Zwei Dutzend Veranstaltungen mit Musik, Literatur und Humor in historischem Ambiente

Kultur im Hof geht in die zwölfte Saison

Die Sunny Side Bigband der Musikschule macht am Freitag, 2. Juni, den Auftakt im Himmeroder Hof – Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei

Kultur im Hof geht in die zwölfte Saison

Das Organisationsteam der Veranstaltungsreihe „Kultur im Hof“ um „Generalmusikdirektor“ Erich Marschall (mit Saxofon) freut sich schon jetzt auf die zwölfte Auflage der erfolgreichen Serie.Foto: -JOST-

18.05.2017 - 14:50

Rheinbach. Genau zwei Wochen dauert es noch, bis die zwölfte Auflage der Veranstaltungsreihe „Kultur im Hof“ in Rheinbach startet. „Die Zahl Zwölf steht für Perfektion“, schmunzelte Schirmherr Bürgermeister Stefan Raetz, „die Reihe ist im Olymp der Kultur angekommen.“ Wie in all den Jahren zuvor schon macht am Freitag, 2. Juni um 19 Uhr die Sunny Side Bigband der Musikschule den Auftakt im malerischen Ambiente des historischen Himmeroder Hofes. Insgesamt sind wieder 25 Veranstaltungen geplant, darunter drei in der Reihe „Literatur im Takt“ plus zwei Stadtführungen. Den Abschluss bildet einmal mehr das Weihnachtskonzert mit den „Ingelheim Konfettis“ im Rheinbacher Waldhotel, diesmal am 25. November. Das berichtete das Organisationsteam um Erich Marschall und seine Frau Angie – die gebürtige Britin ist nach dem Brexit seit Neuestem deutsche Staatsbürgerin – jetzt bei einer Pressekonferenz.


Für alle Geschmacksrichtungen ist etwas dabei


„Es gibt wieder ein abwechslungsreiches Programm für alle Geschmacksrichtungen. Das ganze Team freut sich schon jetzt darauf, dass es bald wieder losgeht“, so der „Generalmusikdirektor“. Dabei handelt es sich überwiegend um bekannte Musiker und Gruppen, die es immer wieder an den Ort des Geschehens zurückzieht. Neu dabei ist diesmal nur die Gruppe „Männer von Flake“, die am 30. Juni einen Querschnitt der vergangenen vier Jahrzehnte Rockgeschichte auf die Bühne bringen wollen. Von Queen über Deep Purple bis zu den Red Hot Chili Peppers können sich vor allem die Freunde gepflegter Rockmusik auf einen begeisternden Abend freuen.

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr will zudem am 20. Oktober die „Stars on Stage Company“ erneut die Stadthalle rocken mit ihrem exklusiven Mix aus bekannten Musicals wie „Elisabeth“, „Tanz der Vampire“ oder „Mamma Mia“.


Das Huhn in einer Bahnhofshalle


Doch nicht nur den Freunden der Musik wird einiges geboten, auch die Liebhaber der humorvollen Literatur kommen beim Programmteil „Literatur im Takt“ auf ihre Kosten. Verantwortlich für drei Lesungen jeweils am Dienstagabend sind Daniela Hahn von der öffentlichen Bücherei St. Martin und Christoph Ahrweiler von der Buchhandlung Kayser.

Los geht es 13. Juni um 19 Uhr mit einem Christian Morgenstern-Abend und dem Duo „Sein & Schein“. Dabei werden vor allem seine witzigen Werke vorgestellt, darunter das „Huhn in einer Bahnhofshalle“ oder die „tausendjährige Schildkröte“. „Frauen und Technik“ ist ein musikalisches Kabarett am 4. Juli mit Dagmar Schönleber und in Annika Auweiler, die mit leisen Tönen, aber auch mit ihrer Freude am großen Klamauk unterhalten wollen. „Immer es jet“, weiß das Kölner Kabarett-Ensemble „Medden us dem Levve“ am 27. Juni. Kölsche Mundart mit viel Humor und Situationskomik, verpackt mit hervorragender Livemusik, steht dabei im Mittelpunkt des Geschehens.


