Remagener Schützen wählten einstimmig neuen Vorstand

Wolfgang Strang bleibt Präsident der Sankt Sebastianus Schützengesellschaft

Willi Fassbender für sein Engagement mit der Verdienstmedaille ausgezeichnet

20.03.2017 - 13:59

Remagen. Beste Stimmung herrschte am Samstagabend im Remagener Schützenhaus. Angesagt war die Jahreshauptversammlung mit der Neuwahl des kompletten Vorstands. Wenn auch einige Aktive wegen Urlaub und Krankheit fehlten, so freute sich Präsident Wolfgang Strang dennoch 39 Schützen begrüßen zu können. Sein besonderer Gruß galt Präses Pastor Frank Klupsch, dem amtierenden Schützenkönig Markus Strang und Senator Rainer Vendel. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Schützenmitglieder eröffnete Präsident Wolfgang Strang den Reigen der Berichte mit den Ereignissen aus dem abgelaufenen Jahr. Wichtige Punkte seien das Patronatsfest, das Frühlingsfest mit Ostereierschießen und das Kirmes-Schützenfest gewesen. Auch mit dem Besuch bei den Festen aus der Bevölkerung zeigte sich der Präsident sehr zufrieden. Der Dank an alle galt für den schönen Königsfestzug, der von der Kanone „Ohs Hannes“ und einem Festwagen begleitet worden sei. Der besondere Dank galt Tina und René Heck für das Schmücken von Kanone und Festwagen.


Weitere Glanzpunkte


Weitere Glanzpunkte sei die Eröffnung der Apollinariswahllfahrt gewesen, sowie das Behindertenfest, das die Schützen seit mehr als 30 Jahren auf dem Schützenplatz veranstalten. Hierbei galt der Dank Kurt und Margot Ockenfels für die Organisation des Festes. Ein Erlebnis sei auch der Königsball bei vollem Haus im Foyer der Rheinhalle gewesen. Gut angenommen worden sei ebenso der Präsentationsabend mit Erlös für einen guten Zweck, sowie das Herbstfest mit Wurstschießen. „Alle Veranstaltungen waren sehr gut besucht und wir haben uns bemüht ein guter Gastgeber zu sein“, betonte Präsident Strang. Sein Dank galt allen Vorstandsmitgliedern und den vielen freiwilligen Helfern. Strang erinnerte neben den Festen auch an die vielen Arbeiten auf dem Schützenplatz. Die Schießsportanlagen seien verbessert worden, das Schützenhaus saniert und renoviert, die Platzanlage und der Außenbereich neu gestaltet und eine neue Treppe zum Hochstand geschaffen worden. Alle Maßnahmen seien nur möglich gewesen durch die Einnahmen aus den Veranstaltungen sowie durch die Sponsoren und Förderer. Die große Aufgabe der Zukunft sei es neue Mitglieder und Förderer zu gewinnen. Bezüglich des Sportschießens wünschte sich der Präsident eine größere Beteiligung. Die Mitgliederzahlen benannte Strang mit 98 und 27 Förderern. Einen kurzen Bericht gab Schießmeister Kurt Ockenfels. Den Bericht über die erfolgreiche Jugend gab René Heck für den in Urlaub befindlichen Jungschützenwart Tommy Pieper. Überaus erfolgreich waren hier Alexandra und Katharina Zimperfeld sowie Tobias Brenner. Am 6. Mai geht es zur Landesmeisterschaft nach Dortmund.

Den Bericht über die Finanzen gab Schatzmeister Heinz-Peter Marhöfer, dem die Prüfer Jochen Feldner und Günter Dubbel eine einwandfreie Kassenführung attestierten.


Dank an Heinz-Peter Marhöfer


Nach dem Dank an alle Vorstandsmitglieder für die Arbeit in den letzten drei Jahren standen die Neuwahlen des Vorstandes an. Nach neun Jahren trat Schatzmeister Heinz-Peter Marhöfer aus beruflichen Gründen nicht mehr an. Ihm galt der Dank für die tolle Zusammenarbeit.

