Tierheim und Tierschutzverein im Kreis Ahrweiler sind auf einem guten Weg

Heim und Verein sind auf einem guten Weg

Geschäftsführender Vorstand mit Vorsitzendem Claus Krah, der zweiten Vorsitzenden Simone Alfter und Schatzmeisterin Irene Krah einstimmig wiedergewählt

Heim und Verein
sind auf einem guten Weg

Der Vorstand: (v.l.) Claus Krah, Irene Krah und Simone Alfter. Foto: AB

20.03.2017 - 12:45

Remagen. Sehr gut besucht war am vergangenen Mittwoch die Jahreshauptversammlung des Tierheim und Tierschutzverein Kreis Ahrweiler im Remagener Feuerwehrgerätehaus. Weit über 50 von 326 Mitgliedern, also deutlich mehr als die üblichen zehn Prozent, waren der Einladung gefolgt. Nach den anfänglichen Regularien gab es detaillierte Informationen von den Teams Verwaltung, Finanzen, Tierheim, PR-Team und Eventteam sowie eine Zusammenfassung aller Berichte. Deutlich wurde dabei, dass das Tierheim und der Tierschutzverein auf einem guten Weg sind.


Verbesserungen und steigende Mitgliederzahlen


Ob die Anzahl der engagierten Helfer, ob die Personalsituation, ob die finanzielle Situation oder die Mitgliederzahlen, in allen Sparten wurden die Verbesserungen in den letzten drei Jahren mehr als deutlich. Vorsitzender Claus

Krah, der mit Claudia Krämer, Marianne Scholz und Irene Krah das Team Verwaltung stemmt, freute sich, dass die Mitgliederzahlen von Ende 2014 bis zum 1. März 2017 von 199 auf 326 gestiegen sind. Auch die Zahl der Paten für Tiere konnte von 49 auf 67 gesteigert werden. Bei den Finanzen wurde der gute Weg noch deutlicher, denn in 2016 rutschten Tierheim und Tierschutzverein in die schwarzen Zahlen. „Das war für uns enorm wichtig, denn nur wenn das Tierheim wirtschaftlich betrieben wird, gibt es auch Zuschüsse“, betonte der Vorsitzende. Große Anstrengungen hätte es zu Beginn für das neue Vorstandsteam und alle Engagierten in den einzelnen Teams und den Tierheimmitarbeitern gegeben. Anfänglich hätten sich alle gemeinsam neben der Arbeit wöchentlich zu Besprechungen, teilweise mehrmals, treffen müssen. Inzwischen laufe der Betrieb und man könne es etwas ruhiger angehen lassen. Krah nannte detailliert Zahlen. So liegen die Beiträge für 2016 bei 32 000 Euro. Für 2017 würden rund 42 000 Euro erwartet. Auch

der Zuschuss Kreisumlage für Fundtiere würde ab 2017 nach Verhandlungen erhöht. Durch höhere Beiträge und die höhere Kreisumlage seien zukünftig die Arbeitsplätze im Tierheim gesichert.

Dem Mitarbeiterteam im Tierheim attestierte Krah eine sehr gute selbstständige Arbeit in enger Zusammenarbeit mit dem Tierschutzverein. Claus Krämer berichtete für das große PR-Team, das sich sehr stark einsetzt für die Homepage, für Tiermarktberichte und vor allem die Kontakte knüpft mit Mitgliedern, Sponsoren und zu Tierärzten. „Wir wollen ein großes Netzwerk aufbauen“, so Krämer. Auch das Event-Tam berichtete von vielen eigenen Veranstaltungen und der Beteiligung an Märkten und Ständen bei Veranstaltungen im Kreisgebiet. Von 2014 bis 2016 stiegen die Veranstaltungen, bei denen sich das Event-Team einsetzte von 4 auf 16. Das erhöhte natürlich auch die Spenden von gut 4000 Euro auf gut 14 000 Euro. „Das ist für uns purer Gewinn“, so Krah. Auch durch die Verlegung der Feste auf das Rotkreuzgelände habe das Tierheim und der Tierschutzverein viel höhere Einnahmen erreichen können. Die Feste seien deutlich besser besucht wegen der erheblich besseren Erreichbarkeit. Einen großen Betrag in den Finanzen machten auch die Erbschaften an das Tierheim und den Tierschutzverein aus. Diese Einnahmen kommen, so Krah, auf ein extra Konto, denn mit diesen Rücklagen möchte man das große Ziel der nächsten fünf Jahre erreichen: den Neubau eines Tierheims. Die anschließenden Vorstandswahlen für die nächsten fünf Jahre verliefen alle einstimmig. Claus Krah wurde zum ersten Vorsitzenden, Simone Alfter zur zweiten Vorsitzenden und Irene Krah zur Schatzmeisterin wiedergewählt. AB

