KG „Me haalen et us“ Rheinbreitbach

Närrischer Zoch und After Zoch-Party

14.02.2018 - 10:50

Rheinbreitbach. Mit einem bunten Karnevalszoch und rauschenden Fest ist der Rheinbreitbacher Karneval am Sonntag vor Rosenmontag zu Ende gegangen. Trotz zeitweiligen Nieselregens und der starken Konkurrenz durch den Honnefer Siebengebirgszug am selben Tag waren 20 Gruppen mit insgesamt über 600 Teilnehmern zusammengekommen, um durch die engen Gassen des Örtchens zu ziehen und Kamelle zu werfen. Den Anfang machten traditionell die Weckmöhnen, denen dann die Kindergärten und nahezu alle großen Vereine des Ortes folgten. Besonders in Auge fielen die großen Smiley-Köpfe des Bürgervereins, aber auch der Wagen von Prinzessin Pia I. aus dem Hause Schmidtchen, den ein großes Gefolge von Burggarde-Tänzerin begleitete. Besonders kreativ waren die Stammtische „Mer losse et krache“ mit ihrem Studio61-Retro-Disko-Motto und die Sporteck-Hexen mit ihren grünen Kostümen samt LED-Leuchthüten, die im später folgenden Kostümwettbewerb auch beide den Sprung auf´s Treppchen schafften. Daneben wuselten Taucher und Außerirdische, Bienchen, schwarz-weiß-Kostümierte und Oktoberfestler über die Straßen, kleine Krümelmonster (Kita Sonnenschein) ebenso wie kleine Seeleute in selbst gebastelten Bötchen (Kindergarten Maria Magdalena), musikalisch begleitet von den Burgbläsern, die dann auch den Auftakt zur After-Zoch-Party in der Hans-Dahmen-Halle spielten. Die Wartezeit bis zur Preisverleihung für die best-kostümierte Gruppe verkürzten die New Pearls und New Diamonds aus Unkel sowie die Prinzengarde Kasbach mit ihrem sensationellen Showtanzprogramm.

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Kommentare
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Andreas Nöthen:
Die ewig gestrigen dürfen nicht gewinnen. Die Aussage eines Dr. Fleischer der Marktplatz sei belebt genug ist dumm und hat mit städtischer Entwicklung nun gar nichts zu tun. Diese im Fernsehen von Fleischer geäußerte Meinung ist kontraproduktiv. Der Marktplatz kann nach meiner Meinung nicht belebt genug sein. Dies zum Wohle aller Bürger und so ist der "Fleischer Beitrag" mehr als nur zu vernachlässigen. Genau die Leute, die in anderen Städten die Ratsstuben bewundern wollen sie in Mayen nicht und lehnen Investoren ab um die sich jede andere Gemeinde wohl ein Bein ausreißen würde. Wer soll denn dies verstehen.
juergen mueller:
Ich finde es gut, dass es so etwas wie die AG-60-Plus gibt und damit ältere Menschen (wie auch meine Wenigkeit), die ihr politisches Interesse offen aufzeigen, auch wenn man einen Tagesordnungspunkt wie GroKo (mit berechtigten Bauchschmerzen) nur "abhaken" kann. Bauchschmerzen sind angesagt, wenn man sich den Koalitionsvertrag mit seinen über 170 Seiten einmal reingezogen hat, in dem das Wörtchen "SOLLEN" gleich hundertfach vorkommt, denn ... SOLLEN ... heisst NICHT WOLLEN, sondern nur, dass man beabsichtigt oder in Erwägung zieht, dass es so umgesetzt wird wie es "gesollt" wurde. Was letzten Endes für UNS dabei positiv herauskommt, dürfte nicht so wichtig gewesen sein, sondern nur, dass es zu einer Regierungsbildung und natürlich zu einer Verteilung lukrativer, politischer Posten gekommen ist. Letzten Endes ging es nur um ein Kämpfen gegen Verlust von Amt u. Mandat, von Posten, Diäten, Bezüge, von Macht, Anerkennung u. (vermeintlichem) Ansehen. Alles andere ist blauäugiges Denken.
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