Weihnachtskonzert der kölschen Art

Paveier stellen ihr Programm vor

Paveier stellen ihr Programm vor

Die Band Paveier mit der Sopranistin Constanze Stork sowie das Streichquartett „Himmel un Ääd“. Foto: Privat

13.10.2017 - 15:02

Kreis Ahrweiler. Kölsche Bands machen Stimmung und gute Laune! Das ist nur die halbe Wahrheit! Richtig ist: Wer Stimmung und Klamauk macht, dazu noch aus Köln kommt, hat unter Garantie auch eine andere Seite: besinnlich, feierlich, dezent und zu Herzen gehend. Das gehört zur rheinischen Kultur.

Zu den bekanntesten kölschen Bands zählen die Paveier. Und genau diese bringen mit ihren hochkarätigen Gästen vor Weihnachten keine Weihnachtsparty, sondern ein Weihnachtskonzert mit ganz viel Heimatgefühl, Herz und weihnachtlichen Tiefgang nach Bad Neuenahr. Schon dreimal haben sie hier vor Ort bewiesen, was Weihnachten im Rheinland ausmacht.

Zweimal haben sie im Kurhaussaal und einmal in der Konzerthalle der Trinkhalle gastiert und immer waren alle Plätze ausverkauft.

Damit das in diesem Jahr nicht so schnell passiert, finden am 2. Dezember sogar zwei Konzerte im Kurhaussaal statt: eins nachmittags um 15 Uhr und das nächste abends um 20 Uhr des gleichen Tages. Klaus Lückerath, Hans Ludwig (Bubi) Brühl und Sven Welter von den Paveier besuchten am Mittwoch in Bad Neuenahr den Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. und stellten das Programm vor: „Es wird ein Konzert mit Heimatgefühl, ohne elektronische Instrumente aber mit hochkarätigen Profis und Amateuren, überwiegend junge Interpreten!“ In Kooperation mit den Musikern der Hochschule für Musik und Tanz Köln verpflichteten sie die Sopranistin Constanze Stork sowie das Streichquartett „Himmel un Ääd“.

Das lässt ahnen, dass der Abend mit klassischen Werken aufgemischt wird. Einen ganz harmlosen Eindruck vermittelt J.P. Weber zu Beginn und dann steht ein Mann auf der Bühne, der besser mit der „Flitsch“ umgeht, als der „Meister“ Hans Süper selber, wie dieser über seinen Freund selbst sagt. Doch nicht nur mit dem Instrument geht Weber brillant um, nein auch sein Humor kommt ihm unverhofft und punktuell über die Lippen.

Eine lange Freudschaft von 35 Jahren pflegen die Paveier mit dem Grandseigneur des kölschen Karnevals Ludwig Sebus, der mit 92 Jahren in Bad Neuenahr auf der Bühne stehen wird.

Die Dombläser sind auch über den Grenzen von Köln bekannt.

Diese illustre Combo lässt sich immer wieder was Neues einfallen und man darf gespannt sein, mit welchen Instrumenten sie dieses Jahr die Bühne betreten.

Es ist alles möglich - von Blechblasinstrumenten bis Alphorn. Diese Gruppe setzt sich aus Musikern zusammen, die sich in verschiedenen Orchestern profiliert haben. Traditionell spielen sie im oder auf dem Dom. Auch mit Orgelbegleitung.


Kein Weihnachtskonzert ohne Kinderchor!


Die bekannteste Schule in Köln, „en d’r Kayass Nummer Null“, der Hauptschule Großer Griechenmarkt, hat einen hervorragenden Kinderchor, der von ihrem alten Rektor Karl Becker geleitet wird.

Die Paveier haben schon lange das Potenzial der Gruppe erkannt und bieten den Kindern beim Konzert eine Plattform, von dem sie ein Leben lang erzählen und träumen werden. Ganz aus der Nähe kommt der Gospelchor Burgbrohl, der ebenfalls das Konzert mit gestaltet.

Sie sind nicht das erste Mal mit den Paveier auf der Bühne und diese freuen sich auf die Zusammenarbeit. Durch das Programm führt mit lockeren Worten Hans Ludwig mit Hintergrund- und anderen Geschichten.

Die Paveier werden die ganze Zeit während des Konzertes auf der Bühne sein und alle Künstler - wenn sie nicht eigene Kompositionen spielen - begleiten. Es ist schon Tradition, das Konzert mit drei gemeinsamen Weihnachtsliedern, also mit dem Publikum enden zu lassen. Die Gruppe ist ganz angetan von dem tollen Ambiente und der Atmosphäre im Kurhaussaal.

„Wir würden uns freuen, wenn wir nachmittags viele Familien begrüßen dürfen und werden getragen und humorvoll auf Weihnachten einstimmen.

Schunkeln dürfen sie nicht erwarten.

Wir werden im Laufe der Veranstaltung wie eine Familie sein!“ 23 Konzerte absolvieren die Paveier bis Weihnachten und sind jeden Tag woanders, um das Weihnachtsgefühl weiter zu geben. Begonnen hat die Idee der Kölschen Weihnacht beim WDR in Köln. Hier finden in diesem Jahr insgesamt sechs Konzerte statt.

