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Peter Joppich und Heiko Wiesenthal sind neue Botschafter der Caritas-Stiftung Koblenz

Vorbilder für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Handicaps

11.01.2017 - 15:00

Koblenz. Sie sind sympathisch, erfolgreich und sozial engagiert: Peter Joppich und Heiko Wiesenthal wurden kürzlich als neue Botschafter der Caritas-Stiftung Koblenz vorgestellt. Für Sportbegeisterte sind beide Namen mit Erfolgen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen verbunden. Der 34-jährige Koblenzer Peter Joppich gehörte viermal zum deutschen Olympiateam, ist fünffacher Weltmeister und zählt seit mehr als einem Jahrzehnt zur absoluten Weltspitze im Florettfechten. Der Vorzeigesportler ist sehr heimatverbunden, lebt mit seiner Familie am Deutschen Eck und ist nach wie vor für seinen Heimatverein CTG Koblenz auf der Planche. Sein Botschafter-Pendant Heiko Wiesenthal war erfolgreicher Faustballer in den Reihen von Rot-Weiß Koblenz. Durch einen tragischen Unfall verlor er einen Unterschenkel und trägt seitdem eine Teilprothese. Seine positive Einstellung und seine sportliche Motivation sind dennoch ungebrochen. Als Sitzvolleyballer gewann er mit seinem Verein Bayer Leverkusen die Deutsche Meisterschaft, den Europa- und Weltpokal. Die Bronzemedaille bei den Paralympics 2012 in London war die Krönung seiner Karriere. Bei den Spielen in Rio de Janeiro 2016 führte er das deutsche Team als Kapitän an. Heiko Wiesenthal wohnt ebenfalls in Koblenz und arbeitet als Ergotherapeut im Katholischen Klinikum.

Als Botschafter für die Caritas-Stiftung Koblenz möchten Peter Joppich und Heiko Wiesenthal zum einen ihre Verbundenheit mit der Region zum Ausdruck bringen, zum anderen haben sie besondere Beweggründe für ihr soziales Engagement.

„Auch in meiner schönen Heimatstadt befinden sich Menschen immer öfter in Notlagen und benötigen dringend Hilfe. Darunter sind auch Kinder und Jugendliche, die in besonderer Weise Schutz und Hilfe bedürfen“, sagte Peter Joppich. „Ich finde es toll, dass die Caritas-Stiftung Koblenz sich tatkräftig für eben diese Menschen engagiert und so fühle ich mich als Koblenzer geehrt, die Stiftung als Botschafter unterstützen zu dürfen.“

„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe beim Caritasverband“, ergänzte Heiko Wiesenthal. „Es ist für mich eine Herzenssache, anderen Menschen zu helfen und mit meinen persönlichen Erfahrungen zu unterstützen“

Zusammenhalten, wo wir leben: So lautet der Grundgedanke der 2006 gegründeten Stiftung des Caritasverbandes Koblenz. Die Stiftungsmittel werden ausschließlich für lokale Zwecke verwendet und kommen gezielt den Menschen in Koblenz und Umgebung zugute, die dringend Hilfe benötigen. „Wir danken beiden Persönlichkeiten für ihre Bereitschaft, sich als Botschafter für unsere Stiftung zu engagieren“, sagte Kuratoriumsvorsitzender Ernst Josef Lehrer. „Gerade für Kinder, Jugendliche sowie Menschen mit Handicaps haben Peter Joppich und Heiko Wiesenthal eine große Vorbildfunktion.“

Pressemitteilung Caritasverband Koblenz e.V.

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1. Juden-Deportation vor 75 Jahren

Udo Klein:
Ich teile diese Meinung nicht. Ich persönlich ,Jahrgang 1954 , trage nicht eine direkte Verantwortung der Verbrechen der Nazi Gewaltherrschaft aber ich trage eine Verantwortung dafür, dass so etwas sich niemals wiederholt. Und es ist unsere Verantwortung immer wieder an diese Verbrechen zu erinnern und zu mahnen.
Counsel :
Es waren schlimme Zeiten. Aber: Die Allermeisten, und zumal die vielen Bürger mit Migrationshintergrund, angeblich 25 %, haben das Dritte Reich nicht erlebt. Es leben nur noch wenige Opfer, die als Kinder ins KZ kamen, und praktisch keine Täter mehr. Die Personen, die überhaupt noch eine Erinnerung haben können, über 80 Jahre alt. Und wenn Sie theoretisch an den Verbrechen beteiligt sein könnten, sind sie höchstens Jahrgang 1929 (bei Kriegsende 16Jahre alt) und heute 87 und älter. Da könnte man sich auch an die Verbrechen im 30jährigen Krieg "erinnern". Heutige Deutsche haben mit dem Holocaust so wenig zu tun wie mit der Ausrottung der Indianer oder den laut Altem Testament göttlich angeordneten Völkermorden an den Amalekitern, (Amoriter), Hethitern, Perissitern, Jebusitern und Hiwwitern. Heute wohnt der Tod vor allem im Nahen Osten.
 
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