Erzbischöfliches St. Joseph-Gymnasium (SJG) - Studienfahrt nach London/England

Of moth, mice and foxes

Man hat die Wahl zwischen Kultur, Natur und Modernität - jeder kann hier auf seine Art glücklich werden

Of moth, mice and foxes

SJG-Studienfahrerinnen und -fahrer nutzen die Docklands Light Railway.Foto: privat

14.02.2018 - 09:46

London/England. „Wir haben hier Motten, Mäuse und Füchse. Und wir sind nicht im Zoo. Wir sind in den Houses of Parliament“, führte Rose, die Expertin für den Palace of Westminster, während des Rundgangs durch die Parlamentsräume die Studienfahrerinnen und Studienfahrer des Erzbischöflichen St. Joseph-Gymnasiums nicht nur in die politischen Probleme der britischen Volksvertreter ein. Wegen des maroden Zustandes der Bausubstanz ist wohl eine langjährige Renovierung und ein Auszug der beiden Parlamentskammern, des House of Commons und des House of Lords, wohl unvermeidlich.

Unter der Leitung der Englischlehrkräfte Marlene Genn und Bernhard Vogt waren eine Menge interessanter Lernstationen, wie das Victoria and Albert Museum (V&A), die Bank of England, das Museum of London Docklands und der unvermeidliche Tower of London Teil des Arbeitsprogramms. Am deutlichsten ist der Besuch im Tower of London in Erinnerung geblieben - zwei Besuche, um genau zu sein. Am Morgen wurden der White Tower und die Kronjuwelen, die man leider vor ein paar hundert Jahren zum letzten Mal gegen Geld anprobieren durfte, erkundet. Aber das Beste kam erst noch - die Führung „Experiencing the famous stories of the Tower where they happened“ war ein echtes Highlight. Wenn auch manchmal die Füße und Schultern schmerzten und es wirklich kalt war, wurde mehrmals enthusiastisch nach mehr ‚Escape-Stories‘ verlangt, und so die Tour, die aus dem Nachstellen und Erzählen wirklich interessanter Geschichten bestand, eigentlich nur 50 Minuten gehen sollte, auf anderthalb Stunden gestreckt wurde.


„Longest running show on Earth“


Nach der abendlichen Anfahrt mit der U-Bahn zur Tower Hill Station, um die Ceremony of Keys zu sehen, wirkte der Tower im Dunkeln nochmals um einiges imposanter.

Eigentlich klingt Schlüsselübergabe, das Abschließen des Tower of London, ziemlich simpel, oder? Jemand kommt, gibt die Schlüssel einer anderen Person, die steckt die Schlüssel ins Schlüsselloch, dreht sie um und fertig, richtig? Nicht ganz. Es ist die „longest running show on Earth“. Es ist um einiges zeremonieller, und es gibt ein genaues, uraltes Protokoll, und wenn der diensthabende Yeoman Warder sagt „Silence, please“, dann ist es tatsächlich mucksmäuschenstill, fast religiös. Aber auch die Vielfalt der Nutzungsmöglichkeiten, die den Londonern für ihren Tower einfielen, ist beeindruckend - vom Zoo über einen Ort, um Münzen zu prägen, bis zum Gefängnis war alles dabei. Der Tower of London ist ein Erlebnis, das sich wirklich gelohnt hat, und vermutlich das, was am längsten in Erinnerung bleibt.


Stimmen zum Besuch in London


„Es gibt so viele unterschiedliche Dinge in London zu sehen. Man hat die Wahl zwischen Kultur, Natur und Modernität. Jeder kann hier auf seine Art glücklich werden“, fassen Lilien Thoms und Jana Weber (Jgst. 10) die Stimmung der SJG-Lerngruppe zusammen. „Wir lieben London. Wir hatten sehr viel Spaß. Einige Plätze sind sehr modern und andere sehr alt. Eine Mischung, die wir mögen. Die Studienfahrt war eine sehr gute Erfahrung. Wir haben viel gelernt“.

Auch Ceyda Emiroglu (Jgst. 11) hatte sich schnell zurechtgefunden und eingelebt: „Die einzigartigen Einkaufsmöglichkeiten hier sind besonders verführerisch.“

Während Daniel Burgdorf (Jgst. 10) noch recht verhalten formuliert: „London ist eine nette Stadt - für einen Besuch“, fallen die anderen Urteile enthusiastischer aus. Für Julian Wrbas (Jgst. 11) hat London ein undefinierbares Flair, sodass Anna-Lena Nücken (Jgst. 10) zustimmt: „Eine kurze Studienfahrt reicht einfach nicht, um alles zu sehen und zu erfahren“ und Lara Dillmann (Jgst. 10) zusammenfassend urteilt: „Wir haben es genossen, in London zu sein. Wir wollen alle wiederkommen.“

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Kommentare
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Andreas Nöthen:
Die ewig gestrigen dürfen nicht gewinnen. Die Aussage eines Dr. Fleischer der Marktplatz sei belebt genug ist dumm und hat mit städtischer Entwicklung nun gar nichts zu tun. Diese im Fernsehen von Fleischer geäußerte Meinung ist kontraproduktiv. Der Marktplatz kann nach meiner Meinung nicht belebt genug sein. Dies zum Wohle aller Bürger und so ist der "Fleischer Beitrag" mehr als nur zu vernachlässigen. Genau die Leute, die in anderen Städten die Ratsstuben bewundern wollen sie in Mayen nicht und lehnen Investoren ab um die sich jede andere Gemeinde wohl ein Bein ausreißen würde. Wer soll denn dies verstehen.
juergen mueller:
Ich finde es gut, dass es so etwas wie die AG-60-Plus gibt und damit ältere Menschen (wie auch meine Wenigkeit), die ihr politisches Interesse offen aufzeigen, auch wenn man einen Tagesordnungspunkt wie GroKo (mit berechtigten Bauchschmerzen) nur "abhaken" kann. Bauchschmerzen sind angesagt, wenn man sich den Koalitionsvertrag mit seinen über 170 Seiten einmal reingezogen hat, in dem das Wörtchen "SOLLEN" gleich hundertfach vorkommt, denn ... SOLLEN ... heisst NICHT WOLLEN, sondern nur, dass man beabsichtigt oder in Erwägung zieht, dass es so umgesetzt wird wie es "gesollt" wurde. Was letzten Endes für UNS dabei positiv herauskommt, dürfte nicht so wichtig gewesen sein, sondern nur, dass es zu einer Regierungsbildung und natürlich zu einer Verteilung lukrativer, politischer Posten gekommen ist. Letzten Endes ging es nur um ein Kämpfen gegen Verlust von Amt u. Mandat, von Posten, Diäten, Bezüge, von Macht, Anerkennung u. (vermeintlichem) Ansehen. Alles andere ist blauäugiges Denken.
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