RKK Familientag der guten Laune in Bad Ems

Karnevalisten feierten mitten im Sommer

19.06.2017 - 09:19

Bad Ems. Auch wenn die karnevalistische Session immer vom 11.11. eines Jahres bis zum Aschermittwoch des Folgejahres andauert, bedeutet das nicht, dass in der restlichen Zeit des Jahres nicht gefeiert werden darf. Wie schön und intensiv eine solche Feier außerhalb der tollen Tage sein kann, unterstrich der diesjährige Familientag der RKK (Rheinische Karnevals-Korporationen) in Bad Ems.

Frank Ackermann, seines Zeichens RKK Vorstandsmitglied und Präsident der Bad Emser Karnevalsgesellschaft (EKG) hatte mit seinem Team die Vorbereitung und Organisation dieser Veranstaltung übernommen und mit der Sportanlage Hasenkümpel schon direkt eine ausgezeichnete Wahl getroffen, was den Veranstaltungsort anging.

Bestückt mit Zelten, Sonnenschirmen, Sitzmöglichkeiten und großer Showbühne bot sich den Besuchern bei milden Temperaturen ein Festgelände an, welches zum Verweilen einlud. Mit der Sonne, die sich am späten Nachmittag durch die Wolkendecke durchkämpfte, strahlte RKK Präsident Hans Mayer: „Ein herrliches Gelände und viele gut gelaunte Menschen, die sich hier in Bad Ems bei unserem Familientag begegnen – so soll es sein“, so Mayer, der Punkt 14 Uhr gemeinsam mit Frank Ackermann, Stadtbürgermeister Berny Abt, Verbandsgemeindebürgermeister Josef Oster und Landrat Frank Puchtler die Veranstaltung auf der Showbühne offiziell eröffnete.


Zahlreiche Auftritte der RKK-Vereine


Diese Bühne war dann anschließend Stätte zahlreicher Auftritte der RKK-Vereine. Solokünstler, Tanzgruppen, Majorettes und Sänger unterstrichen die Vielfalt des karnevalistischen Angebots unter dem Dach der RKK.

Den Auftakt machten natürlich die diesjährigen RKK Mariechen Anna-Lena Stern und Anna-Maria Weiler. Auch die Dritte im Bunde der RKK Mariechen Jasmin Leinen zeigte eine beeindruckende Performance auf der Bühne. Für sie gab es anschließend aus den Händen von Präsident Hans Mayer noch die Urkunde und die Mariechenstatue, welche ihre Kolleginnen im Amt bereits bei der RKK Gala in Empfang nehmen durften. Danach ging es Schlag auf Schlag weiter und sogar eine Abordnung aus Luxemburg, die Karnevals-Gemeinde Peitingen KAGEPE machte mit ihrer „L’Avant Garde“ ihre Aufwartung.

Den vorläufigen Abschluss des von Frank Ackermann moderierten Programms machte scheinbar zunächst Rudi Claus mit seinen „Kölsche Tön“. Aber wie es sich dann zeigte, war das nicht das Ende des Bühnenprogramms, sondern eher der Auftakt zum „Finale furioso“.


„De Räuber“ rockten das Festgelände


Nach einer kurzen Aufbaupause rockte die Kölner Kultband „De Räuber“ Bühne und Festgelände. Ein paar Takte genügten, um die ohnehin schon gute Stimmung auf dem Festgelände bis an den Anschlag hoch zu treiben. Ob „Op dem Maat“ oder „Wenn et Trümmelche jeht“ - keiner der bekannten Ohrwürmer der Formation fehlte bei diesem Auftritt. Das Publikum zeigte sich feierfreudig und textsicher und all die Karnevalisten, die während der tollen Tage häufig damit beschäftigt sind die Narretei allerorten sicher zu stellen, hatten endlich die Gelegenheit selbst einmal kräftig zu feiern. Es wurde geschunkelt, gesungen und es wurden zahlreiche Pläne geschmiedet, um der Tradition des rheinischen Karnevals auch 2018 wieder intensiv zu frönen.

