Jörg Böhm liest aus seinem neuen Emma Hansen-Krimi in Hardert

Musikalische Premierenlesung

20.03.2017 - 12:05

Hardert. Der ursprünglich aus Meinborn stammende Krimiautor Jörg Böhm war für die Premierenlesung aus seinem neuen Emma Hansen-Krimi „Und süß wird meine Rache sein“ in die alte Heimat zurückgekehrt. In Zusammenarbeit mit dem CW Niemeyer Buch-Verlag hatte die Verbandsgemeinde Rengsdorf eine musikalische Lesung unter dem Motto „Buch trifft Musik“ im Dorfgemeinschaftshaus in Hardert organisiert. Im musikalischen Teil trat Ilka Heuchemer-Lenz als Solistin auf, begleitet wurde die Veranstaltung darüber hinaus vom Chor Unisono aus Hardert dirigiert von Kathrin Waldraff. Sowohl der Chor Unisono als auch Ilka Heuchemer-Lenz präsentierten sehr unterschiedliche Stücke, mit zum Beispiel „Freiheit“ von Marius Müller-Westerhagen oder dem „Gefangenenchor“ aus der Oper „Nabucco“ von Guiseppe Verdi und stellten so ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Ilka Heuchemer-Lenz zeigte ihre ganze Stimmvielfalt mit Arien wie „Lascia chio pianga (Rinaldo/Händel), „O mio babbino caro“ (Gianni Schicchi/Puccini) oder auch „So oder so ist das Leben“ von Theo Mackeben. Als Höhepunkt zum Schluss sangen der Chor und die Solistin gemeinsam passend zur Lesung des Krimiautors „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“. Jörg Böhm stellte den inzwischen vierten Band um seine Ermittlerin Emma Hansen vor. In „Und süß wird meine Rache sein“ kehrt Emma nach einer längeren Auszeit in ihren Job zurück, doch ein geruhsamer Einstieg ist ihr nicht vergönnt. In der Vorderpfalz wurden zwei Junggesellen Anfang 50 auf brutale Weise ermordet. Die einzige Gemeinsamkeit der beiden Opfer ist, dass sie beide Mitglieder der gleichen Bürgerwehr waren. Der Täter hat sie mit Ostseesand erstickt und beide hielten eine Muschel in der Hand. Die Mordkommission tappt noch im Dunkeln, als auf der Insel Bornholm eine Künstlerin auf die gleiche grausame Weise getötet wird. Spätestens jetzt wird Emma Hansen klar, dass sie es mit einem Serientäter zu tun hat, der sein Werk noch lange nicht vollendet hat. Neben den Ausschnitten aus dem Buch verriet der Autor auch noch einiges über die zukünftigen Pläne, die er mit seiner dänisch-stämmigen Kommissarin hat. Und so viel sei gesagt – es wird bestimmt nicht langweilig. Außer der Emma Hansen-Reihe gibt es ja seit letztem Jahr auch mit „Moffenkind“ den ersten Kreuzfahrt-Krimi auf der Aida und auch von dieser Reihe wird es weitere Bücher geben. Wer es nicht erwarten kann, der kann sich auf den nächsten Emma Hansen (Band 5) wahrscheinlich zur Buchmesse in Frankfurt und den nächsten Kreuzfahrtkrimi im März 2018 schon jetzt freuen.

Jörg Böhm weihte die zahlreichen Zuschauer auch in das Geheimnis seiner Titel ein. Er liest einfach die Todesanzeigen und die Sprüche, die ihn auf besondere Weise anrühren, nutzt er als Vorlage für seine Buchtitel. Bevor er vor zweieinhalb Jahren selbständiger Autor wurde, war Jörg Böhm als Unternehmenssprecher bei einer Kölner Versicherung tätig. Zu seinem Ausscheiden schenkte er dem Geschäftsführer seinen damals neu erschienen Krimi mit dem Titel „Und die Schuld trägt deinen Namen“ mit persönlicher Widmung – eigentlich einfach nur, um diesem eine Freude zu bereiten. Diese stellte die Frage, ob der Titel ihm etwas Bestimmtes sagen solle – nur gut, dass der Autor ihm nicht den Band mit dem Titel „Und ich bringe dir den Tod“ geschenkt hatte.