Die anderen Konzerte finden im Umkreis von Düsseldorf bis Thür in der Eifel statt und erfordern eine logistische Glanzleistung.

Tickets sind in folgenden VVK-Stellen zu erhalten: in allen Zweigstellen der Volksbank RheinAhrEifel EG; Plattenkiste-Schallplattenhandel, Poststraße 7, Bad Neuenahr, Tel. (0 26 41) 2 40 86.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
 
Weitere Artikel

Angebot der Volkshochschule der Stadt Sinzig

Gelungener Internetauftritt

Sinzig. Der folgende Kurs (067) wird geleitet von Michael Nelles und findet an drei Abenden (20., 21. und 22. November) jeweils von 18 bis 21 Uhr im PC-Raum der Barbarossaschule (1. OG) statt. Anmeldung bis 13. November. In diesem Kurs erfahren die teilnehmer, wie sie ihren eigenen Internetauftritt mit dem kostenlosen Programm WordPress erstellen können. Dieser Kurs ermöglicht es, alle wichtigen Kenntnisse zu erlangen, die zu einem kostenlosen, gelungenen Internetauftritt benötigt werden. mehr...

Kurs der Volkshochschule der Stadt Sinzig

Ruhe, Kraft und Klarheit

Remagen/Sinzig. Dieses Seminar ist eine Möglichkeit, das Leben zu entschleunigen, echte Stille zu erfahren und Momente tiefer Entspannung zu erleben. Die Teilnehmer erhalten ausführliche Information über Bedeutung und Wirkung der Meditation und lernen Schritt für Schritt verschiedene Techniken kennen (Achtsamkeitsmeditation, geführte Meditation, Körpermeditation, Bewegungsmeditation). Meditation ermöglicht... mehr...

Kurs der Volkshochschule der Stadt Sinzig

Fotografie für Anfänger mit einer DLSR

Sinzig. Fotografieren ist mehr als „knipsen“. In diesem Lehrgang wird in einer kleinen Gruppe von maximal zehn Personen das Zusammenspiel von verschiedenen Begriffen in der Fotografie erklärt. Anschließend wird das gelernte Wissen in der Praxis umgesetzt und mit dem geschulten Auge des Fotografen besprochen. Die Teilnehmer werden in Zukunft mehr Freude an ihrer Kamera haben und in der Lage sein, aussagekräftige, faszinierende Fotos zu gestalten. mehr...

Weitere Artikel

Kurs der Volkshochschule der Stadt Sinzig

Malkurs für Erwachsene

Sinzig. Jeder Mensch ist ein Künstler. Da allerdings noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, möchte Frau Kremser in diesem Kurs dabei helfen, das Malen zu erlernen. Es kann wahlweise mit Aquarell- oder Acryltechnik gearbeitet werden. Welches Arbeitsmaterial mitzubringen ist, erfahren Interessierte bei der Kursleiterin unter Tel. (0 26 42) 9 06 721 2. Eine Gebührenermäßigung ist nicht möglich. Der... mehr...

Angebot der Volkshochschule der Stadt Sinzig

Digitale Bildbearbeitung

Sinzig. In diesem Seminar wird den Teilnehmern gezeigt, wie sie ihre Bilder auf den Computer laden und per E-Mail versenden oder in Ihre Dokumente einbinden können, für zum Beispiel Einladungskarten. Sie lernen erste Bearbeitungsschritte wie die Veränderung der Bildgröße, Auflösung, Farben, Helligkeit oder Kontrast von digitalen Bildern. Als Besonderheit werden spezielle Filter angewendet, womit die Bilder zu wahren Kunststücken werden. mehr...

Förderverein Denkmalpflege und Heimatmuseum in Sinzig e.V.

Die Ahr im Wandel der Zeit

Sinzig. Die Ahr hat schon einiges erlebt - von natürlichem Verlauf in unberührter Natur über Flussregulierung ab dem 19. Jahrhundert bis hin zur mehr Naturnähe in den letzten Jahren. Das bleibt nicht ohne Folgen für Natur und Landschaft und wirkt auch auf das Abflussverhalten. Dieser veränderte Umgang mit den Fließgewässern ist am Donnerstag, 3. November um 19 Uhr Thema innerhalb der Veranstaltungsreihe „Turmgespräche“ des Vereins zur Förderung der Denkmalpflege und des Heimatmuseums. mehr...

Weitere Artikel

Heimatmuseum Sinzig

Führung durch das Schloss Sinzig

Sinzig. Die Führung im Heimatmuseum Sinzig im Schloss (Barbarossastraße), zu der der Verein zur Förderung der Denkmalpflege und des Heimatmuseums in Sinzig e.V. an jedem ersten Samstag im Monat um 14.30 Uhr einlädt, übernimmt am 4. November Vorstandsmitglied Josef Erhardt. Ein Schwerpunkt ist dabei die Dauerausstellung zu den Sinziger Fliesen. Der Eintritt ist frei. mehr...

