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Lotto Rheinland Pfalz und die Lotto Stiftung verkündeten in der Mayener „Halle 129“ die Spendensumme 2015/16

„Kindern ein Lächeln schenken“

373.868.82 Euro wurden für die Flüchtlingskinder in Rheinland-Pfalz gesammelt - Im feierlichen Rahmen wurden zahlreiche Spendeschecks übergeben

19.03.2017 - 09:00

Mayen. Es war ein Abend voller Herzlichkeit und Würde. Gedämpftes Licht, Kerzen auf den Tischen, und zahlreiche Gäste, die der von Lotto Rheinland Pfalz und der Lotto Stiftung initiierten Feierstunde in der Mayener „Halle 129“ beiwohnten. Und diese erfuhren von Lotto-Geschäftsführer, Jürgen Häfner, sowie dem Vorstandsvorsitzenden der Lotto-Stiftung, Magnus Schneider, dass beide Organisationen sage und schreibe 373.868.82 Euro für die rheinland-pfälzischen Flüchtlingskinder an Spenden gesammelt haben. Wahrlich ein Grund für lang anhaltenden Applaus. Auch das neue Spendenthema für „Projekte gegen Kinderarmut 2017“ wurde verkündet: Es heißt; „Kindern ein Lächeln schenken“. Als Pate dieser Spendenaktion wird Sänger Thomas Anders fungieren.

Nach der offiziellen Begrüßung der Gäste und Sponsoren, darunter auch die beiden Staatssekretäre, Dr. Christiane Rohleder, (Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz) und David Langner (Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie), durch Jürgen Häfner, begann das Programm mit einem tollen Opening der Gitarristin und Sängerin Nicole Mercier, die „Walking through Deserts“ und „Comming Home“ zu Gehör brachte. Die Musikerin, die die Hälfte ihrer Gage spendete, ist Pädagogin an der Schule in Kobern-Gondorf.


„Vor allem Kinder und Jugendliche brauchen unsere Zuwendung“


„Wir haben zwei Jahre lang nicht nur Geld für Flüchtlingskinder gesammelt, sondern auch versucht, mit unserem Engagement eine positive Wahrnehmung der Thematik in der Öffentlichkeit zu erreichen“, so Jürgen Häfner in Richtung Auditorium. „Mit diesem Spendenzweck waren wir ganz nah dran an einem der wichtigsten Themen unserer Zeit“.

Dem pflichtete Integrations-Staatssekretärin Dr. Christiane Rohleder bei: „Ich bin Lotto Rheinland-Pfalz sehr dankbar für diese Initiative. Denn Flüchtlingskinder brauchen eine besondere Starthilfe, damit sie sich in ihrer neuen Umgebung gut einleben. Wenn wir sie gerade in der ersten Phase eng begleiten und unterstützen, haben wir alle eine gute Chance, dass die Integration der Mädchen und Jungen gelingen wird“.

Für den Vorstandsvorsitzenden der Lotto Stiftung, Magnus Schneider stand fest: „Vor allem Kinder und Jugendliche brauchen unsere Zuwendung“. So waren viele Lotto-Freunde nach Mayen gekommen und hatten Spendenschecks im Gepäck, wie zum Beispiel der FCK Ärztefanclub aus Mainz (13.400 Euro), die Mainzer Hofsänger (10.000 Euro), die Lotto Annahmestelle Görgen (315.00 Euro), die Bäckerei „Die Lohners“ aus Polch (8000 Euro), die Benefizradler aus Plein (7000 Euro) sowie die „Wild Bobbin Baboons“ (1500 Euro). Weitere Gelder wurden mit dem Verkauf eines eigens aufgelegten Lotto-Kochbuches (4400 Euro) oder mit einem wöchentlichen Fußballtippspiel, von rheinland-pfälzischen Sportjournalisten (5000 Euro) und bei vielen weiteren Aktivitäten eingenommen.


Unterstützung aus dem Spendentopf


Die Veranstaltung in Mayen sollte aber auch zeigen, wo die gesammelten Gelder eingesetzt werden. So berichteten Verantwortliche der beiden Initiativen „Koblenz lernt“ und „kidz4kids“ stellvertretend aus ihrer täglichen Arbeit mit Flüchtlingskindern. „Da aus der Spendensumme noch ausreichend Gelder übrig sind, können sich Institutionen und Vereine, die sich um Flüchtlingskinder kümmern, gerne um eine Unterstützung aus dem Spendentopf bewerben. Hierzu braucht man sich nur an die Lotto-Stiftung zu wenden“, sagte Magnus Schneider zu „BLICK aktuell“.

Staatssekretär David Langner begrüßte das Spenden-Thema 2017 zur Bekämpfung der Kinderarmut mit den Worten: „Wenn es in einem reichen Land arme Kinder gibt, sind wir alle gefordert. Insofern hoffe ich, das die Initiative „Kinderglück“ mit der neuen Spendenaktion dazu beiträgt, benachteiligten Kindern spürbar zu helfen“.


„Kinderarmut darf man nicht tatenlos hinnehmen“


Pate Thomas Anders war aus Termingründen nicht in Mayen dabei, wird aber im Laufe des Jahres präsent sein. Der Stiftungsratsvorsitzende, Finanzminister a.D., Gernot Mittler, erläuterte den Hintergrund des neuen Spendenzwecks: „Kinderarmut darf man nicht tatenlos hinnehmen. Daher hoffen wir, viele Spender zu finden, damit wir nachhaltig helfen können. Unser Ziel ist es, bis Ende des Jahres wieder einen stattlichen, sechsstelligen Betrag zu sammeln und so ein deutliches Zeichen für gesellschaftliches Engagement zu setzen“. BS

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Kommentare

1. Juden-Deportation vor 75 Jahren

Udo Klein:
Ich teile diese Meinung nicht. Ich persönlich ,Jahrgang 1954 , trage nicht eine direkte Verantwortung der Verbrechen der Nazi Gewaltherrschaft aber ich trage eine Verantwortung dafür, dass so etwas sich niemals wiederholt. Und es ist unsere Verantwortung immer wieder an diese Verbrechen zu erinnern und zu mahnen.
Counsel :
Es waren schlimme Zeiten. Aber: Die Allermeisten, und zumal die vielen Bürger mit Migrationshintergrund, angeblich 25 %, haben das Dritte Reich nicht erlebt. Es leben nur noch wenige Opfer, die als Kinder ins KZ kamen, und praktisch keine Täter mehr. Die Personen, die überhaupt noch eine Erinnerung haben können, über 80 Jahre alt. Und wenn Sie theoretisch an den Verbrechen beteiligt sein könnten, sind sie höchstens Jahrgang 1929 (bei Kriegsende 16Jahre alt) und heute 87 und älter. Da könnte man sich auch an die Verbrechen im 30jährigen Krieg "erinnern". Heutige Deutsche haben mit dem Holocaust so wenig zu tun wie mit der Ausrottung der Indianer oder den laut Altem Testament göttlich angeordneten Völkermorden an den Amalekitern, (Amoriter), Hethitern, Perissitern, Jebusitern und Hiwwitern. Heute wohnt der Tod vor allem im Nahen Osten.
 
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