Im Anschluss an die von den musikalischen Darbietungen unterstützte Lesung nahm sich Jörg Böhm noch Zeit für seine zahlreichen Fans, signierte Bücher, beantwortete Fragen und stand für Fotos zur Verfügung.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
 
Weitere Artikel

FDP Rheinbach beim Bürgerlauf

Freie Demokraten laufen für den guten Zweck

Rheinbach. Sieben Mitglieder des FDP-Stadtverbandes haben jüngst ihre Laufschuhe angeschnallt und am ersten Rheinbacher Bürgerlauf teilgenommen. Bei herrlichem Sonnenschein und noch besserer Stimmung absolvierten die Teilnehmer die Sechs-Kilometer-Strecke. Die Startgelder fließen in vollem Umfang an die Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“, was alle Teilnehmer doppelt motivierte. „Politik findet eben nicht nur in den Sitzungssälen statt, sondern auch durch Engagement und Durchhaltevermögen. mehr...

Britischer Besuchstag auf dem Gymnasium Calvarienberg geht in die sechste Runde

Aufwärmübung zum Englischsprechen

Bad-Neuenahr-Ahrweiler. Auch in diesem Jahr war der Calvarienberg wieder das Ziel der SchülerInnen der Tomlinscoteschool aus Großbritannien auf ihrer alljährlichen Deutschlandreise. Bei tropischen Temperaturen verbrachten die 65 SchülerInnen mit ihren BegleiterInnen einen Schulvormittag gemeinsam mit den Klassen 6a, b und c. Obwohl ein warm-up bei den hochsommerlichen Temperaturen nun wirklich nicht... mehr...

Juni-Fortbildung der Ahrtal-Gästeführer

Weinbau an der Ahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Gern kamen Wolfgang Dieckmann und Katja Vogel dem Wunsch der Gästeführerkollegen nach und wiederholten ihre Führung zum Thema „Reformen in der Wein-Anbau-Kultur an der Ahr“, die sie anlässlich des Weltgästeführertags durchgeführt hatten. Die Führung begann an der Römervilla und führte über den Beginn des Weinbau-Lehrpfads zunächst durch die historischen Weinbergterrassen von Walporzheim. mehr...

Weitere Artikel

Benefiz-Fotoausstellung zum 90. Geburtstag der Rennstrecke dokumentiert das Geschehen am Nürburgring

Zum Geburtstag eines Mythos - Fotos einer Legende

Nürburgring. Es war die Zeit von Jochen Mass, Jochen Rindt, Rolf Stommelen und Jackie Stewart. Und es war die Zeit, in der Willi Weber das Geschehen auf und am Nürburgring auf Zelluloid bannte. „Seine Welt bestand aus klein- und mittelformatigen Szenen, die er mit sicherem Auge für Motiv, Ausschnitt und Farbe vorzugsweise durch den Sucher seiner Hasselblad oder Leica festhielt. Zwischen 1969 und 1973... mehr...

Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Ahrweiler e.V.

Buntes Sortiment im Kleiderladen Kunterbunt

Hönningen. Die „T-Shirt Tage“ im Kleiderladen Kunterbunt in der Hauptstraße 61 an der Oberahr gelten weiterhin den ganzen Juni. Man bekommt dort bis Ende des Monats drei T-Shirts zum Preis von Zwei. mehr...

Senioren aus Sinzig besuchten die Bischofsstadt Limburg

Rheinische Spätromanik und mittelalterliche Gassen

Sinzig. 44 Senioren aus Sinzig besuchten bei sommerlichen Temperaturen die Bischofsstadt Limburg. Während der Domführung am Vormittag erfuhren die Teilnehmer viele Informationen über dieses Bauwerk der rheinischen Spätromanik. Bei einem anschließenden Spaziergang durch die mittelalterlichen Gassen der Altstadt konnten die wunderschön restaurierten Fachwerkhäuser, verziert mit reichen Schnitzereien, bewundert werden. mehr...

