Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK

Förderverein für das Ignatius-Lötschert-Haus e.V. Horbach/Westerwald

Wer gibt, lebt glücklicher und zufriedener

„Geben ist seliger denn nehmen“ war das Thema des Neujahrsempfanges im Buchfinkenland

Wer gibt, lebt
glücklicher und zufriedener

10.01.2017 - 14:23

Horbach. Im Buchfinkenland ganz im Süden des Westerwaldes endet das Jahr traditionell mit der Fackelsternwanderung an Silvester. Und das neue Jahr wird seit einigen Jahren mit dem Neujahrsempfang im Ignatius-Lötschert-Haus begrüßt. Diesmal stand dieser unter dem Thema „Geben ist seliger denn nehmen“. Dazu hatte das Altenheim gemeinsam mit dem Förderverein der Pflegeeinrichtung eingeladen. Und viele „Buchfinken“ und Gäste aus anderen Orten waren gekommen.

In dem festlich gestalteten Gesellschaftsraum mit einem tollen Blick in die reizvolle Winterlandschaft, begrüßte der Generalobere der Barmherzigen Brüder zu Montabaur, Bruder Michael, die erwartungsvollen Gäste. „Nüchtern betrachtet, ist besoffen besser!“, eröffnete Uli Schmidt als Vorsitzender des Fördervereins und Moderator des Abends seine Neujahrsansprache. Er spielte damit auf die derzeit unruhigen und angstbesetzten Zeiten an.

Der Moderator beschrieb dann die Beweggründe, die dazu geführt hatten, das uralte Bibelwort „Geben ist seliger denn nehmen“ zum Thema des Neujahrsempfanges zu machen. Der Zusammenhang von Glück und Geben bzw. Spenden sei wissenschaftlich belegt und die „Sozialpflichtigkeit“ des Eigentumes bereits durch das Grundgesetz vorgegeben. Insbesondere das Geben in Form vielfachen ehrenamtlichen Engagements spare unserer Gesellschaft Mrd. Euro an Gesundheitskosten.

Wie wichtig das Thema des Abends, also das Geben, für unsere heutige Ellenbogen-Gesellschaft ist, wurde durch vier Kurzstatements von erfahrenen Ehrenamtlichen aus den gesellschaftlichen Bereichen Naturschutz, Soziales, Kultur und Sport eindrucksvoll dargestellt. Den Anfang machte Roger Best als einer der Vorsitzenden des Nabu Montabaur und Umgebung. „Alle unserer aktiven Mitglieder sind glücklich, wenn sie was für die Natur und damit für Mensch und Tier im Westerwald geben können“, so der engagierte Naturschützer. Mit den Angeboten sollten nicht zuletzt auch Familien und Kinder angesprochen werden.

Über das vielfache Geben in der Ausgabestelle Montabaur berichtete Ingrid Hofmann vom Förderverein Westerwaldkreis-Tafel Montabaur/Wirges. Dort seien für Bedürftige immer Sach-, Geld- und Zeitspenden willkommen. „Jede und jeder von unseren 130 Helfenden gibt, was er kann, was dann unter anderem Lebensmittel und familiäre Hilfen für über 400 Kinder bedeutet“, so Hofmann.

Seit 20 Jahren ist Theo Ferdinand Vorsitzender des unter anderem für seine beispielhafte musikalische Jugendarbeit bekannten Musikvereins Holler. „Wir können den Eltern natürlich nicht die Erziehung abnehmen, aber dem Nachwuchs doch Werte wie Fleiß und Zuverlässigkeit mit auf den weiteren Lebensweg geben“, so der erfolgreiche Vereinsmanager. Dem aufbauenden Konzept von der musikalischen Früherziehung bis zum Jugendorchester sowie der hochwertigen Arbeit der Instrumentalausbilder und Dirigenten sei es zu verdanken, dass der Verein derzeit über 100 Kinder und Jugendliche in Ausbildung habe.

Hartmut Simon war als Ressortleiter für Breiten- und Rehasport vom FC Mündersbach ins Buchfinkenland gekommen. „Unser Verein war als reiner Fußballverein nicht überlebensfähig, weshalb wir ihn breiter aufgestellt haben“, so der Gast aus dem oberen Kreisteil. So hätten an etwa 30 Kursen bis zu 1.000 Leute teilgenommen. Besonders viel könne man auch den 137 älteren und oft behinderten Teilnehmern der Rehasportangebote an Lebensqualität geben, stellte Simon erfreut fest. Besonderes Interesse der Zuhörenden fanden die geschilderten Aktivitäten für die Flüchtlinge.

Für den musikalischen Rahmen des Neujahrsempfanges sorgten fünf Sänger des „Projektchor der Aktiven Klangkörper Horbach“. Unter Leitung von Volker Diel waren in den ersten beiden Blöcken Weihnachts- und Volkslieder zu hören. Im abschließenden dritten Teil sorgten die Männer aus dem MGV Cäcilia Horbach dann mit dem „Fliegermarsch“ von Hermann Dostal und dem fetzigen „Augustin-Rap“ von Lorenz Maierhofer für Begeisterung.

Mit einem Hinweis auf die Mitgliederversammlung des Fördervereines am 18. Februar um 15 Uhr und einem Dank an alle Mitwirkenden – die viel gegeben und nix genommen hatten – leitete der Moderator dann den Höhepunkt des Abends ein: die heiße Schlacht am kalten Büfett. Alle Mitwirkenden und Gäste schmeckte es, was die Küche des Hauses an schmackhaften Kleinigkeiten bereitgestellt hatte. „Das ist ja fast zu schade zum essen“ meinte eine von ihnen.

