Naturpark Wandertag am 28. Mai

Per pedes unterwegs an Rhein und Wied

Zahlreiche Wege im Naturpark Rhein - Westerwald laden zum Erlebniswandern ein

19.05.2017 - 16:56

Region Rhein-Wied. Der Verband Deutscher Naturparke veranstaltet einmal im Jahr einen Naturpark-Wandertag, der deutschlandweit in den Naturparken am letzten Sonntag im Mai stattfindet. In diesem Jahr ist das der 28. Mai.

Insgesamt gibt es heute 103 Naturparke in Deutschland. Diese großräumigen Landschaften, die überwiegend aus Landschafts- und Naturschutzgebieten bestehen, nehmen über 27 Prozent der Fläche der Bundesrepublik Deutschland ein und eignen sich besonders zur Erholung und zum bewussten Erleben der Natur. Die Naturparke bewahren und entwickeln Natur und Landschaft mit den Menschen und für die Menschen.


Zum Naturpark


In Rheinland-Pfalz gibt es derzeit acht Naturparke. Der rund 470 km² große Naturpark Rhein-Westerwald liegt rechts-rheinisch zwischen Neuwied und Unkel und reicht hoch hinauf bis auf die ersten Höhenrücken des Westerwaldes. Er ist einer der ältesten Naturparke in Rheinland-Pfalz und 1962 gegründet. Er umfasst überwiegend Teile des Landkreises Neuwied, einen kleinen Bereich des Landkreises Altenkirchen sowie die in dieser Gebietskulisse liegenden Verbands- und Ortsgemeinden sowie Städte. Der Naturpark ist Teil des erdgeschichtlich sehr alten rheinischen Schiefergebirges. Der besondere Reiz macht seine räumliche Dreiteilung aus. Im Westen dominiert der Charakter des Mittelrheins die Landschaft. Weinberge wechseln sich mit sonnigen Felshängen ab. Nach Osten windet sich der Lauf der Wied mit ihren Prall- und Gleithängen durch ein abwechslungsreiches Erholungsgebiet. Eine wellige Höhenflur prägt im rauen Westerwald das Landschaftsbild. Die ausgedehnten Waldlandschaften sind eine Besonderheit im Naturpark Rhein-Westerwald. Mehr als die Hälfte der Fläche ist bewaldet. Rund ein Drittel der Fläche sind ackerland-wirtschaftlich genutzte Flächen und Flächen des Grünlandes. Entlang des Rheins finden sich zahlreiche bewirtschaftete Weinberge, die das Landschaftsbild maßgeblich bestimmen.

Streuobstwiesen gehören neben dem Weinbau zu den charakteristischen Kulturlandschaften.

Ob Sie die sanft-welligen Mittelgebirgslandschaften des Westerwaldes mit dem malerischen Wiedtal entdecken möchten oder lieber entlang des Rheins mit herrlichen Aussichten auf den majestätischen Strom wandern – der Naturpark Rhein-Westerwald bietet dazu vielfältige Gelegenheiten.

Auf den Premiumwanderwegen Bärenkopp im Wiedtal, Iserbachschleife der Verbandsgemeinde Rengsdorf sowie Fürstenweg der Stadt Neuwied lässt sich die abwechslungsreiche Landschaft zu Fuß erleben. Mit dem Rheinsteig und Westerwaldsteig führen Qualitätswanderwege durch die unterschiedlichen Landschaftsräume des Naturparks. In den Verbandsgemeinden und bei der Stadt Neuwied sind regionale Wanderwege ausgezeichnet, die ein besonderes Naturerlebnis ermöglichen. Bei den überregionalen Wanderwegen sind Limeswanderweg, Rheinhöhenweg und Reformationsweg zu nennen. Letzterer wurde erst Ende April eröffnet und führt vom Rheintal bis in den Westerwald hinauf. Ob lange oder kurze Strecken, Touren mit leichten, mittleren oder schwierigen Ansprüchen, der Naturpark bietet für jeden Wanderfreund eine Vielzahl an Ausflugsmöglichkeiten. Genießen sie die schöne Natur vor ihrer Haustür.

Zudem können die landschaftliche Vielfalt auf unterschiedlichen Radwegen wie Rheinradweg, Wiedtalweg sowie Radwege im Rengsdorfer und Puderbacher Land erlebt werden.

Zur besseren Planung eines Wandertages im Naturpark Rhein-Westerwald, können bei den Verbandsgemeinden und der Stadt Neuwied kostenlose Informationsmaterialien angefordert oder Wanderkarten erworben werden. Zudem stehen die Informationen auf den jeweiligen Internetseiten zur Verfügung.

Auskunft gibt es natürlich auch bei der Geschäftsstelle des Naturparks Rhein Westerwald unter (0 26 31) 9 56 60 36 oder unter www.naturpark-rhein-westerwald.de.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Es ist Traurig, mit ansehen zu müssen, wie diese Menschen, die den Schutz und die Freiheit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in unserem Land genießen, gegen diese und die Menschen hier zu Felde ziehen! Es ist Traurig, mit ansehen zu müssen, dass die Zuhörer dieser "Hassprediger" nicht Aufstehen und diese aus ihren Gotteshäusern hinauswerfen, denn es ist ja, angeblich, eine Religion des Friedens! Es ist Traurig, mit ansehen zu müssen, wie viele Menschen eine offene, sachliche und objektive Diskussion, unter dem Deckmantel des "Rassismus", darüber verweigern! Es ist Traurig, mit ansehen zu müssen, wie die freiheitlich demokratische Grundordnung und die daraus resultierenden Errungenschaften, aufgrund dieser und weiterer Verfehlungen, langsam aber sicher Verloren gehen!

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Andrea:
Tolle Sache! Kompliment!

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Stephani:
Hallo, ich glaube das diese Spitzen von einem Metallbauer hergestellt worden sind. Natürlich kann man sie auch irgendwo kaufen. Jeden Fall ein Hasser von Quad, Enduro und Mountainbiker. Beim 24 Std. muss man aufpassen dass Er keine (kleine) Nägel auf die Rennstrecke verteilt. Gruß R.Stephani
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