Weitere Artikel

Vandalismus auf dem Friedhof

Baum angesägt

Sinzig. Ein oder mehrere Unbekannte haben einen 13 Meter hohen Feldahorn auf dem oberen Teil des Sinziger Friedhofes (Wendehammer Im Herrental) tief angesägt. Dies wurde bei der regelmäßigen Baumkontrolle festgestellt. Da Gefahr drohte, dass der Laubbaum umstürzt, musste unverzüglich eine Fachfirma mit der Fällung beauftragt werden. Der Schaden beträgt rund 3.000 Euro. Die Stadt Sinzig hat Strafanzeige gestellt. mehr...

Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz

Beseitigung von Straßenschäden

Sinzig. Die Straßenmeisterei Sinzig des Landesbetriebes Mobilität Cochem-Koblenz wird die Fahrbahnen der folgenden Straßen instand setzen: mehr...

Volkshochschule Sinzig

Neues Programm erscheint

Sinzig. In der nächsten Woche erscheint wieder das neue Programmheft der Sinziger Volkshochschule. Zahlreiche Kurse und Einzelveranstaltungen aus den Fachbereichen Gesundheit, Kultur, Sprachen, Beruf und Junge VHS sind mit qualifizierten Dozentinnen und Dozenten für das Schuljahr 2017/2018 geplant. Die druckfrische Broschüre wird an alle Sinziger Haushalte verteilt. Außerdem steht das Programm zum Download auf der Homepage der Stadt Sinzig www.sinzig.de zur Verfügung. mehr...

gesucht & gefunden
Kommentare
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Uwe Klasen:
Sehr geehrter Herr Müller, vielen Dank dass Sie mit jeder Zeile ihrer Kommentare meinen Eindruck, den ich von ihnen gewonnen habe, bestätigen! Zum Leidwesen der meisten anderen Menschen scheinen Sie sehr Intolerant zu sein und Andersdenkende lieber zu diffamieren anstatt sich mit diesen Menschen auseinanderzusetzen bzw. auch deren Meinung gelten zu lassen!
juergen mueller:
Ich müsste mich eigentlich glücklich schätzen erfahren zu dürfen, dass es Menschen wie Sie gibt, die nie interpretieren, dafür aber aus dem Belehren nicht mehr herauskommen, was wie eine Zwangsjacke sein muss, deren Leben wohl nur aus Sachlichkeit und Objektivität besteht, Menschen, die andere, die nicht Ihre Meinung vertreten, in eine Schublade stecken und ihnen geistige Grundlagen unterstellen, die unsere Demokratie gefährden. Mein lieber Herr Klasen, nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich habe mein Leben lang mit Klugscheissern wie Ihnen zu tun gehabt und dies auch noch heil und geistig frisch überstanden u. mir meine persönliche, demokratisch verordnete Gedankenwelt erhalten. Und was mein Recht ist oder nicht, das können Sie selbst in Erfahrung bringen, wenn Sie sich einmal mit dem Wort Demokratie auseinandersetzen. Hierzu interpretiere ich z.B. WIKIPEDIA.
Uwe Klasen:
Her Mueller, Sie interpretieren anstatt sachlich und objektiv zu beurteilen! Es ist ihr gutes Recht ihre Ansichten bzgl. anderen Parteien kund zu tun, aber damit einhergehend ist es NICHT ihr Recht, Andersdenkenden etwas Vorzuwerfen was nicht ihrer persönlichen Gedankenwelt entspricht und dafür noch geistige Konstrukte zu bemühen die in dieser Art und Weise nicht existieren! Von welcher Partei werden die Autos der Mitglieder verbrannt oder die Hauswände ihrer Wohnhäuser (bestenfalls) mit Farbe beschmiert, welcher Partei werden regelmäßig die Büros zerstört? Das solche, undemokratischen (!), Handlungen, die auch auf solch geistigen Grundlagen wie z.B. ihren Kommentaren beruhen, wird die Demokratie MEHR gefährdet als durch die "AfD" oder "Die Linke"! Übrigens, eine direkte Demokratie, wie z.B. die, seit Jahrhunderten, funktionierende und sich daraus immer weiter entwickelnde Schweiz ist, entgegen ihren Ansichten, eine durchaus gute funktionierende Demokratie!
Regionale Kompetenzen

 
Service
Lesetipps
GelesenBewertet