Weit über Rheinbach hinaus bekannt


Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, am Ende wird jeweils um eine Spende gebeten, sollte es gefallen haben. Und das sei anscheinend der Fall, so Marschall, denn eigentlich sei der Himmeroder Hof immer sehr gut gefüllt. Wobei etwa die Hälfte der Besucher aus den umliegenden Kommunen komme, denn der Ruf der Veranstaltung reiche mittlerweile weit über Rheinbach hinaus. Dieses Jahr werde alles noch besser, denn erstmals werde eine „richtig gute Technik“ dank der Unterstützung im Einsatz sein.

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juergen mueller:
Glaubt man den Ausführungen zum Nachdenken von Herrn Klasen, dann wäre es allen CO"-Jüngern angeraten, auch an dieser radelnden Veranstaltung zum Klima- und Umweltschutz nicht teilzunehmen, denn nach seiner These trägt auch die Ausatemluft (nicht nur vorne), insbesondere bei Dauerbelastung zu einem erhöhten Ausstoß an CO2 u. damit zur Erderwärmung bei. Das müsste dann ja auch auf z.B. sexuelle Betätigungen zutreffen, oder? Also auch einstellen. Aber WAS ist mit UNSEREM Energieverbrauch (Fabrikmaschinen, Autos, Computer, Handys, Küchengeräte etc.)? Diese Energie wird erzeugt durch Verbrennung von Kohle, Öl, Gas = CO2. Wald- Grünflächen, die CO2 speichern, schrumpfen/verschwinden - mehr Ackerland u.Viehwirtschaft, da der Mensch weltweit immer mehr Fleisch isst = mehr Rinder/Schweine, die Unmengen von Methan-/Treibhausgas in die Luft rülpsen/furzen. Ich finde - wer radelt sündigt nicht u. wenn er dabei auch mal kräftig ausatmet oder ein Fürzchen lässt - der Umwelt wird`s nicht schaden.
juergen mueller:
D.h. Mensch oben/hinten weniger Ausatmen (durchschnittl.Gasausstoß ca.600 ml pro Tag lt. Atmungs- u. Blähungsanalyse). Auch die richtige Ernährung spielt hierbei eine wichtige Rolle, da Gas hauptsächlich aus Nahrungsmitteln erzeugt wird (unverdauliche oder Übermaß an Kohlehydrate u. Proteine, die nicht vom Dickdarm verarbeitet werden können (z.b. Bohnen, Pilze, Kohl, Zwiebel - das nennt man gärungsfähige Substanzen). Vegetarier produzieren u. stoßen übrigens mehr Gas als Fleischesser aus (sind sie deshalb mehr verantwortlich für den Klimawandel/Erderwärmung als Industrie u. Landwirtschaft?). Vorteil eines Vegetariers: Er hat nur leise, gleichmäßige Blähungen, dadurch einen losen Schließmuskel - man erkennt sie nur an dem Gestank, der vom Gärungsprozeß kommt. 2.Klimakiller KUH: HOCHLEISTUNGSKUH: 700 kg/täglich 50 Kilo Grün-/Kraftfutter = "3 Tonnen" - 1er BMW 128 Gramm pro gef.KM - bei 15000 KM jährlicher Ausstoß "2" To. Wozu da noch über zusätzliche CO2-Emmissionen nachdenken?
Uwe Klasen:
Für die CO²-Jünger zum Nachdenken: Der CO²-Gehalt der Ausatemluft liegt recht konstant bei 4 Prozent (40 Milliliter CO² / Liter). Und so können in Dauerbelastung (Sport, etc.) schnell 2.040 Kilogramm CO² pro Jahr nur durch Atmen produziert werden! Da es bislang keinen wissenschaftlichen Beweis für eine Erwärmung durch zusätzliche CO²-Emmissionen gibt, ist dies eine Propagandaveranstaltung für Gläubige!
Uwe Klasen :
Das ist der richtige Weg, so wie es derzeit ist, hier sei als schlechtes (Vorbild) Beispiel der Fraktionszwang genannt, kann es einfach nicht weitergehen! Das sollten endlich auch die Politiker in Bund und Ländern erkennen und entsprechende Regelungen für die aktive Mitbestimmung der Bürger in die Wege leiten! Vorbild Schweiz!
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