Kreis, Gemeinde und Ort gratulieren zum 100. Geburtstag

Otto Gebert aus Nierendorf ist ältester Grafschafter

Otto Gebert aus Nierendorf
ist ältester Grafschafter

Von links: Michael Schneider, Josef Braun und Horst Gies MdL gratulierten Otto Gebert zu seinem außergewöhnlichen Wiegenfest. Foto: Privat

12.01.2018 - 16:36

Grafschaft. Der älteste Bürger der Gemeinde Grafschaft heißt Otto Gebert und wohnt in Nierendorf. Am zweiten Weihnachtstag feierte er seinen 100. Geburtstag. Diesen besonderen Tag beging Otto Gebert im Kreise der Familie mit seinen zwei Kindern, vier Enkelkindern und vier Urenkeln. Nun nahmen auch Vertreter des Kreises Ahrweiler, der Gemeinde Grafschaft und des Ortsbezirks Nierendorf das seltene Wiegenfest zum Anlass, Otto Gebert zu ehren. Horst Gies MdL und Michael Schneider waren in Vertretung von Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Bürgermeister Achim Juchem ebenso zum Gratulationsbesuch angetreten wie Nierendorfs Ortsvorsteher Josef Braun. Die Freude darüber merkte man dem Geburtstagskind deutlich an, wenngleich er sich den Trubel um seine Person in seiner bescheidenen Art gar nicht so recht erklären konnte. Otto Gebert wurde am 26. Dezember 1917 in Mönchsroth in Westmittelfranken geboren. Er wuchs dort auf und arbeitete als selbstständiger Hufschmied. Seine lebenslange Heimatverbundenheit spiegelte sich zum Beispiel auch in seiner jahrzehntelangen Mitgliedschaft im Mönchsrother Kirchenchor wider. Aus Altersgründen zog der Jubilar vor zweieinhalb Jahren zu seiner Tochter Sonja und Schwiegersohn Karl-Heinz nach Nierendorf. Obwohl der Senior jahrelang der Meinung war, dass man alte Bäume nicht verpflanzen könne, fühlt er sich auch in der Grafschaft sehr wohl. Wenn auch die Sehkraft und das Hörvermögen inzwischen nachgelassen haben, nimmt er seine Umwelt dennoch bewusst wahr. Veränderungen in seiner Straße bemerkt er bei seinen täglichen Spaziergängen und auch die umfangreichen Bauarbeiten am Leimersdorfer Bach, der direkt am Wohnhaus der Familie vorbeiführt, wurden aufmerksam beobachtet.

Pressemitteilung der

Gemeinde Grafschaft

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Kommentare
Uwe Klasen:
Es sprach am Wahlabend, Mister 100%, Martin Schulz von einem „schweren und bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ und versicherte, es werde keine Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union geben, jedenfalls nicht mit ihm und nicht mit Angela Merkel. Wenn die SPD-Genossen noch einen Rest an Glaubwürdigkeit vermitteln möchten, dann muss eine GroKo abgelehnt werden! Denn das, was derzeit stattfindet, ist doch nur noch ein Totentanz um das goldenen Kalb "Merkel"!
Claus:
"Dabei legte der Bürgermeister auch dar, warum die VG-Weißenthurm einen solchen Aufschwung hat." Letztlich immer noch deshalb, weil man sich bei der Einrichtung des Gewerbegebietes nichts um die Bedenken aus Koblenz (und auch nicht unbedingt was um das geltende Recht, Planverfahren und so...) geschert hat. Damit hat man den Grundstein für die finanzielle Situation der heutigen Verbandsgemeinde gelegt, vielleicht nicht ganz fair, aber auf jeden Fall erfolgreich.
Claus:
Eine sehr schöne Idee, mal so einen Rückblick mit eher regionalen/lokalen Persönlichkeiten zu füllen. Welche ehemaligen Stars gehen mussten, kommt in zig Sendungen und Zeitungen vor. Der gesellschaftliche Nutzen der hier genannten ist wahrscheinlich noch höher zu bewerten. Danke dafür.
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