Das dritte Laacher Orgelkonzert 2017 steht bevor

Johannes Krutmann spielt historische Orgelmusik

Am Freitag, 26. Mai in der Abteikirche Maria Laach

Johannes Krutmann spielt
historische Orgelmusik

Johannes Krutmann entwickelte schon früh eine Leidenschaft für Orgelmusik.Foto: privat

19.05.2017 - 13:10

Maria Laach. Das nächste Orgelkonzert findet am Freitag, 26. Mai um 19 Uhr in der Abteikirche Maria Laach innerhalb der Reihe der Laacher Orgelkonzerte 2017 statt; Der Interpret ist Johannes Krutmann aus Hamm/Westfalen. Johannes Krutmann wurde bereits früh durch den Kontakt mit historischen Orgeln musikalisch geprägt. Er studierte Kirchenmusik, Cembalo und Orgel an der Musikhochschule Köln. Zahlreiche weitere Anregungen und Prägungen verdankt er Meisterkursen in Deutschland und England.


Beruflicher Werdegang


In den Jahren 1997 bis 2006 übernahm er selbst eine Lehrtätigkeit an der Universität Dortmund in den Fächern Chorleitung und Orgel. An der Liebfrauenkirche in Hamm ist er als Dekanatskirchenmusiker tätig. Hier initiierte er den Bau der neuen Goll-Orgel, an der er auch als Interpret auf CD-Einspielungen zu hören ist. Er leitet und betreut dort mehrere Konzertreihen, unteranderem das „Orgeltriduum“, die „Internationalen Orgeltage Hamm“ und das überregionale Hellweg-Orgelfestival „Orgel21“. Zudem war er über zehn Jahre als Orgelbeauftragter der Erzdiözese Paderborn tätig. Als freier Orgelsachverständiger berät er weiterhin verschiedene Restaurierungsprojekte an historischen Orgeln.

Neben der täglichen liturgischen Musizierpraxis pflegt er eine rege Konzerttätigkeit als Organist, Cembalist und Chorleiter. Mit seinen verschiedenen Chören und Ensembles führte er viele wesentliche Werke der Chor- und Oratorienliteratur vom 12. bis zum 20. Jahrhundert auf, darunter auch mehrere Uraufführungen. Obwohl die Werke Bachs immer wieder einen musikalischen Fokus bilden, ist auch die Beschäftigung und Aufführung musikalischer Entdeckungen immer wieder ein wichtiger und erfüllender Teil der Tätigkeit. Konzerte führten ihn an viele, vornehmlich historische Instrumente in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. 2011 wurde ihm der Kunst- und Kulturpreis der Stadt Hamm verliehen.


Konzert in Maria Laach


Johannes Krutmanns Programm in Maria Laach lässt zu einem nicht unerheblichen Teil die besondere Liebe zu historischen Orgeln durchscheinen: Vier seiner ausgewählten Programmpunkte sind Barockstücke (Ciaconas, Variationswerke, ein „Balletto“ etc.) aus Italien und Spanien von Rossi, Storace und Arauxo. An symphonischer Literatur spielt er zudem das stark rhythmisch betonte, tänzerische Prélude „Salamanca“ von Guy Bovet, sicher einer der Höhepunkte im Programm, sowie eine romantische, dreisätzige symphonische Dichtung über die Bekehrung des Saulus zum Paulus von Otto Malling und als rauschendes Schlussstück die Toccata über „Nun danket alle Gott“ von Egil Hovland.

Durch das Kontrastieren von vornehmlich barocker und romantisch-symphonischer oder gemäßigt-moderner Literatur kommen die Laacher Instrumente – die transparente, auf kontrapunktische Musik gemünzte Chororgel und die orchestrale Große Orgel – in ihrem wunderschönen Raum wieder einmal voll zur Geltung. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Am Ende wird eine Kollekte zur Deckung der Kosten erbeten. Alle Informationen zu den Laacher Orgelkonzerten finden sich auch auf www.laacher-orgelkonzerte.de

Pressemitteilung der

Benediktiner Abtei Maria Laach

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Kommentare
Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
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