Projekt-Chor des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz mit Auftritt für Papst Franziskus

Projekt „Franziskusmesse“

12.01.2018 - 10:45

Region. Die Franziskusmesse – ein Geschenk zum 80. Geburtstag von Papst Franziskus - wurde von Sven M. Hellinghausen komponiert und von einem Projekt-Blasorchester des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz e.V. und einem Projekt-Chor des Chorverbandes Rheinland-Pfalz erfolgreich im Petersdom aufgeführt.

Nachdem der Vatikan der Aufführung der Franziskusmesse im St. Petersdom zugestimmt hatte, bat Sven M. Hellinghausen bei den großen Laienmusikverbänden in Rheinland-Pfalz, dem Landesmusikverband RP und dem Chorverband RP, um Unterstützung. Verantwortlich für das Gesamtprojekt waren neben dem Komponisten auf Seiten des Landesmusikverbandes der stellv. Präsident Hermann Josef Esser sowie auf Seiten des Chorverbandes der stellv. Präsident Tobias Hellmann.

Es begann eine einmalige Zusammenarbeit, um das Projekt zu realisieren.

Im Dezember 2016 wurde eine Ausschreibung veröffentlicht, um mindestens 50 interessierte Musikerinnen und Musiker zu finden.

Bereits im Februar 2017 fand in Sargenroth eine Auswahlprobe statt, um aus über 100 Musikerinnen und Musiker ein Projektorchester mit rund 60 Personen zu bilden. Im Eigenstudium und drei weiteren Proben erarbeiteten die TeilnehmerInnen die Musikstücke der Franziskusmesse und weitere Orchesterstücke.

Im gleichen Zeitraum fanden auch die Gründung eines Projektchors mit über 100 Sängerinnen und Sängern des Chorverbandes RLP und die entsprechenden Proben statt.


Gesamtprobe in Neuwied


Das Projektorchester, der Projektchor und der Tenorsolist Christian Dietz trafen im Amalia-Raiffeisensaal der VHS Neuwied zur einzigen Gesamtprobe. Danach äußerte sich Sven M. Hellinghausen begeistert über die hervorragenden Leistungen der Musikerinnen und Musiker sowie der Sängerinnen und Sänger und allen Beteiligten.


Deutsche Uraufführung in Vallendar


Die deutsche Uraufführung der Franziskusmesse erfolgte als Schlussteil des Chor- und Orchesterkonzertes am nächsten Tag in der vollbesetzten St. Marzellinus und Petrus Kirche in Vallendar, der größten rheinland-pfälzischen Hallenkirche.

Nach dieser großartigen Generalprobe machten sich rund 170 aktive Teilnehmer auf die Reise nach Rom; begleitet von 64 weiteren mitreisenden Personen.


Generalaudienz


Einige Präsidiumsmitglieder der Verbände weilten bereits in Rom, um an der Generalaudienz von Papst Franzskus teilzunehmen. Den Herren Hermann Josef Esser, stellv. Präsident des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz, Sven M. Hellinghausen, Komponist, und Karl Wolff, Präsident des Chorverbandes hatten das Glück, die Generalaudienz „in der ersten Reihe“ zu erleben. Ein unvergessliches Erlebnis für Hermann Josef Esser. Dabei ergab sich die Gelegenheit, Papst Franziskus in einem kurzen persönlichen Gespräch eine gebundene Ausgabe der Franziskusmesse zu überreichen. „Dieser Augenblick, der Händedruck und die wenigen Worte von Papst Franziskus bleiben mir wohl ewig in Erinnerung“ erklärte Hermann Josef Esser.


Hl. Messe im Petersdom


Die Musikerinnen und Musiker mussten zuvor mit ihren Instrumenten durch eine extra Sicherheitskontrolle, vorbei am deutschen Friedhof, um dann an der linken Seite des Petersdoms direkt zum Papstaltar zu gelangen.

Die Franziskusmesse wurde im Rahmen einer Hl. Messe direkt vor der „Cathedra Petri“ im Petersdom aufgeführt.

Die Cathedra Petri ist von ihrer Funktion her ein Reliquiar, ein Bronzemantel für einen darin befindlichen Holzstuhl, welcher der Überlieferung nach der Lehrstuhl von Simon Petrus gewesen sein soll.

Der Freiburger Theologe und Kirchenhistoriker Prälat Dr. Hans-Peter Fischer, Rektor des Priesterkollegs Campo Santo Teutonico im Vatikan, zelebrierte die Hl. Messe in deutscher Sprache und machte bei seiner Begrüßung deutlich, welche Ehre es sei, im Herzen des Petersdoms zu weilen. „Das war wieder so ein emotionaler Moment“ äußerte Hermann Josef Esser, denn die „normalen“ Dombesucher durften nur bis zur Absperrung. Die Chor- und Orchestermitglieder sowie die mitreisenden Personen und Präsidiumsmitglieder durften ebenso in den hinteren Bereich des Petersdoms.

