Prinzenempfang der Gemeinde Swisttal

„Swisttal, do bes en Jemeen met Hätz un Siel, ...“

Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner empfing alle Tollitäten und passte einige bekannte Liedzeilen an ihre Gemeinde an

„Swisttal, do bes en
Jemeen met Hätz un Siel, ...“

Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner (re.) empfing beim Swisttaler Prinzenempfang sämtliche Tollitäten der Gemeinde im Sitzungssaal des Rathauses. Foto: -JOST-

14.02.2018 - 09:26

Ludendorf. Zum traditionellen Swisttaler Prinzenempfang begrüßte Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner die Swisttaler Tollitäten, Karnevalsgesellschaften, Komitees und Brauchtumsvereine Sitzungssaal des Rathauses.

Unter den Gästen waren auch zahlreiche Ratsmitglieder, Ortsvorsteher und karnevalsaffine Mitbürger.

Besonders begrüßte Kalkbrenner den Landtagsabgeordneten Oliver Krauß, Polizeidirektor Carsten Westerkamp vom Bundespolizeiaus- und -fortbildungszentrum in Heimerzheim und die stellvertretende Bornheimer Bürgermeisterin Petra Heller.


Was manchmal nicht gelingt, gelingt dem Karneval immer


„Was manchmal nicht gelingt, gelingt dem Karneval immer: Die unterschiedlichsten Menschen finden im Karneval zusammen“, sagte Kalkbrenner. Ob Prunksitzung, Kinder-Kostümfest, Fasteloovend am Morje in Buschhoven oder Bunter Abend in Ludendorf – in den Swisttaler Karnevalssälen träfen sich Bürger aus allen Orten, um aus Spaß an der Freud‘ zu lachen, zu tanzen und zu singen. In Anknüpfung an den Karnevalhit „Hey Kölle, do bes e Jeföhl“ rief Kalkbrenner: „Swisttal, do bes en Jemeen met Hätz un Siel. Hey Swisttal, do bes e Jeföhl!“

Zur Einstimmung spielte die Swisttbachkapelle Morenhoven stimmungsvolle Karnevalsmusik. Dirk Lüssem, Präsident der Ludendorfer Jonge, die den Prinzenempfang mit einer Förderung von innogy SE unterstützen, und die Bürgermeisterin führten die Karnevalisten durch den abwechslungsreichen bunten Nachmittag. Natürlich schrieben sich dabei auch die Tollitäten ins Gästebuch der Gemeinde ein.


Tollitäten übernahmen das Kommando


Das Jugenddreigestirn der Karnevalsgesellschaft Freundschaftsbund Dünstekoven mit Prinzessin Lina I. (Jirasek), Jungfrau Maike I. (Michels) und Bauer Sophia I. (Kirschbaum), das Mädchendreigestirn aus Morenhoven mit Prinzessin Eva (Schmitz), Jungfrau Lara (Scheben) und Bäuerin Tara (Düssel), das jugendliche Prinzenpaar aus Ollheim mit Prinzessin Sina II. (Cichy) und Prinz Kilian I. (Seyb) und das Prinzenpaar der Großen Heimerzheimer Karnevalsgesellschaft, Prinzessin Fadzlun I. und Prinz Peter II. (Luppus) übernahmen gemeinsam die närrische Regentschaft und sorgte für viel Heiterkeit und gute Laune im Saal.

Die Auftritte der Tanzgarde der KG Freundschaftsbund Dünstekoven und des „Dance Teams“ des Damenkomitees „Rotkehlchen“ Morenhoven begeisterten die Zuschauer. Für schunkelnde und tanzende Karnevalisten sorgten die Band „Jeckediz“, deren Auftritt von der Swisttaler Karnevalsagentur Swist-Event gesponsert wurde. „Karneval ist ein Lebensgefühl, das wir auch beim Prinzenempfang gemeinsam feiern. Die Bürgermeisterin beendete den winzigen Empfang mit einer Anleihe an ein Lied der Gruppe „Brings“: Denn mir sin all nur Minsche, et Hätz om rechte Fleck, denn mir sin all nur Minsche, un en jedem steckt ‚ne Swisttaler Jeck!“

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Kommentare
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Andreas Nöthen:
Die ewig gestrigen dürfen nicht gewinnen. Die Aussage eines Dr. Fleischer der Marktplatz sei belebt genug ist dumm und hat mit städtischer Entwicklung nun gar nichts zu tun. Diese im Fernsehen von Fleischer geäußerte Meinung ist kontraproduktiv. Der Marktplatz kann nach meiner Meinung nicht belebt genug sein. Dies zum Wohle aller Bürger und so ist der "Fleischer Beitrag" mehr als nur zu vernachlässigen. Genau die Leute, die in anderen Städten die Ratsstuben bewundern wollen sie in Mayen nicht und lehnen Investoren ab um die sich jede andere Gemeinde wohl ein Bein ausreißen würde. Wer soll denn dies verstehen.
juergen mueller:
Ich finde es gut, dass es so etwas wie die AG-60-Plus gibt und damit ältere Menschen (wie auch meine Wenigkeit), die ihr politisches Interesse offen aufzeigen, auch wenn man einen Tagesordnungspunkt wie GroKo (mit berechtigten Bauchschmerzen) nur "abhaken" kann. Bauchschmerzen sind angesagt, wenn man sich den Koalitionsvertrag mit seinen über 170 Seiten einmal reingezogen hat, in dem das Wörtchen "SOLLEN" gleich hundertfach vorkommt, denn ... SOLLEN ... heisst NICHT WOLLEN, sondern nur, dass man beabsichtigt oder in Erwägung zieht, dass es so umgesetzt wird wie es "gesollt" wurde. Was letzten Endes für UNS dabei positiv herauskommt, dürfte nicht so wichtig gewesen sein, sondern nur, dass es zu einer Regierungsbildung und natürlich zu einer Verteilung lukrativer, politischer Posten gekommen ist. Letzten Endes ging es nur um ein Kämpfen gegen Verlust von Amt u. Mandat, von Posten, Diäten, Bezüge, von Macht, Anerkennung u. (vermeintlichem) Ansehen. Alles andere ist blauäugiges Denken.
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