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Kommentare

Motocross Fahrer schlägt einen Spaziergänger

juergen mueller:
Hallo m.m, schon gelesen (ich meine die Zeitung - oder liest man keine?). Nur zur Richtigstellung. Die Prügelattacke geht auf das Konto einer Spezie, die zu dem Typ Zweibeiner gehört, der seine Frustration und sein Gewaltpotenzial so auslebt, wie es ihm genehm ist und sich einen Scheiß darum schert, ob bei seinem unnatürlichen Verhalten andere zu Schaden kommen können, sondern dies eher bewusst in Kauf nimmt. Hinzukommt, dass er nicht den Arsch in der Hose hat sich bei der Polizei zu melden, um seine Version dieses Vorfalles abzugeben. Wäre mir dieses Geschehen widerfahren, versprochen, wäre dies anders ausgegangen und gewiss nicht zu meinem Nachteil, da auch ich die traurige Erfahrung machen musste, dass man mit Reden alleine nichts bewirken kann, sondern nur mit Handeln.
m.m:
ob die da fahren durften hin oder her ,geht ja um die Körperverletzung und die ging anscheinend vom Wanderer aus ,der Motorradfahrer hat sich verteidigt. vielleicht ist die Gegendarstellung ja auch längst bei der Polizei eingetroffen ...
juergen mueller:
Fakt ist erst einmal, dass die Motocross-Fahrzeuge NICHTS dort zu suchen hatten. Und was die Gegendarstellung auf Facebook betrifft, so würde es mich interessieren, von wem diese Gegendarstellung abgegeben wurde - warum auf Facebook und nicht bei der Polizei. Desweiteren, ich gehe mal davon aus, dass die beteiligten Motocross-Fahrer auch auf Facebook präsent sind - WARUM melden sich diese nicht bei der Polizei um zu einer Klärung beizutragen?
juergen mueller:
"Das kann so nicht weitergehen". Große Worte von einem, der OB unserer Stadt werden will und, egal was so nicht weitergehen kann, immer wieder betont, sich dafür einzusetzen, wenn er denn OB geworden ist. Mir fehlt alleine schon an den Worten der Glaube, da nie die Rede davon ist, wie das alles und wovon bezahlt werden soll. Das in "vielen" Fällen (und das sind viele) dies auch mit geringem Aufwand möglich sei, daran dürfte Herr Langner wohl nur selbst glauben, zumal ER das alleine auch NICHT entscheiden kann. Es sind immer wieder diese gleichlautenden, wiederholten Beteuerungen und Versprechungen, die es in ihrer Vielzahl (zumindest mir) unmöglich machen, darin auch nur einen Funken von Wahrheit u. Umsetzungsvermögen zu erkennen bei der ebensolchen Vielzahl eigentlicher Probleme, die die STADT wie in einer Art Zwangsjacke einengen und Träumereien ausschliessen müsste. Aber im WAHLKAMPF gelten nunmal andere Maßstäbe und da kommt es auch nicht unbedingt auf Wahrheiten an.
Manuela Keck:
Das ist ganz großartig. Die Facebookgruppe behind the police dankt ihnen dafür. http://www.facebook.com/groups/behindthepolice
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