Sängervereinigung Frohsinn Wirges 1870 e.V.

Kleinstadt wird zum zweiten Broadway

Die größten Musicals der letzten Jahrzehnte mit Deborah Sasson

20.04.2017 - 09:14

Wirges. Wer sich für Musicals interessiert, sollte sich dringend den 13. Mai in seinen Kalender eintragen. An diesem Tag wird das frisch herausgeputzte Bürgerhaus in der kleinen Stadt Wirges Schauplatz einer Künstlerin, wie sie der Westerwald noch nicht oft gesehen hat. Dann nämlich reiht sich das Wirgeser Bürgerhaus in eine Liste zahlreicher Auftrittsorte ein, die an Exklusivität und Klasse kaum zu überbieten sind (Metropolitan Opera in New York; Hamburger Staatsoper; Opernhäuser in San Francisco, Venedig, Rio de Janeiro, London, Wien, Berlin und Paris). Star des Abends: die bereits am Broadway aufgetretene Sängerin Deborah Sasson, die aktuell zusätzlich mit einer Neuinszenierung von „Das Phantom der Oper“ durch Deutschland tourt. Ihr Auftritt in Wirges steht ganz im Zeichen der größten Musicals der letzten Jahrzehnte. Veranstaltet wird das musikalisch hochwertige Konzert von der Sängervereinigung Frohsinn Wirges, die seit 1870 nunmehr seit 147 Jahren das Vereinsleben des Heimatortes des „Westerwälder Doms“ bereichert. Nach René Kollo, Karl Ridderbusch, Roberto Saccà, Johannes Kalpers, Martin Stadtfeld, Ivan Rebroff, Eva Lind und den Zellberg Buam holt der Männergesangverein aus Wirges zum wiederholten Male einen Hochkaräter ins Bürgerhaus, um das Kulturangebot des Westerwaldkreises zu beleben.

Begleitet wird Sasson von ihrem internationalen Ensemble namhafter Künstler. Am Flügel wird die in Boston geborene Sopranistin vom russischen Künstler Iwan Urwalow begleitet, über den die Presse zuletzt Folgendes schrieb: „Tschaikowski-Preisträger Urwalow verbindet in seinem Spiel das virtuose Element mit einer tief empfundenen Musikalität und einer selten sensiblen Gestaltungskraft.“ Ebenfalls dabei ist der auch als Solist in Kammermusikensembles und Orchestern mitwirkende Geiger Ashraf Kateb, der an den renommierten Konservatorien von Aleppo, Moskau, Berlin und Krakau Musik studierte und heute in Berlin lebt. Komplettiert wird die Gruppe hochgradig begabter Musiker durch den Gitarrenvirtuosen Frank Bacqueville. Auch der Männerchor, der sich im Rahmen eines Projektchores speziell für dieses Konzert den großen Hits der Musicalgeschichte verschrieben hat, wird mit ein paar Liedern auftrumpfen und das musikalische Angebot des Abends reichhaltig erweitern. Für das leibliche Wohl der Gäste wird natürlich, wie immer, bestens gesorgt. Ein Spektakel der Superlative, das nicht alle Tage im Westerwald stattfindet! Karten für dieses Event im Vorverkauf bei „Mein Buchhaus“, Wirges, per Mail: frohsinn-wirges@kabelmail.de oder telefonisch unter (0 26 02) 6 93 82 oder (0 26 02) 9 19 47 13. Weitere Informationen via Facebook, unter www.frohsinn-wirges.de oder bei allen Sängern.

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Kommentare
Uwe Klasen:
So wie es derzeit ist, hier sei als schlechtestes Beispiel der Fraktionszwang genannt, kann es einfach nicht weitergehen! Das sollten endlich auch die Politiker in Bund und Ländern erkennen und entsprechende Regelungen für die aktive Mitbestimmung der Bürger in die Wege leiten! Vorbild Schweiz!
juergen mueller:
In Braubach`s "vielbefahrener" Ortsdurchfahrt gilt nunmehr Tempo 30. Dies dürfte sich jedoch nicht auf das Verkehrsaufkommen auswirken, das nach wie vor bestehen bleibt. Hier in RÜBENACH besteht das gleiche Problem, wo tagtäglich PKW, BUSSE und SCHWERLASTVERKEHR seit Jahrzehnten mitten durch den Ort fahren u. das in einem Maße (was tagtäglich durch eine eigens von der Bürgerinitiative erworbene u. installierte Meßanlage registriert wird), zu deren Lösung es nur eine einzig verwertbare Lösung gibt: "Die einer ORTSUMGEHUNG". Tempo 30 ändert an der Situation "VERKEHRSAUFKOMMEN" überhaupt nichts, sondern führt nur dazu, dass sich (vor allem zu den Hauptverkehrszeiten) lange Stau`s mit stehenden Fahrzeugen bilden, stehende Fahrzeuge mit laufendem Motor, die Lärm verursachen u. mit ihren Abgasen die Luft verpesten, was besonders an heissen u. schwülen Tagen, wo sowieso innerhalb des Ortes die Luft "steht", zu spüren ist.
juergen mueller:
Glaubt man den Ausführungen zum Nachdenken von Herrn Klasen, dann wäre es allen CO"-Jüngern angeraten, auch an dieser radelnden Veranstaltung zum Klima- und Umweltschutz nicht teilzunehmen, denn nach seiner These trägt auch die Ausatemluft (nicht nur vorne), insbesondere bei Dauerbelastung zu einem erhöhten Ausstoß an CO2 u. damit zur Erderwärmung bei. Das müsste dann ja auch auf z.B. sexuelle Betätigungen zutreffen, oder? Also auch einstellen. Aber WAS ist mit UNSEREM Energieverbrauch (Fabrikmaschinen, Autos, Computer, Handys, Küchengeräte etc.)? Diese Energie wird erzeugt durch Verbrennung von Kohle, Öl, Gas = CO2. Wald- Grünflächen, die CO2 speichern, schrumpfen/verschwinden - mehr Ackerland u.Viehwirtschaft, da der Mensch weltweit immer mehr Fleisch isst = mehr Rinder/Schweine, die Unmengen von Methan-/Treibhausgas in die Luft rülpsen/furzen. Ich finde - wer radelt sündigt nicht u. wenn er dabei auch mal kräftig ausatmet oder ein Fürzchen lässt - der Umwelt wird`s nicht schaden.
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