Kolpingfamilie Mendig und Kottenheim feierten Kolping-Gedenktag

„Mein Schuh tut gut“

11.01.2017 - 15:13

Mendig/Kottenheim. Auch in diesem Jahr gedachten die Mitglieder der Kolpingfamilien Mendig und Kottenheim am zweiten Adventssonntag, dem Todestages ihres Gesellenvaters Adolf Kolping.

Der von der Vorsitzenden Ulrike Held unter dem Motto „Mein Schuh tut gut“ organisierte und realisierte Gedenktag begann mit einer von Pastor Ralf Birkenheier zelebrierten und vom Projektchor der Kolpingfamilie musikalisch begleiteten Heiligen Messe in der St. Cyriakus Kirche Mendig. Anschließend trafen die 80 Kolping-Schwestern und -Brüder sich im weihnachtlich geschmückten Niedermendiger Pfarrheim zum gemeinsamen Mittagessen und gemütlichem Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.

Derweil bereicherten der Projektchor und Anne Pötz - Gesang - unter der Leitung von Friedericke Assion-Bolwin das wunderbare Ambiente des Gedenktages mit weihnachtlichem Liedgut.

Die Kolpingfamilie ehrte an diesem Tag besonders ihr ehemaliges Vorstandsmitglied Alois Daub für dessen 65 Jahre währende Mitgliedschaft. Die Vorsitzende Ulrike Held sprach in ihrer Laudatio unter anderem über die fast 25-jährige Vorstandsarbeit von Alois Daub und sein langjähriges Amt als Schriftführers und später auch als Beisitzer. Zum Abschluss ihrer ausführlichen und besonders informativen Laudatio dankte sie Alois Daub und auch seiner lieben Ehefrau Renate mit einem herzlichen „Treu Kolping!“.

Wolfgang Berger überraschte die Anwesenden als „Lese-Opa“ mit einer wunderschönen Geschichte über die Weihnachtsbäckerei. Bei der bundesweiten Schuhaktion 2016 des Kolpingwerkes „Mein Schuh tut gut“ wurden von der Kolpingfamilie Mendig insgesamt 225 Paar Schuhe gesammelt, die dann vom Vorstand an die eigens hierfür eingerichtete Sammelstelle weitergeleitet wurden. In diesem Zusammenhang bedankte Ulrike Held ich bei allen Unterstützern dieser Aktion.

Zum Abschluss war die gesamte Kolpingfamilie sich wieder einmal einig: „Das war ein wunderschöner Gedenktag!“

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Kommentare
Uwe Klasen:
"Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie" ist obsolet, da diese weder Zeit- noch Bedarfsgerecht zur Verfügung steht. Um die aus Solar- und Windstrom erzeugten Schwankungen auszugleichen müssen(!) die herkömmlichen Kohle- und Kernkraftwerke mitlaufen, damit im Bedarfsfall genügend Strom zur Verfügung steht um das Netz zu stabilisieren! Die Brennelementesteuer war Verfassungswidrig, kann also den Betreibern des KKW nicht vorgeworfen werden. Zur Weiterverwendung von abgereicherten Brennelementen siehe Reaktortyp BN-800! Außerhalb Deutschlands schreitet die Entwicklung voran!
Matthias Kaißling:
Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie betrug Ende 2016 45.910 MW. Also rund 4mal soviel wie die 8 noch im Betrieb stehenden AKW in Deutschland. Wenn also der Kohle bzw den AKWs nicht Vorrang gegeben würde, könnte die Windkraft sehr wohl mithelfen den Bedarf zu decken. AKWs sind im übrigen auch nur deshalb für die Betreiber rentabel, weil sie nicht für die Entsorgung des Atommülls zahlen müssen, sondern stattdessen noch zusätzlich Steuergelder bekommen (6 Mrd.€ Rückerstattung aus der BrennelementeSteuer)
Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Andrea Montermann:
Vielen herzlichen Dank an die Redaktion für diesen hervorragenden Bericht. Als Künstlerin fühle ich mich sehr geehrt und freue mich sehr darüber, wie gut das Ausstellungsprojekt des Landesmuseums recherchiert und vortrefflich dargestellt wurde!! Großes Kompliment an die Autorin!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
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