Volkshochschule Remagen: So ein Theater …

Seit 50 Jahren Besuche im Bad Godesberger Schauspielhaus

„Der Fall Luther“ am Dienstag, 12. September im „Kleinen Theater“

17.07.2017 - 12:01

Remagen. Wenn die Remagener Volkshochschule am Dienstag, 12. September mit einer stattlichen Gruppe nach Bad Godesberg reist, um im „Kleinen Theater“ die Aufführung des Schauspiels „Der Fall Luther“ von Karlheinz Komm zu besuchen, jährt sich der Tag fast genau zum 50. Mal, an welchem eine Gruppe Remagener zum allerersten Mal eine solche Theater-Tour machte. Bürgermeister Hans Peter Kürten war es gewesen, der bereits 1964 die Idee zu einem „Theaterring“ hatte, um das kulturelle Angebot der Römerstadt „nahezu allumfassend“ (Zitat Kürten 1967) werden zu lassen. Dabei hatte der damalige Stadtchef sein ganzes Geschick an den Tag gelegt, musste doch die Finanzierung eines derartigen Unterfangens erst mal gesichert werden. So pflegte Kürten eine freundschaftliche Beziehung zum Intendanten des Kleinen Theaters Bad Godesberg, Walter Ullrich, der das Schauspielhaus im Jahr 1958 in der Godesberger Ubierstraße gegründet hatte, wo während der ersten zwölf Jahre in einem Keller die Aufführungen stattfanden. Der noch heute gültige „Deal“ mit dem inzwischen 86-jährigen Ullrich sieht für die Besucher aus Remagen 40 Prozent Rabatt auf einen guten Sitzplatz vor, sodass man für 120 Euro im Jahr sechs Vorstellungen inklusive Fahrt im Theaterbus zu verschiedenen Gastspielen wahrnehmen kann.Die erste Tour nach Bad Godesberg erfolgte am 26. September 1967. Mit „Olivia“ stand an diesem Tag eine „Komödie in drei Akten mit fünf Damen und zwei Herren“ von Terence Rattigan auf dem Programm und die Protagonistin war die aus zahllosen Filmen bekannte Schauspielerin Carola Höhn. Erwähnenswert noch, dass die Besucher aus der Römerstadt in dieser für sie ersten Theatersaison auch das Vergnügen hatten, die berühmte Filmdiva Lilian Harvey („Die drei von der Tankstelle“) auf der Bühne zu erleben – wenige Monate vor dem Tod dieser großen britisch-deutschen Schauspielerin. Im Nu sprach sich vor nunmehr 50 Jahren das neue Angebot der VHS Remagen herum – und bis heute sind die seit 1970 in einem repräsentativen Gebäude im Kurpark stattfindenden Vorstellungen bereits ausverkauft, bevor das nächste Programmheft überhaupt in die vorbereitende Phase seiner Erstellung geht. „So lange ich mich erinnern kann, ist diese Reihe ein absoluter Selbstläufer“, erklärt VHS-Geschäftsführer Wolfgang Proft. Da darf man hoffen, dass dies so bleibt, denn der wohl dienstälteste Theaterintendant Deutschlands hat unlängst angekündigt, 2019 in den Ruhestand wechseln zu wollen. Dann ist Walter Ullrich 88 und die Zukunft des „Kleinen Theaters“ in Bad Godesberg erscheint zum gegenwärtigen Zeitpunkt recht ungewiss.

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Motocross Fahrer schlägt einen Spaziergänger

juergen mueller:
Hallo m.m, schon gelesen (ich meine die Zeitung - oder liest man keine?). Nur zur Richtigstellung. Die Prügelattacke geht auf das Konto einer Spezie, die zu dem Typ Zweibeiner gehört, der seine Frustration und sein Gewaltpotenzial so auslebt, wie es ihm genehm ist und sich einen Scheiß darum schert, ob bei seinem unnatürlichen Verhalten andere zu Schaden kommen können, sondern dies eher bewusst in Kauf nimmt. Hinzukommt, dass er nicht den Arsch in der Hose hat sich bei der Polizei zu melden, um seine Version dieses Vorfalles abzugeben. Wäre mir dieses Geschehen widerfahren, versprochen, wäre dies anders ausgegangen und gewiss nicht zu meinem Nachteil, da auch ich die traurige Erfahrung machen musste, dass man mit Reden alleine nichts bewirken kann, sondern nur mit Handeln.
m.m:
ob die da fahren durften hin oder her ,geht ja um die Körperverletzung und die ging anscheinend vom Wanderer aus ,der Motorradfahrer hat sich verteidigt. vielleicht ist die Gegendarstellung ja auch längst bei der Polizei eingetroffen ...
juergen mueller:
Fakt ist erst einmal, dass die Motocross-Fahrzeuge NICHTS dort zu suchen hatten. Und was die Gegendarstellung auf Facebook betrifft, so würde es mich interessieren, von wem diese Gegendarstellung abgegeben wurde - warum auf Facebook und nicht bei der Polizei. Desweiteren, ich gehe mal davon aus, dass die beteiligten Motocross-Fahrer auch auf Facebook präsent sind - WARUM melden sich diese nicht bei der Polizei um zu einer Klärung beizutragen?
juergen mueller:
"Das kann so nicht weitergehen". Große Worte von einem, der OB unserer Stadt werden will und, egal was so nicht weitergehen kann, immer wieder betont, sich dafür einzusetzen, wenn er denn OB geworden ist. Mir fehlt alleine schon an den Worten der Glaube, da nie die Rede davon ist, wie das alles und wovon bezahlt werden soll. Das in "vielen" Fällen (und das sind viele) dies auch mit geringem Aufwand möglich sei, daran dürfte Herr Langner wohl nur selbst glauben, zumal ER das alleine auch NICHT entscheiden kann. Es sind immer wieder diese gleichlautenden, wiederholten Beteuerungen und Versprechungen, die es in ihrer Vielzahl (zumindest mir) unmöglich machen, darin auch nur einen Funken von Wahrheit u. Umsetzungsvermögen zu erkennen bei der ebensolchen Vielzahl eigentlicher Probleme, die die STADT wie in einer Art Zwangsjacke einengen und Träumereien ausschliessen müsste. Aber im WAHLKAMPF gelten nunmal andere Maßstäbe und da kommt es auch nicht unbedingt auf Wahrheiten an.
Manuela Keck:
Das ist ganz großartig. Die Facebookgruppe behind the police dankt ihnen dafür. http://www.facebook.com/groups/behindthepolice
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