Förderverein Denkmalpflege und Heimatmuseum in Sinzig e.V.

Denkmalverein besichtigt Schloss Arenfels

Sinzig. Wie viele Fenster hat Schloss Arenfels? Dieser bei näherer Betrachtung komplizierten Frage wird der Verein zur Förderung der Denkmalpflege und des Heimatmuseums Sinzig bei seiner Exkursion auf die andere Rheinseite am Samstag, 28. Oktober auf den Grund gehen. Die Gruppe wird das Schloss im Rahmen einer Führung besichtigen. In den Jahren von 1849 bis 1858 wurde es vom prominenten Kölner Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner in das heutige Erscheinungsbild versetzt. mehr...

St. Josef-Gesellschaft e.V. Sinzig

Oktoberfest

Sinzig. Zum letzten Oktoberfest in der „Saison“ laden die „Jusseps Jonge“ alle Mitglieder, deren Frauen, Freunde und Förderer ein. Um 19 Uhr wird der amtierende König das Oktoberfest im festlich geschmückten Vereinsheim in der Helenenbergstraße eröffnen. Für das leibliche Wohl in Form von bayrischen Spezialitäten ist bestens gesorgt. Dirndl und Lederhose als Festbekleidung sind ausdrücklich erwünscht. mehr...

gesucht & gefunden
Kommentare

Der Landrat brachte 500 Euro mit

Gudrun Kast :
Sehr schöner Bericht, liebe Monika Fuchs
Uwe Klasen:
Nun ja, abgesehen von den positiven Auswirkungen der Renaturierung des Bächelsbaches und den negativen Erfahrungen der Betroffenen, so kann der BUND vielleicht die Aussage ("eher mit einem Ja zu beantworten") mit Daten des Umweltbundesamtes (Monitoringbericht 2015) neu beurteilen, worin "es keine erkennbare Zunahme von Starkregen in Deutschland gebe; das Ergebnis gelte auch für den Sommer: "Die Zahl der Tage mit einer Niederschlagssumme von 20 Millimeter und mehr im Sommer ist seit 1951 nahezu unverändert geblieben". Und, lt. den Prognosen der Computermodelle zum (anthroprogonen) Klimawandel sollen ja die Sommer in Deutschland trockener werden. Wie immer, nichts genaues ist bekannt!
Kugelmann:
Demokratie lebt vom WANDEL! Macht zu lange ausgeübt, führt zu Selbstüberschätzung derer, die sie glauben zu haben. „Siegessicherheit macht nämlich leichtsinnig und TRÄGE!“ Von 49. 359 Wahlberechtigten wählten 37.653 (76,28%) den CDU-Kandidaten nicht! Das bedeutet, dass sich der neue OB in den kommenden Jahren auch wieder auf eine Mehrheit von Mitbürgern abstützen muss, die sich wenig für Kommunalpolitik interessiert sowie politisch anders orientiert ist. Das macht wie so oft deutlich, welchen Stellenwert das Amt und die Person für die Bürger Neuwieds mittlerweile (40,1 % Wahlbeteiligung) besitzen. Bei einer Wahlbeteiligung (Stichwahl) von nur noch 40,41 % wurden dann aus 11.706 Stimmen 59,56 % für ihn, was letztlich heißt, dass der zukünftige Oberbürgermeister sich auf eine ihn gewählte Minderheit/Wahlberechtigte abstützt, die in naher Zukunft auch wieder unter „Artenschutz“ gestellt wird. „Wer trägt denn nun die Verantwortung für dieses „Desinteresse? Zweifelsohne Politiker mit ihrem Auftreten und Verhalten selbst.“ Wenn die negativen Erfahrungen der Bürger beim direkten Kontakt mit Politikern und Staat überwiegen, formt sich ein Bild des Versagens, des Rückzugs und der Verärgerung. Dagegen muss die Politik vorgehen - durch das Handeln vor Ort. Insofern ist es richtig, Probleme zu benennen, die der Bürger wirklich hat. Noch besser ist es, diese auch lösen zu wollen – ohne Kompetenzgerangel. Deshalb muss es heute und zukünftig lauten „Mehr Staat wagen“. Nicht, um die Wirtschaft zu reglementieren oder die Bürger zu überwachen, sondern um dort besser zu funktionieren, wo es einen berechtigten Anspruch an den Staat gibt. Im Klartext: „Dort, wo der Bürger den Staat wirklich braucht. Das kostet Geld – für die Verwaltung, Lehrer, Polizisten, Schulgebäude, Krankenhäuser etc.. Aber es ist gut angelegtes Geld. Weil Vertrauen in den Staat auch Vertrauen in die Demokratie bedeutet. Und das sollte auf keinen Fall verloren gehen.“ „BEGEISTERN durch VORBILD!“ Dem neuen Oberbürgermeister sind viel Glück und Stehvermögen zu wünschen, auf das er nicht zu einem Getriebenen und Erfüllungsgehilfen einer siegestrunkenen CDU wird, die doch schon jahrelang mit den „Hufen“ gescharrt hatte.
Regionale Kompetenzen

 
Service
Lesetipps
GelesenBewertet