Pressemitteilung

Förderverein für das

Ignatius-Lötschert-Haus e.V.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
 
Weitere Artikel

HSV Rhein-Nette

Sieg in der eigenen Halle

Andernach. Nach zuletzt vier verlorenen Spielen in Folge sicherte sich die Mannschaft der HSV Rhein-Nette durch einen Sieg gegen Daun in eigener Halle zwei wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Dabei konnten die Gastgeber an die ordentliche Leistung des vorherigen Auswärtsspiel in Bendorf anknüpfen und durch eine funktionierende Abwehr die Kontrolle über die Partie erlangen. Schon von Beginn der ersten Halbzeit zeigte sich, dass der Verlauf des Spiels komplett offen gestaltet wird. mehr...

Römer-Areal soll weiterer touristischer Anziehungspunkt für die Stadt Andernach werden

Ein in seiner Form einzigartiges Projekt

Andernach. In seiner jüngsten Sitzung hat der Stadtrat über die künftige Nutzung des ehemaligen Weissheimer-Geländes „RömerAreal“ entschieden. „Die Anne-Ehl-Stiftung soll mit ihrem Konzept zum Zug kommen, war sich der Stadtrat einig“, so Stadtsprecher Christoph Maurer. mehr...

Weitere Artikel

- Anzeige -Stadtwerke Andernach

Gäste am Weltwassertag Feuer und Flamme

Andernach. Der so genannte „Weltwassertag“ wird jedes Jahr am 22. März begangen. Rund 20 interessierte Gäste folgten der Einladung der Stadtwerke Andernach und waren anschließend begeistert vom Besuch im zentralen Wasserwerk. Der Weltwassertag 2017 steht unter dem Motto „Wasser und Abwasser“. In diesem Zusammenhang nutzen die Trinkwasserspezialisten der Stadtwerke die Gelegenheit, auf die große Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage aufmerksam zu machen. mehr...

Arbeiterwohlfahrt lädt ein

Seniorentreff

Kruft. Der nächste Seniorentreff der Arbeiterwohlfahrt Kruft/Kretz findet am Mittwoch, 12. April um 14.30 Uhr in der Vulkanhalle in Kruft statt. Ein Gedeck für Kaffee und Kuchen ist mitzubringen. Wer ein Fahrdienst benötigt, kann sich beim Kassierer der AWO, Manfred Meister, unter Tel. (0 26 52) 64 74 anmelden. mehr...

Jahreshauptversammlung der SPD Kruft

Kastner führt Ortsverein im zehnten Jahr

Kruft. Kürzlich fand die gut besuchte Jahreshauptversammlung der Krufter Sozialdemokraten im Rathauscafé statt. Im ersten Teil des Abends nahmen sich die Genossinnen und Genossen ausgiebig Zeit für aktuelle politische Themen. Die Konflikte mit der Türkei, sowie der Hype um den neuen Parteivorsitzenden Martin Schulz waren natürlich ein wichtiger Bestandteil der Versammlung. mehr...

Weitere Artikel

Die Kreismusikschule lädt zur Schnupperstunde ein

Neuer Jugendkunstschulkurs in Andernach geplant

Andernach/VG Pellenz/Kreis MYK. Die Jugendkunstschule der Kreismusikschule Mayen-Koblenz bietet ab Mai einen Schnupperkurs bis zu den Sommerferien an. Dieser findet bei genügend An-meldungen donnerstagnachmittags von 15 bis 17 Uhr in Andernach statt. mehr...

Fernsehteam zu Besuch im Tierheim Andernach

„Pfoten und Tatzen“ hilft bei Vermittlung eines neuen Zuhauses

Andernach. Große Aufregung herrschte im Tierheim Andernach. Ein Fernsehteam von RLP.TV aus Koblenz, präsent über das Kabelnetz und im Internet, hatte seinen Besuch angekündigt. Wie die Tierheimleiterin Cathrin Nohner und die 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins Dr. Monika Hildebrand versicherten, stand viel auf dem Spiel. Beide drücken den Tieren die Daumen, dass sie auch ohne Maskenbilder gekonnt ins „rechte Bild“ gerückt würden. mehr...

Kanuclub Nette Plaidt e.V. lud zum Anpaddeln ein

Die Saison hat begonnen

Plaidt. Zum Auftakt der Frühjahr-Sommersaison versammelten sich 13 wetterfeste Kanuten und Kanutinnen des Kanuclubs Nette Plaidt e.V. an der Einsetzstelle in Neustadt/Wied. Das Wetter war nicht so gut, immerhin Temperaturen knapp im zweistelligen Bereich. Dafür war der Wasserstand der Wied einfach genial. 154 Zentimeter sind sehr gut eingeschenkt auf dem Kleinfluss. Flott trug die Strömung die Boote durch die gerade aus dem Winterschlaf erwachende Landschaft. mehr...

gesucht & gefunden
Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat: "...der schweigenden Mehrheit der Europa-Befürworter ..." --- Woher nehmen die Initiatoren dieser "Bürgerinitiative" dieses Wissen? Vielleicht wollen die Völker in Europa in freier Abstimmung (Volksabstimmungen) bei der Gestaltung der Union mitwirken? So wirkt alles "übergestülpt", die EU wird als fremdbestimmendes, bürokratisches Monster wahrgenommen, was sie in Teilen auch ist und aus diesem Grunde Reformbedürftig ist. Passiert hier nichts werden vielleicht noch weitere Länder einen Austritt in Erwägung ziehen. Und ein wenig an die eigene Nation zu appelieren ist auch nicht Falsch! Immerhin sind es einige, mitunter einzigartige, Gemeinsamkeiten die in den einzelnen Nationalstaaten noch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgen!
 
Regionale Kompetenzen

 
Service
Lesetipps
GelesenBewertet