Personalwechsel im Verbundkrankenhaus Linz-Remagen

Palliativstation unter neuer ärztlicher Leitung

Dr. Aline Falkenstein tritt die Nachfolge von Dr. Eckehardt Louen an

Palliativstation unter
neuer ärztlicher Leitung

Dr. Aline Falkenstein und Dr. Eckehardt Louen. Foto: Privat

20.03.2017 - 15:17

Remagen. Nach 18 erfolgreichen Jahren verabschiedete sich der bisherige leitende Oberarzt Dr. Eckehardt Louen in den Ruhestand und übergab die Leitung der Palliativstation des Krankenhauses Maria Stern in Remagen an seine Nachfolgerin, Frau Dr. Aline Falkenstein. Dr. Louen baute mit seinem multiprofessionellen Team die Station im Sinne der Begründerin der modernen Palliativmedizin, Cicely Saunders, auf. Im Zentrum aller Bemühungen stand und steht das Lebenswohl der Patienten im Sinne des Leitspruchs rund um die Patienten: „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“ Durch sein Engagement hat er die Palliativabteilung kontinuierlich weiterentwickelt und den wachsenden Anforderungen angepasst. Von anfangs fünf Betten konnte die Kapazität auf sieben Betten erweitert werden. Gleichzeitig baute Dr. Louen den Kontakt zu ambulanten Pflegediensten und der ambulanten Hospizstation auf. Als einer der ersten Palliativmediziner in Rheinland-Pfalz war sein Wissen auch in der ärztlichen Weiterbildung gefragt, und er hat mehrere Jahre in der Ausbildung von Palliativmedizinern mitgewirkt. Mit ihm geht das bekannteste Gesicht der Remagener Palliativstation in den Ruhestand.


Kompetente Nachfolgerin


Mit Dr. Aline Falkenstein haben Dr. med. Thorsten Lücke (Chefarzt der Anästhesiologie, Intensivmedizin, Palliativmedizin und Notfallmedizin) und das Verbundkrankenhaus Linz-Remagen eine kompetente Nachfolgerin für Dr. Louen gefunden. Nach dem Studium der Humanmedizin in Marburg und Stationen in Mönchengladbach und an der Universitätsklinik in Bonn verstärkte sie bereits im September 2015 im Rahmen der Nachfolgeregelung das Team der Palliativstation in Remagen. Als Fachärztin für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Palliativmedizin und Notfallmedizin verfügt sie über ein breites Kompetenzspektrum, das sie im Sinne der Verbesserung der Lebensqualität der Palliativpatienten und der Weiterentwicklung der Station einbringt. „Neben der Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit meines Vorgängers möchte ich gemeinsam mit dem bereits etablierten Netzwerk unsere Arbeit weiter entwickeln. Die moderne Palliativmedizin begleitet heute schwerstkranke Patienten teils über mehrere Jahre, um Lebensqualität zu erhalten und zu verbessern. Dies möchte ich ins Bewusstsein der Patienten und der behandelnden Ärzte bringen“, so Dr. Falkenstein.


Beratung


Neben der Fürsorge um Patienten ist auch die Betreuung der Angehörigen ein wichtiges Anliegen ihrer Arbeit.

Im vergangenen September hat sie gemeinsam mit dem Palliativteam eine kostenlose Beratungssprechstunde eingeführt. Hierbei können spezielle Themen besprochen werden, wie schwere Krankheitsfälle in der Familie, bei Freunden, Fragen zur Palliativmedizin und Behandlungsmöglichkeiten. Die Beratungen finden jeden ersten Mittwoch im Monat von 16.30 bis 18 Uhr im Krankenhaus Maria Stern statt.

Pressemitteilung

Verbundkrankenhaus

Linz-Remagen

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Kommentare
Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
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