Leider konnte Papst Franziskus der Uraufführung der „Franziskusmesse“ nicht beiwohnen. Prälat Fischer betonte u.a. in seiner Begrüßung, dass es eine besondere Auszeichnung sei, hinter dem Papstaltar des Doms diese Messe aufführen zu dürfen. Alle Musiker sowie Sängerinnen und Sänger waren sehr beeindruckt von der Atmosphäre und begeistert, dass sie dabei sein durften.

Beim anschließenden kurzen Empfang durch Dr. Courtial genossen alle über den Dächern von Rom den Ausblick auf den formvollendeten Petersdom und den riesigen Petersplatz.


Großes Chor- und Orchesterkonzert in St. Ignatius


Kurz darauf folgte das große Chor- und Orchesterkonzert in St Ignatius, welches ebenfalls einen nachhaltigen Eindruck bei den Akteuren sowie den Zuhörern hinterließ.

Ein krönender Abschluss dieses wohl einmaligen Kooperationsprojektes von Chorverband Rheinland-Pfalz und Landesmusikverband Rheinland-Pfalz mit 170 aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Ein besonderes Lob geht an alle Musiker, die die physischen und psychischen Anstrengungen und auch die finanziellen Belastungen mitgetragen haben.

Dafür können alle Beteiligten auf ein Erlebnis zurückblicken, dass noch lange in ihren Gedanken bleibt.

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Kommentare
M.Hambürger:
Wenn Herr Schulz am Wahlabend öffentlich gesagt hätte das "wir die Möglichkeit einer eventuellen Koalition mit der CDU/CSU prüfen werden" - dann hätte es dieses Drama nicht gegeben. Eine Absage hätte man man der CDU immernoch nachher geben können.. Das alle beteiligten Parteien keine Neuwahlen möchten kann ich nachvollziehen, auch im Hinblick darauf das bei Neuwahlen die AfD noch mehr Wähler anziehen würde die ihren "alten" Parteien aus Protest den Rücken zuwenden! Tja - "Mutti" hat schon einige "mitregierende" Parteien ins Abseits geschossen (wie zuletzt die FDP). Es ist echt traurig das sich unsere gewählten Politiker nicht der Verantwortung stellen unser Land regieren zu WOLLEN sondern sich lieber auf die Oppositionsbank "flüchten". Und kann es ihnen irgendjemand übelnehmen bei Frau Merkels Kommentar: "ich weiß nicht was wir hätten anders machen sollen" ? Nur die Hände rautenförmig zu halten und alles für das Land Wichtige aussitzen reicht Ihren Wählern nicht mehr Frau Merkel !
Uwe Klasen:
Es sprach am Wahlabend, Mister 100%, Martin Schulz von einem „schweren und bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ und versicherte, es werde keine Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union geben, jedenfalls nicht mit ihm und nicht mit Angela Merkel. Wenn die SPD-Genossen noch einen Rest an Glaubwürdigkeit vermitteln möchten, dann muss eine GroKo abgelehnt werden! Denn das, was derzeit stattfindet, ist doch nur noch ein Totentanz um das goldenen Kalb "Merkel"!

Lokale Artenvielfalt erhalten

juergen mueller:
Das Bemühen um den Erhalt von Streuobstwiesen bzw. das Anpflanzen von alten Apfel- u. Kirschsorten darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es Obstbauern schwer haben, sich gegen Auslandsimporte und damit Preisschwund eigener Produkte zu behaupten. Die Pflege von Apfel-, Kirsch-, Pflaumenplantagen ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden, der in keinem Verhältnis zum finanziellen Nutzen steht. Desweiteren sind oft Nachwuchsprobleme der Grund, dass aus Obstanbauflächen reine Ackerflächen werden, was sich wiederum ökologisch negativ auf die Artenvielfalt der Insektenpopulation (Bienen, Hummeln etc.) niederschlägt. Wie man es dreht oder wendet, es ist nichts mehr so wie es früher einmal war.
juergen mueller:
Ob Veranstaltung SPD "Was nun", Neujahrsempfang in gemütlicher Runde, kontroverse Debatten etc., die immerwährenden Durchhalteparolen, Erneuerungswünsche, Selbstlobhudelei und Wortspielchen "Auf vielen Wegen zum Erfolg" täuschen nicht darüber hinweg, dass sich die SPD selbst abschafft. Selbstlob stinkt bekanntlich und das scheinen diverse sogen. Gastredner noch nicht verinnerlicht zu haben. Von den ersten Anzeichen abgesehen, die nach der verheerenden Wahlschlappe zu früh von Herrn Schulz hinaus posaunten Worte "Mit uns keine Große Koalition mehr, Wir gehen in die Opposition", das darauf folgende Einknicken waren weitere Anzeichen dafür, dass die Ära einer großen Partei faktisch keinen Bestand mehr haben wird und in der Folge die Zeit für eine grundlegende Erneuerung gekommen ist. Herr Pilger hat letztlich noch den Aufsprung auf den lukrativen Bundestagszug für weitere 4 Jahre geschafft, was ihm ebenso lukrative Ruhestandsbezüge (wofür 8 Jahre als MdB nötig sind) gewährleistet.
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