Nach den Räubern sorgten die Partyzwillinge Die Spruddeler aus Andernach und Entertainer Jörg Lange noch bis in die Abendstunden für Musik und gute Laune in Bad Ems.

Auf der Showbühne wirbelten neben De Räuber: Anna Lena Stern, Anna-Marie Weiler, MV Fiedele Frauen STG Dancing Phoenix, Karneval Gemeinde Peitingen, NCC Nastätten, Turnerriege Andernach, Majorettes Saffig, Jasmin Leinen, Jugend-Damengarde KC Rot-Blau Niederbreitbach, Jugendballett CV Grün-Weiß Bad Salzig, Solomariechen, KC Rot-Blau Niederbreitbach, Diamond Dancer TSG Westerwald-Mittelrhein, Showtanzgruppe TEVINA Guckenheim, Tanz- und Gymnastikgruppe TV Bad Ems, Garde der Ringener Sterne, Rot-Weiße Funken KC. BLA

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Kommentare

Motocross Fahrer schlägt einen Spaziergänger

juergen mueller:
Hallo m.m, schon gelesen (ich meine die Zeitung - oder liest man keine?). Nur zur Richtigstellung. Die Prügelattacke geht auf das Konto einer Spezie, die zu dem Typ Zweibeiner gehört, der seine Frustration und sein Gewaltpotenzial so auslebt, wie es ihm genehm ist und sich einen Scheiß darum schert, ob bei seinem unnatürlichen Verhalten andere zu Schaden kommen können, sondern dies eher bewusst in Kauf nimmt. Hinzukommt, dass er nicht den Arsch in der Hose hat sich bei der Polizei zu melden, um seine Version dieses Vorfalles abzugeben. Wäre mir dieses Geschehen widerfahren, versprochen, wäre dies anders ausgegangen und gewiss nicht zu meinem Nachteil, da auch ich die traurige Erfahrung machen musste, dass man mit Reden alleine nichts bewirken kann, sondern nur mit Handeln.
m.m:
ob die da fahren durften hin oder her ,geht ja um die Körperverletzung und die ging anscheinend vom Wanderer aus ,der Motorradfahrer hat sich verteidigt. vielleicht ist die Gegendarstellung ja auch längst bei der Polizei eingetroffen ...
juergen mueller:
Fakt ist erst einmal, dass die Motocross-Fahrzeuge NICHTS dort zu suchen hatten. Und was die Gegendarstellung auf Facebook betrifft, so würde es mich interessieren, von wem diese Gegendarstellung abgegeben wurde - warum auf Facebook und nicht bei der Polizei. Desweiteren, ich gehe mal davon aus, dass die beteiligten Motocross-Fahrer auch auf Facebook präsent sind - WARUM melden sich diese nicht bei der Polizei um zu einer Klärung beizutragen?
juergen mueller:
"Das kann so nicht weitergehen". Große Worte von einem, der OB unserer Stadt werden will und, egal was so nicht weitergehen kann, immer wieder betont, sich dafür einzusetzen, wenn er denn OB geworden ist. Mir fehlt alleine schon an den Worten der Glaube, da nie die Rede davon ist, wie das alles und wovon bezahlt werden soll. Das in "vielen" Fällen (und das sind viele) dies auch mit geringem Aufwand möglich sei, daran dürfte Herr Langner wohl nur selbst glauben, zumal ER das alleine auch NICHT entscheiden kann. Es sind immer wieder diese gleichlautenden, wiederholten Beteuerungen und Versprechungen, die es in ihrer Vielzahl (zumindest mir) unmöglich machen, darin auch nur einen Funken von Wahrheit u. Umsetzungsvermögen zu erkennen bei der ebensolchen Vielzahl eigentlicher Probleme, die die STADT wie in einer Art Zwangsjacke einengen und Träumereien ausschliessen müsste. Aber im WAHLKAMPF gelten nunmal andere Maßstäbe und da kommt es auch nicht unbedingt auf Wahrheiten an.
Manuela Keck:
Das ist ganz großartig. Die Facebookgruppe behind the police dankt ihnen dafür. http://www.facebook.com/groups/behindthepolice
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