150 Menschen beteiligen sich an Demo der Ortsgruppe „Sturm im Wald“ der VG Adenau

Protest gegen Windräder an der Hohen Acht

15.03.2017 - 11:34

Hohe Acht. 150 Teilnehmer waren dem Aufruf der Ortsgruppe „Sturm im Wald“ der Verbandsgemeinde Adenau zum Demonstrationsmarsch zur Hohen Acht gefolgt. Mit Transparenten und Plakaten mit der Aufschrift „Keine Windkraft im Wald“, machten die Teilnehmer auf die Gefährdung der Landschaft und der Natur- und Erholungsräumen aufmerksam, beim geplanten Bau von Windkraftanlagen durch die Gemeinde Herschbroich. Die Windkraftgegner auch eine stattliche Anzahl aus der VG Vulkaneifel, wiesen darauf hin, dass im Auftrag der Gemeinde Herschbroich die Projektierer JUWI und EEGON insgesamt 8 Anlagen rund um die Hohe Acht planen.“Dafür müssen aber riesige Flächen abgeholzt und Zuwegungen für die Anlagen gebaut werden, damit wird die Landschaft mit ihren bedeutsamen Natur- und Erholungsräumen nachhaltig verschandelt und zerstört“, gaben die Windkraftgegner zu bedenken. Weiterhin wurden die finanziellen Versprechungen in Augenschein genommen. Der ehemalige Stadtbürgermeister von Adenau Bernd Schiffarth machte folgende Rechnung auf: “Zieht man von den versprochenen Einnahmen die Verluste durch geminderte Jagdpachteinnahmen, Flächen und Holzernteverluste, Rückgang des Fremdenverkehrs und vieles andere ab, so bleibt es für die Betroffenen sehr oft nur ein „Nullsummenspiel“ bei dauerhaft verunstalteter Landschaft.“ Zum Abschluss zog Mitorganisator Dirk Wenigmann ein Resümee. „Unsere Heimat zu opfern um unsichere Windkraft Pachteinnahmen einzusacken ist keine saubere und nachhaltige Umweltpolitik“.

SES

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Kommentare
15.03.2017 19:23 Uhr
Uwe Klasen schrieb:

Nur so geht es, Widerstand! Diese unsoziale und tiertötende (Vögel und Fledermäuse) Art der Stromerzeugung kann nicht zu einer stabilen Stromversorgung beitragen! Lediglich die erzwungene Förderung nach dem EEG lässt diese Anlagen einen gewissen finanziellen Gewinn erwirtschaften. Die Bevölkerung profitiert davon in keiner Art und Weise! Die Stromkosten steigen beständig (fast die höchsten in Europa!), die Landschaft wird zugebaut und Wälder gerodet. Der Naturschutz wird dafür beinahe komplett außer Acht gelassen! Eine Menschen- und Tierverachtende Politik wird da betrieben!



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Hermann-Josef Andres:
Mit besonderem Interesse habe ich den Artikel über den Bewerber Peter Michels für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Cochem gelesen. Als Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Cochem-Land/Cochem mit 37-jähriger Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit, überwiegend in leitender Funktion, sowie als langjähriges Mitglied der Personalvertretung und aktueller Personalratsvorsitzender bin ich doch mehr als verwundert über diesen Artikel. Peter Michels ist in der Verwaltung durchaus als versierter Redner (umgangssprachlich: Schwätzer), jedoch nicht unbedingt als „Macher“ bekannt. Dies überlässt er wohl gerne anderen. Auch für seine Ideen, die in dem Artikel angeführt werden, möchte er jeweils zusätzliches Personal einstellen. Ich stelle mir dabei natürlich die Frage, was er eigentlich selbst arbeiten möchte, oder ob sich seine Arbeit auf die Organisation von „Weinveranstaltungen“ begrenzt. Dies würde dann aber auch seinem Auftreten in den letzten Jahren entsprechen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass er zwar seit 2008 bei Kommunalverwaltungen beschäftigt ist, jedoch weder eine Verwaltungsausbildung hat und über elementare Verwaltungskenntnisse verfügt. Was die Haltung zu Bädern und Grundschulen betrifft, vollzieht er hier eine elegante 180° Wendung. Hieß es bis vor kurzem noch „weg mit der Kleinstaaterei und den kleinen Einrichtungen“ (das galt für Schulen und Bäder gleichermaßen) möchte er nun als Retter der kleinen Grundschulen auftreten und Vorreiter für den Weiterbestand der Bäder sein. Wegen seiner teilweise mehr als grenzwertigen Äußerungen über Kolleginnen und Kollegen während seiner Dienstzeit bei der VGV Cochem, bin ich davon überzeugt, dass er bei der weit überwiegende Mehrzahl des Personals weder Zustimmung oder gar Unterstützung finden wird. Für die Leitung einer Einrichtung mit insgesamt rd. 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf den verschiedensten Ebenen (es gibt nicht nur den Tourismus) halte ich ihn sowohl fachlich als auch in der Frage der Personalführung für nicht geeignet. Vielleicht hätte es auch in der Überschrift besser geheißen: „Lasst mich nur reden (schwätzen), ihr macht das schon“.
Toni Göbel:
Bm-Kandidat Michels, der sich als Macher bezeichnet, war nicht der Ideengeber für die Wohn-Pflegegemeinschaft in Greimersburg. Ideengeber für dieses lobenswerte Projekt war der Greimersburger Alt-Ortsbürgermeister Paul Lauxen. Auch an der tollen Breitband-Initiative im Kreis Cochem-Zell hatte er in der Funktion als „Leiter der Kommunikation“ ebenso wenig maßgeblichen Anteil wie in der kurzen Zeit als Wirtschaftsförderer der fusionierten Verbandsgemeinde an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in vielen Ortsgemeinden der VG Cochem. Macher waren auch hier in erster Linie andere. Bei der Wirtschaftsförderung ist hier an vorderster Stelle der bis zu der Fusion hierfür zuständige langjährige Mitarbeiter der VGV Cochem zu benennen, der bereits vor der Fusion viele Projekte in den Ortsgemeinden mit angestoßen hat und der mit seinen Ideen und seinem herausragenden Engagement als Macher maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung in vielen Ortsgemeinden hatte.
Melanie :
ja da hast Du echt Recht Elke,denen passiert nichts!!! die dürfen doch in unserm Land machen was Sie wollen!!!Das macht mich echt wütend!!! Wir müssen in unserem eigenen Land Angst um uns und unsere Kinder haben! Mein Gott,wo sind wir nur hin gekommen!!!! Armes Deutschland!!!!
Nico Di Mascio:
Nein leider eine Stunde nach der Festnahme. Und wenn überhaupt!
Elke Kurth:
Die Frage ist, was passiert mit den Tätern, wenn sie verhaftet werden? Laufen sie bereits am nächsten Tag breit grinsend durch die Fußgängerzone? Leider haben diese Menschen vollkommene Narrenfreiheit in Deutschland.
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