Bürgerfest 2017 der Bürgergesellschaft Hemmessen

Gäste strömten auf den „Licher Berg“

Zukunft der Bürgergesellschaft bereitet trotz guten Besucherzuspruchs Sorgen

17.07.2017 - 13:50

Bad Neuenahr. Das sommerliche Bürgerfest der Bürgergesellschaft Hemmessen in und rund um die Hemmessener Hütte ist eine jahrzehntealte Institution. Bei guter Musik, leckerem Essen und kühlen Drinks genießen alljährlich hunderte Besucher die einmalige Atmosphäre samt malerischem Fernblick vom „Licher Berg“ ins Tal. Doch eben jenes Fest ist in Gefahr, ebenso wie all die anderen Feste und Veranstaltungen, die von der Bürgergesellschaft im Jahreslauf organisiert werden, wie Bürgergesellschafts-Schatzmeister Friedrich Moßmann im Gespräch mit „Blick aktuell“ betonte.

Durch den gesundheitsbedingten Rücktritt des langjährigen Schultes Hans-Werner Helmrich ist aktuell die Position des 1. Vorsitzenden vakant. Bis zur nächsten Mitgliederversammlung im kommenden April werden die Vereinsgeschicke vom „restlichen“ Vorstand weitergeführt.

Jedoch sei es für den Verein von existenzieller Wichtigkeit, dass sich, idealerweise schon im Vorfeld der nächsten Mitgliederversammlung, ein Nachfolger für Hans-Werner Helmrich finde. „Sonst droht uns die Auflösung, und es könnte uns genauso ergehen wie kürzlich dem Eifelverein“, so Friedrich Moßmann, sicher auch im Hinblick auf das recht hohe Durchschnittsalter des immerhin 430 Mitglieder starken Traditionsvereins.

Dieser Zukunftssorgen ungeachtet, war das Bürgerfest erneut ein voller Erfolg. Der etwas publikumsschwächere Samstag stand zunächst im Zeichen des von Pfarrer Peter Dörrenbächer und Pfarrer Friedemann Bach zelebrierten ökumenischen Gottesdienstes, bevor dann die Alleinunterhalterin „Valentina“ und die „Rheintaler“ für musikalische Unterhaltung sorgten.


Kuchen und deftige Speisen waren gefragt


Sehr stark besucht war dann der sonntägliche zweite Festtag. Vor allem auf der idyllischen Terrasse vor der Hütte war es zuweilen fast unmöglich, einen freien Sitzplatz zu ergattern. Selbstgebackene Kuchen waren ebenso begehrt wie die Auswahl an deftig-rustikalen Speisen. Noch am Nachmittag meldeten beide Essensausgaben „ausverkauft“.

Mit Ahrwein, Kaffee und Bier vom Fass ließ auch das Angebot an flüssiger Nahrung keine Wünsche offen. Zum Bürgerfest konnte die Bürgergesellschaft Hemmessen zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter auch den früheren Bürgermeister Rudolf Weltken, der sich einst für den Bau der Hemmessener Hütte stark gemacht hatte, die 1979 von der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler in enger Zusammenarbeit mit der Bürgergesellschaft Hemmessen errichtet wurde. Wenn alles planmäßig verläuft, steht mit dem 40. Hüttenjubiläum in zwei Jahren eine weitere große Festlichkeit an. Und eine Ehrung gab es diesmal auch: Das langjährige Vorstandsmitglied Rosemarie Degen wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Auf gute Musik musste auch sonntags über den Bergen der Kreisstadt niemand verzichten, denn das Duo „Die glorreichen Zwei“ wusste mit waschechten Country- und Westernsongs zu begeistern. Um auch ältere oder nicht mobile Menschen zum Fest zu bringen, verkehrte zwischen Hemmessener „Dom“ und Hemmessener Hütte ein Pendelbus. Neben zahlreichen Bürgern nutzten auch viele Wanderer das Bürgerfest zu einer willkommenen Einkehr.

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Motocross Fahrer schlägt einen Spaziergänger

juergen mueller:
Hallo m.m, schon gelesen (ich meine die Zeitung - oder liest man keine?). Nur zur Richtigstellung. Die Prügelattacke geht auf das Konto einer Spezie, die zu dem Typ Zweibeiner gehört, der seine Frustration und sein Gewaltpotenzial so auslebt, wie es ihm genehm ist und sich einen Scheiß darum schert, ob bei seinem unnatürlichen Verhalten andere zu Schaden kommen können, sondern dies eher bewusst in Kauf nimmt. Hinzukommt, dass er nicht den Arsch in der Hose hat sich bei der Polizei zu melden, um seine Version dieses Vorfalles abzugeben. Wäre mir dieses Geschehen widerfahren, versprochen, wäre dies anders ausgegangen und gewiss nicht zu meinem Nachteil, da auch ich die traurige Erfahrung machen musste, dass man mit Reden alleine nichts bewirken kann, sondern nur mit Handeln.
m.m:
ob die da fahren durften hin oder her ,geht ja um die Körperverletzung und die ging anscheinend vom Wanderer aus ,der Motorradfahrer hat sich verteidigt. vielleicht ist die Gegendarstellung ja auch längst bei der Polizei eingetroffen ...
juergen mueller:
Fakt ist erst einmal, dass die Motocross-Fahrzeuge NICHTS dort zu suchen hatten. Und was die Gegendarstellung auf Facebook betrifft, so würde es mich interessieren, von wem diese Gegendarstellung abgegeben wurde - warum auf Facebook und nicht bei der Polizei. Desweiteren, ich gehe mal davon aus, dass die beteiligten Motocross-Fahrer auch auf Facebook präsent sind - WARUM melden sich diese nicht bei der Polizei um zu einer Klärung beizutragen?
juergen mueller:
"Das kann so nicht weitergehen". Große Worte von einem, der OB unserer Stadt werden will und, egal was so nicht weitergehen kann, immer wieder betont, sich dafür einzusetzen, wenn er denn OB geworden ist. Mir fehlt alleine schon an den Worten der Glaube, da nie die Rede davon ist, wie das alles und wovon bezahlt werden soll. Das in "vielen" Fällen (und das sind viele) dies auch mit geringem Aufwand möglich sei, daran dürfte Herr Langner wohl nur selbst glauben, zumal ER das alleine auch NICHT entscheiden kann. Es sind immer wieder diese gleichlautenden, wiederholten Beteuerungen und Versprechungen, die es in ihrer Vielzahl (zumindest mir) unmöglich machen, darin auch nur einen Funken von Wahrheit u. Umsetzungsvermögen zu erkennen bei der ebensolchen Vielzahl eigentlicher Probleme, die die STADT wie in einer Art Zwangsjacke einengen und Träumereien ausschliessen müsste. Aber im WAHLKAMPF gelten nunmal andere Maßstäbe und da kommt es auch nicht unbedingt auf Wahrheiten an.
Manuela Keck:
Das ist ganz großartig. Die Facebookgruppe behind the police dankt ihnen dafür. http://www.facebook.com/groups/behindthepolice
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