Die erste Fortbildung für Erzieher/innen zum Klimakonzept

Kindern den Klimawandel begreifbar machen

Kindern den Klimawandel begreifbar machen

In Theorie und Praxis lernten die Erzieherinnen, wie Kindern der Klimawandel spielerisch veranschaulicht werden kann. Foto: privat

06.01.2018 - 09:39

Kreis Mayen-Koblenz. Im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes fand die erste Fortbildung für Erzieherinnen statt, an der auch Umweltbildungsreferentinnen aus dem Netzwerk Umweltbildung Rhein-Mosel teilnahmen. Lina Kopiske, Mitarbeiterin der Integrierten Umweltberatung, und Referentin Sylvia Ruhland vom NaturGut Ophoven aus Leverkusen, begrüßten die Runde. Im Seminar wurde geschult, wie Kindern der Klimawandel verständlich nähergebracht und ihnen gezeigt werden kann, dass Klimaschutz wichtig ist. Zuerst stand ein theoretischer Teil auf der Tagesordnung, der einen lebhaften Austausch zur Folge hatte. „Wo kann man den Wandel im Alltag bereits wahrnehmen? Wie können wir selbst unseren Lebensstil klimafreundlicher gestalten?“ Im praktischen Teil legte Sylvia Ruhland verschiedene Spiele und Experimente für Kinder dar, die ausgiebig getestet wurden. Die Spiele sind in so gut wie jedem Raum durchzuführen und viele von ihnen benötigen kaum Material, geschweige denn lange Vorbereitungszeit, erzielen bei den Kindern jedoch einen riesigen Effekt. „Nur ein emotionaler und handlungsorientierter Ansatz ermöglicht ein wirkliches Begreifen“, weshalb die Spiele mit allen Sinnen erfahren werden sollten. Beispiele für die Gruppenspiele waren das Treibhauseffekt-Spiel, bei dem die Teilnehmer/innen ganz schön ins Schwitzen geraten oder das Eisschollen-Spiel, und eines haben alle Spiele gemeinsam: Sie machen den Kindern die Folgen des Klimawandels deutlich. Die nächste Fortbildung findet am Mittwoch, 17. Januar, statt. Die Plätze sind begrenzt – Anmeldung per E-Mail an Lina.Kopiske@kvmyk.de oder telefonisch unter Tel. (0 26 1) 10 84 17.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
10.01.2018 18:46 Uhr
juergen mueller schrieb:

Sie unterstellen hier,dass eine bewusste gezielte u.durch eine gesteuerte Auswahl an Informationen geführte Manipulation der Kinder erfolgt.Sie sollten sich,bevor Sie Ammenmärchen in die Welt setzen,erst einmal darüber informieren,worum es bei dieser Fortbildung wirklich geht,nämlich um KLIMAWANDEL u.KLIMASCHUTZ allgemein - keine Rede von menschgemachtem Klimawandel.Ich finde nichts falsches daran,Kinder frühzeitig an solch ein Thema heranzuführen.Je informierter,desto besorgter über den Klimawandel,zu dem der Mensch zweifelsohne beiträgt,was auch erwähnt werden sollte.Ihre Ansicht,den Kindern selbst zu überlassen,wann sie sich über dieses Thema einschließlich der Zusammenhänge Gedanken machen sollten (wenn überhaupt),ist falsch u.gibt als Klimaskeptiker Ihre eigene Sicht der Dinge,sprich Weltanschauung,wieder,nach der nur die eigene als richtig gilt, zu deren Unterlegung Sie Zitate u.Daten aus Studien abfeuern ohne zu wissen,ob diese seriös sind.Das nennt man Ideologie.



06.01.2018 10:59 Uhr
Uwe Klasen schrieb:

Wie bei jeder Weltanschauung beginnt die Indoktrination bereits bei den Kindern! Anstatt das die Kinder / Jugendliche / Junge Erwachsenen sich die Welt und deren Zusammenhänge selbst erschließen dürfen, werden sie von Kindesbeinen an auf diese Ideologie des unbewiesenen (!) "menschengemachten" Klimawandels und eines noch ominöseren und überhaupt nicht möglichen Klimaschutzes hin manipuliert! So schnell kann es geschehen das in Deutschland wieder Kinder für politisches Handeln missbraucht werden!



 
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Artikel

Bürgerverein Meckenheim e. V. besucht Krippen

Hintergründe zur bildlichen Darstellung der Weihnachtsgeschichte

Meckenheim. Krippen sind bis heute Bestandteil des kirchlichen und häuslichen Weihnachtsschmucks. Die Krippe als bildliche und szenische Darstellung der Weihnachtsgeschichte hat eine mehr als 1500-jährige Geschichte. Mehr über Krippen wollten 20 Mitglieder des Bürgervereins Meckenheim wissen. Mitglied Freiherr von Nordeck hatte eingeladen, seine eigene, große Krippe kennenzulernen und etwas zur Geschichte, zur Bedeutung und zu Stilen von Krippen zu erzählen. mehr...

Wachhäuschen der Stadtsoldaten in aufgestellt Rheinbach

Schunkeln im Fackelschein

Rheinbach. Das Wachhäuschen der Stadtsoldaten Rheinbach war für die feierliche Enthüllung mit einem Tuch abgedeckt. Traditionell wird jedes Jahr vor dem Hauptquartier der Stadtsoldaten, am Wasemer Turm, das Wachhäuschen aufgestellt. mehr...