In den Vorstand wählte die Versammlung durchgängig einstimmig wieder den Präsidenten Wolfgang Strang, den zweiten Vorsitzenden und Hauptmann Bernd Schunk, den Schriftführer Wolfgang Löffler und neu Schatzmeister Markus Strang. Desweiteren wurden gewählt: Oberschießmeister Kurt Ockenfels, Zugführer erster Zug Oberleutnant Wolfgang Löffler, Zugführer zweiter Zug Leutnant Michael Ockenfels, Leutnant Kurt Ockenfels, Leutnant z.b.V. Tommy Pieper, der neue Jungschützenwart René Heck und Adjutant Werner Schopp. Zu Schießmeistern wählten die Schützen Gereon Wickord, Michael Ockenfels, Stefan Beyer und Tommy Pieper, zum Fähnrich Christian Unger, zu Beisitzern Karl Heimer und Hardy Schilling, zu Kassenprüfern Günter Dubbel und Thorsten Mey und zum Platzwart Peter Netz.

Unter Punkt Verschiedenes wurde Willi Fassbender für sein Engagement in der Gesellschaft mit dem Verdienstorden ausgezeichnet. Im Anschluss an die sehr gut vorbereitete und zügig durchgeführte Jahreshauptversammlung gingen die Schützen zum geselligen Teil über und feierten den neu gewählten Vorstand. AB

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Kommentare
Thomas Schäfer :
Schade, dass der Verlag diese und andere als Leserbriefe eingesandten Lesermeinungen der gedruckten Ausgabe vorenthalten hat ??
Jürgen Scholten:
Was ich noch vergessen habe !!! Traurig das ein Personalratsvorsitzender solche Kommentare ab gibt !!! Das zeugt von einer großen Voreingenommenheit !!!
Jürgen Scholten :
Sorry dürfte ich mal wissen welche Parteibücher die Herrn haben die diese Kommentare ab geben ??? Unter der Gürtellinie !!!!

Ein Fest, das seinesgleichen sucht

Christian Döpgen:
Handgemachtes von der Firma LivingWood aus Zell (Mosel) www.living-wood.net
juergen mueller:
Warum wurde nicht bereits VOR der Bauphase daran gedacht, dass SAND als Untergrund den Anforderungen eines LKW-Anlieferung- sowie z.B. Müllwagen-Verkehrs (26 Tonnen) nicht standhält? Warum ist der SPD-Altstadt-Mitte bei ihren Begehungen (auch der Kornpfortstrasse während der wochenlangen Bauphase) dieser Makel, dessen Beseitigung nun wiederholt Steuergelder kosten soll, nicht aufgefallen? Eine Schuldzuweisung alleine zu Lasten der Verwaltung oder der ausführenden Baubehörde erscheint mir hier als zu einfach gedacht.
juergen mueller:
Die Aussage der Verwaltung u. die (zu)späte Feststellung der SPD-Altstadt-Mitte, die Pflasterung der Kornpfortstrasse vertrage den LKW-Verkehr nicht, spricht Bände. Hat die Verwaltung etwa geglaubt, die Warenanlieferung erfolgt mit der Sackkarre? Was ist mit der wöchentlichen Leerung der Mülltonnen mit einem 26-Tonner? Wenn der SPD-OV-Mitte schon anprangert - FRAGE: "Warum ist hier nicht schon während der monatelangen Bauphase aufgefallen, dass SAND NICHT als LKW-tragfähiger-Untergrund geeignet ist, was jedes Kind bereits weiß? Wozu dann die wöchentliche Begehung der Altstadt(straßen),wenn so etwas nicht auffällt? Die Kornpfortstrasse ist in ihrer GESAMTHEIT NICHT gelungen, wenn neben einer ansehnlichen Oberfläche ein tragbarer Untergrund für die normalen Dinge des Lebens fehlt, Dinge, die es nun einmal mit zu berücksichtigen gilt, wenn man solche Bauvorhaben durchführt. Der Verwaltung die Schuld zuzuschieben an etwas was man mit verbockt hat ist zu einfach aber eben Politik
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