der Kornpfortstrasse vertrage den LKW-Verkehr nicht, spricht Bände. Hat die Verwaltung etwa geglaubt, die Warenanlieferung erfolgt mit der Sackkarre? Was ist mit der wöchentlichen Leerung der Mülltonnen mit einem 26-Tonner? Wenn der SPD-OV-Mitte schon anprangert - FRAGE: "Warum ist hier nicht schon während der monatelangen Bauphase aufgefallen, dass SAND NICHT als LKW-tragfähiger-Untergrund geeignet ist, was jedes Kind bereits weiß? Wozu dann die wöchentliche Begehung der Altstadt(straßen),wenn so etwas nicht auffällt? Die Kornpfortstrasse ist in ihrer GESAMTHEIT NICHT gelungen, wenn neben einer ansehnlichen Oberfläche ein tragbarer Untergrund für die normalen Dinge des Lebens fehlt, Dinge, die es nun einmal mit zu berücksichtigen gilt, wenn man solche Bauvorhaben durchführt. Der Verwaltung die Schuld zuzuschieben an etwas was man mit verbockt hat ist zu einfach aber eben Politik
Thomas Schäfer :
Schade, dass der Verlag diese und andere als Leserbriefe eingesandten Lesermeinungen der gedruckten Ausgabe vorenthalten hat ??
Jürgen Scholten:
Was ich noch vergessen habe !!! Traurig das ein Personalratsvorsitzender solche Kommentare ab gibt !!! Das zeugt von einer großen Voreingenommenheit !!!
Jürgen Scholten :
Sorry dürfte ich mal wissen welche Parteibücher die Herrn haben die diese Kommentare ab geben ??? Unter der Gürtellinie !!!!
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