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Gefäß- und Wundzentrum Mittelrhein

Kemperhof und Heilig Geist wachsen zusammen

Zwei Chefärzte aus Boppard unterstützen das Zentrum

11.01.2017 - 16:00

Koblenz. Das Gefäßzentrum Kemperhof wurde erstmals vor vier Jahren in einer Doppelzertifizierung (Gefäßchirurgie und Radiologie) zertifiziert und Ende Oktober 2016 rezertifiziert. Im Audit stellten sich die Teams der Gefäßchirurgie und Phlebologie sowie der Diagnostischen und Interventionellen Radiologie erfolgreich der Überprüfung. „Der Vorteil eines solchen Zentrums liegt in der interdisziplinären Annäherung an die Patienten“, so Dr. Eugen Zanea-Wangler, Facharzt für Chirurgie mit Schwerpunkt Gefäßchirurgie/Phlebologie und Leiter des Zentrums. „Täglich finden Konferenzen mit den verschiedenen Fachabteilungen statt.“

Die Gefäßchirurgen, Radiologen und Kardiologen werden dabei von Diabetologen, Nephrologen, Neurologen und Physiotherapeuten unterstützt. In der praktischen Umsetzung ergänzen sich die Teams, indem die Katheterverfahren von den Radiologen durchgeführt werden und, meist in Verbindung, die offenen OPs von den Gefäßchirurgen. Im Gefäßzentrum Kemperhof werden jährlich über 1.100 Patienten stationär und über 2.100 ambulant behandelt.

Neu ist, dass seit Kurzem zwei Chefärzte aus dem Heilig Geist in Boppard das Zentrum unterstützten: Der Angiologe Dr. Markus Schneider und der Wundspezialist PD Dr. Gunnar Riepe, der in regelmäßigen Abständen zu Wundvisiten in den Kemperhof kommt. Gemeinsam ist nun das „Gefäß- und Wundzentrum Mittelrhein“ entstanden. „Die Kollegen bringen noch mehr fachliche Kompetenz ins Team“, so Zanea-Wangler.

Neben der Konzentration von Leistungen im Kemperhof einerseits und im Heilig Geist andererseits gibt es einen gemeinsamen gefäßchirurgischen Bereitschaftsdienst, der sicherstellt, dass eine optimierte gefäßchirurgische Versorgung rund um die Uhr angeboten wird. In drei Jahren wird sich auch einer Dreier-Rezertifizierung gestellt. Somit wird die Gefäßchirurgie, Radiologie und Angiologie bewertet.Pressemitteilung Ge-

meinschaftsklinikum Mittelrhein

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Kommentare
Florian Landenberger:
Liebe Frau Koslik, vielen Dank für Ihre Anmerkung. Bei der Entwicklung der DIKE-App steht für uns das Thema Prävention im Vordergrund. Es dreht sich also nicht vorrangig um Situationen, bei denen Sicherheitskräfte wie Polizei, Feuerwehr o.ä. hinzugezogen werden müssen. Vielmehr geht es darum Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen, Beobachtungen zu melden und dadurch Gefährdungssituationen zu vermeiden bzw. auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn Einsätze von Polizei oder Feuerwehr dennoch unvermeidbar sind, so werden die Einsatzkräfte zukünftig auch von den in der DIKE-App durch die Nutzer gegebenen Informationen profitieren, da sie durch die zusätzlichen Hinweise noch gezielter und effektiver eingreifen können. Das ist die zentrale Zielsetzung unserer App. Zweifelsohne ist die Vernetzung mit Polizei und Feuerwehr also absolut sinnvoll und über kurz oder lang absolut wünschenswert. Genau daran arbeiten wir aktuell!
Heike Koslik:
Blöd nur, dass die Behörden, Polizei und Feuerwehr diese App nicht nutzen. Damit verschwindet auch der Einzige Nutzen der App. Wozu also dann registrieren??? 99,9 Prozent der angemeldeten Nutzer werden diese App wohl nie brauchen. Aber sehr gut, dass sie da ist!
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