Realschule plus Nachtsheim

Ein Freiwilliges Soziales Jahr an Ganztagsschulen

Nachtheim. Junge engagierte Menschen zwischen 16 und 26 Jahren können sich an der Realschule plus Nachtsheim für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an einer Ganztagsschule bewerben. Für ein Jahr arbeiten die Freiwilligen an einer Ganztagsschule mit, unterstützen die Lehrer im Unterricht und bei der Aufsicht, betreuen die Kinder beim Mittagessen oder bei den Hausaufgaben, begleiten das Nachmittagsangebot und können gegebenenfalls sogar eine eigene AG anbieten. mehr...

Weitere Artikel

Familienmesse in St. Michael

Der Wandel von Zöllner Zacchäus

Meckenheim. Am 21. Januar findet um 11 Uhr in St. Michael in Merl eine Familienmesse statt. Im Mittelpunkt steht das Lukasevangelium mit dem nicht gerade redlichen Zöllner Zacchäus, der sich durch die Begegnung mit Jesus wandelt. Zum ersten Mal in Merl wird der Kirchenchor Navicula aus Wachtberg unter der Leitung von Edith Gonnermann musikalische Akzente setzen. Im Anschluss an den Gottesdienst wird... mehr...

Stadtsoldaten feierten ihr 150-jähriges Bestehen

Der Auftritt des Prinzenpaares war nur ein Höhepunkt der Jubiläumssitzung

Meckenheim. In diesem Jahr feiern die Stadtsoldaten Meckenheim ihr 150-jähriges Bestehen, und die Sitzungsrevue macht da nur den Auftakt eines großen Rahmenprogrammes. Direkt zu Beginn marschierte man da mit dem gesamten Korps auf die Bühne und lies, musikalisch die Halle erbeben. Und weil die Bühne ja durchaus eine gewisse Größe hat, kamen die Freunde der Stadtgarde „Oecher Penn“ mit 111 Mann auf die Bühne und diese hatten auch einen Musikzug dabei. mehr...

Weitere Artikel

F-Junioren des FC Pech nahmen an den Hallenmasters Impekoven teil

Doppelsieg - die Jugend räumte ab

Wachtberg-Pech. Nachdem die Pecher F-Junioren die Hinrunde der laufenden Saison bereits erfolgreich absolviert hatten, nahmen sowohl die F2 als Mannschaft des jüngeren F-Jahrgangs (2010) als auch die Pecher F1 als Mannschaft des älteren F-Jahrgangs (2009) kürzlich an den Hallenmasters Impekoven teil. mehr...

Zuwachs bei den Wachtberger Liberalen

Friedrich Oettler schließt sich der FDP-Fraktion an

Wachtberg. Friedrich Oettler, seit der Kommunalwahl 2004 bis heute in Pech direkt gewähltes Ratsmitglied, schließt sich der Wachtberger FDP-Fraktion an. Er hatte der Fraktionsvorsitzenden Helga Frohberg, Jürgen Meinberg und Jörg Wilms mitgeteilt, dass er überlege, der FDP als Mitglied beizutreten und in die FDP Fraktion zu wechseln. Die liberalen Gesprächspartner bewerteten den Schritt von Oettler... mehr...

Jahresauftakt der Schachjugend TTC Fritzdorf

Räuberschach machte allen Kindern Spaß

Wachtberg-Fritzdorf. Der Jahresauftakt der Schachjugend des TTC Fritzdorf wurde kürzlich mit einem mal ganz anderen Schachthema begonnen: Räuberschach ... Das machte allen Kindern sehr viel Spaß und soll nach Anfrage vom Jugendwart unbedingt wiederholt werden. mehr...

Regionale Kompetenzen

 
gesucht & gefunden
Kommentare
Uwe Klasen:
Es sprach am Wahlabend, Mister 100%, Martin Schulz von einem „schweren und bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ und versicherte, es werde keine Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union geben, jedenfalls nicht mit ihm und nicht mit Angela Merkel. Wenn die SPD-Genossen noch einen Rest an Glaubwürdigkeit vermitteln möchten, dann muss eine GroKo abgelehnt werden! Denn das, was derzeit stattfindet, ist doch nur noch ein Totentanz um das goldenen Kalb "Merkel"!
Claus:
"Dabei legte der Bürgermeister auch dar, warum die VG-Weißenthurm einen solchen Aufschwung hat." Letztlich immer noch deshalb, weil man sich bei der Einrichtung des Gewerbegebietes nichts um die Bedenken aus Koblenz (und auch nicht unbedingt was um das geltende Recht, Planverfahren und so...) geschert hat. Damit hat man den Grundstein für die finanzielle Situation der heutigen Verbandsgemeinde gelegt, vielleicht nicht ganz fair, aber auf jeden Fall erfolgreich.
Claus:
Eine sehr schöne Idee, mal so einen Rückblick mit eher regionalen/lokalen Persönlichkeiten zu füllen. Welche ehemaligen Stars gehen mussten, kommt in zig Sendungen und Zeitungen vor. Der gesellschaftliche Nutzen der hier genannten ist wahrscheinlich noch höher zu bewerten. Danke dafür.
Service
Lesetipps
GelesenBewertet