Prinzenempfang im Swisttaler Rathaus

„Swisttal du bes e Jeföhl“

„Swisttal du bes e Jeföhl“

Das Heimerzheimer Prinzenpaar, das Kinderdreigestirn aus Morenhoven, das Jugenddreigestirn aus Dünstekoven, der Ollheimer Prinz und die Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner.Foto: Privat

13.02.2018 - 14:47

Ludendorf. Zum traditionellen Prinzenempfang im Ratssaal begrüßte Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner die Swisttaler Tollitäten, Karnevalsgesellschaften, Komitees und Brauchtumsvereine, Ratsmitglieder, Ortsvorsteher und zahlreiche Vertreter der karnevalistischen Bürgerschaft. Unter den Gästen waren auch die Landtagsabgeordneten Oliver Krauß, Polizeidirektor Carsten Westerkamp vom Bundespolizeiaus- und fortbildungszentrum in Heimerzheim und die stellvertretende Bornheimer Bürgermeisterin Petra Heller. Angeführt wurden die Karnevalisten durch ein Jugenddreigestirn aus Dünstekoven, ein Kinderdreigestirn aus Morenhoven, ein jugendliches Prinzenpaar aus Ollheim und ein Prinzenpaar aus Heimerzheim. „Was manchmal nicht gelingt, gelingt dem Karneval immer: die unterschiedlichsten Menschen finden im Karneval zusammen. Ob Prunksitzung, Kinder-Kostümfest, Fasteloovend am Morje in Buschhoven oder Bunter Abend in Ludendorf. In den Swisttaler Karnevalssälen treffen sich Bürger aus allen Orten, um aus Spaß an der Freud‘ zo laache, zo danze un zo singe. In Anknüpfung an den Song „Hey Kölle, do bes e Jeföhl“ sage ich: Swisttal, do bes en Jemeen met Hätz un Siel. Hey Swisttal, do bes e Jeföhl!“, sagte Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner. Zur Einstimmung spielte die Swisttbachkapell Morenhoven stimmungsvolle Karnevalsmusik. Dirk Lüssem, Präsident der Ludendorfer Jonge, die den Prinzenempfang mit einer Förderung von innogy SE unterstützen, und die Bürgermeisterin führten die Karnevalisten durch den abwechslungsreichen, bunten Nachmittag. Die Tollitäten trugen sich ins Gästebuch der Gemeinde ein. Das Jugenddreigestirn der Karnevalsgesellschaft Freundschaftsbund Dünstekoven, Prinzessin Lina I. (Jirasek), Jungfrau Maike I. (Michels) und Bauer Sophia I. (Kirschbaum), das Mädchendreigestirn aus Morenhoven, Prinzessin Eva (Schmitz), Jungfrau Lara (Scheben) und Bäuerin Tara (Düssel), der Karnevalsgesellschaft Morenhoven, das 61. jugendliche Prinzenpaar aus Ollheim, Prinzessin Sina II. (Cichy) und Prinz Kilian I. (Seyb), der Ollemer Bubbelsbröder und das Prinzenpaar der Großen Heimerzheimer Karnevalsgesellschaft, Prinzessin Fadzlun I. (Luppus) und Prinz Peter II. (Luppus) übernahmen gemeinsam die närrische Regentschaft und sorgte für viel Heiterkeit und gute Laune im Saal. Die Auftritte der Tanzgarde der KG Freundschaftsbund Dünstekoven und dem „Dance Team“ des Damenkomitees Rotkehlchen Morenhoven begeisterten die Zuschauer. Für schunkelnde und tanzende Karnevalisten sorgten die Band „Jeckediz“ deren Auftritt von der Karnevalsagentur Swist-Event gesponsert wird, die Dirk Lüssem gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Björn Zimmer betreibt. „Karneval ist ein Lebensgefühl, das wir auch beim Prinzenempfang gemeinsam feiern. Das Lied der Band „Brings“- verändert um ein kleines aber entscheidendes Wort - bringt auf den Punkt, wie uns der Karneval verbindet: Denn mir sin all all all nur Minsche Et Hätz om rechte Fleck

Denn mir sin all all all nur Minsche

Un en jedem steckt `ne Swisttaler Jeck“, sagte die Bürgermeisterin.

Gesponsert wird der Prinzenempfang durch die Unternehmen innogy SE, e-regio und die Kreissparkasse Köln.

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Kommentare
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Andreas Nöthen:
Die ewig gestrigen dürfen nicht gewinnen. Die Aussage eines Dr. Fleischer der Marktplatz sei belebt genug ist dumm und hat mit städtischer Entwicklung nun gar nichts zu tun. Diese im Fernsehen von Fleischer geäußerte Meinung ist kontraproduktiv. Der Marktplatz kann nach meiner Meinung nicht belebt genug sein. Dies zum Wohle aller Bürger und so ist der "Fleischer Beitrag" mehr als nur zu vernachlässigen. Genau die Leute, die in anderen Städten die Ratsstuben bewundern wollen sie in Mayen nicht und lehnen Investoren ab um die sich jede andere Gemeinde wohl ein Bein ausreißen würde. Wer soll denn dies verstehen.
juergen mueller:
Ich finde es gut, dass es so etwas wie die AG-60-Plus gibt und damit ältere Menschen (wie auch meine Wenigkeit), die ihr politisches Interesse offen aufzeigen, auch wenn man einen Tagesordnungspunkt wie GroKo (mit berechtigten Bauchschmerzen) nur "abhaken" kann. Bauchschmerzen sind angesagt, wenn man sich den Koalitionsvertrag mit seinen über 170 Seiten einmal reingezogen hat, in dem das Wörtchen "SOLLEN" gleich hundertfach vorkommt, denn ... SOLLEN ... heisst NICHT WOLLEN, sondern nur, dass man beabsichtigt oder in Erwägung zieht, dass es so umgesetzt wird wie es "gesollt" wurde. Was letzten Endes für UNS dabei positiv herauskommt, dürfte nicht so wichtig gewesen sein, sondern nur, dass es zu einer Regierungsbildung und natürlich zu einer Verteilung lukrativer, politischer Posten gekommen ist. Letzten Endes ging es nur um ein Kämpfen gegen Verlust von Amt u. Mandat, von Posten, Diäten, Bezüge, von Macht, Anerkennung u. (vermeintlichem) Ansehen. Alles andere ist blauäugiges Denken.
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