Verein Niederbieberer Bürger e.V. hatte eingeladen

Zehnten Geburtstag des Museums im Backhaus gefeiert

Gelungene Geburtstagsfeier trotz des unbeständigen Wetters

Zehnten Geburtstag des
Museums im Backhaus gefeiert

Die Bilder der Kinder des Waldorf-Kindergartens vom Museum im Backhaus. Foto: privat

13.10.2017 - 09:30

Niederbieber. In der kleinen Niederbieberer Backhausgasse herrschte reger Betrieb, denn der Verein Niederbieberer Bürger – VNB – hatte zum zehnten Geburtstag des Museums im Backhaus eingeladen. Der Vorsitzende Bernd Siegel begrüßte die Gäste, darunter auch Vertreter der Stadt, des Kreises, der Sparkasse und der Ortsvorsteher, die sich trotz des unbeständigen Wetters zum kleinen Backhausfest eingefunden hatten. Weil kurzfristig zwei Chöre, die für die musikalische Unterhaltung vorgesehen waren, absagen mussten, hatte sich Albert Reuter vom Singkreis Torney spontan bereit erklärt den musikalischen Part mit seiner Gitarre zu begleiten.

Und so entwickelte sich das Backhausfest zu einem wahren Mitsingfest, denn Albert Reuter und Anita Trostel hatten Texte, auf Niederbieber passend, zu altbekannten Melodien umgeschrieben. So sangen die Festgäste fröhlich „Mier loassen de Bagges en Biewer“ und „Joa mir Biewere Läid“ und sie wurden ein wenig nachdenklich bei „Dat es Heimat an de Aubaach und an de Wied“. Eine leckere Pilzsuppe, Kaffee und Kuchen und diverse Kaltgetränke stärkten die Ausdauer und es ging munter weiter, als Albert Reuter „Sing noch äne med“ anstimmte. Als dann die Biewere Lieder ausgingen, standen altbekannte Herbstlieder auf dem Programm.

Im Backhaus konnten die Gäste sich anhand eines Films nochmals über die damaligen Renovierungsarbeiten informieren. Zudem gab es eine Ausstellung mit schönen Glasarbeiten zu bewundern, die auch gekauft werden konnten. Die Künstlerin unterstützt mit dieser Aktion die Unterhaltung des Backhauses.

Wie Kinder das Museum im Backhaus sehen, wurde anhand von Bildern der Kinder des Waldorf-Kindergartens deutlich, die diese extra für das Backhausfest gemalt hatten. Da das Wetter es zudem auch noch recht gut mit den Geburtstagsgästen meinte, zwischen einigen kurzen Schauern ließ sich ab und zu auch einmal die Sonne blicken, freute sich der Vorstand des VNB mit den Gästen über eine rundum gelungene Geburtstagsfeier.

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Kugelmann:
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juergen mueller:
Die OB-Wahl ist zu Gunsten von Herrn Langner gelaufen und schon ist man der Meinung, dass sich damit auch die Causa Hofmann-Göttig erledigt hat, die ja angeblich nur ins Leben gerufen wurde, um damit evtl. Einfluss auf den Ausgang der Wahl zu nehmen. Dieses immer wieder kommunal, landes- u. bundesweit auftretende Phänomen der politischen Selbstbereicherung ist wie ein Krebsgeschwür, gegen das man noch kein Mittel gefunden hat (oder nicht finden will). Das ist keine Krankheit, die von Zeit zu Zeit immer mal wieder ausbricht, sondern ein fester Bestandteil der Politik (auch der Wirtschaft) ... und sie hat einen Namen:"GIER". Die bereits angekündigte Rechtfertigung von Hofmann-Göttig sollte man zur Kenntnis nehmen u. mehr nicht. Sein Selbstloblüge für eine nie stattgefundene finanzielle Einbuße war charakterlos u. obendrein eine Verarschung der Wählerschaft. Verdienste für Koblenz hin oder her - sein Handeln (u. das von BECK) war Missbrauch, Manipulation u. Beliebigkeit.
juergen mueller:
Herr Langner lässt ein klares Wort zu der Causa Hofmann-Göttig vermissen u. verschanzt sich vielmehr hinter einer schwammigen Äusserung, die für ihn, da die Voraussetzung fehlt, ohnehin nicht von Belang ist. Zu der Frage, ob hinter dem Ganzen System steckt u. Probleme mit Geld gelöst werden, so muss dies mit JA beantwortet werden, ein System, das nicht nur in der Politik ein Zuhause hat. System steckt auch hinter der Tatsache, dass es kein Zufall ist, dass ausgerechnet jetzt unmittelbar vor der Stichwahl Tatsachen an`s Licht kommen, die bereits vor Jahren bekannt waren, aber zu diesem Zeitpunkt keine auswirkende Brisanz hatten. Wer hier seine schmutzigen Finger wirklich im Spiel haben könnte, lässt sich nur erahnen, zumal es hierzu ja bereits das passende Vorspiel gegeben hat. Trotz der Verdienste von Hofmann-Göttig u. der Parole fair zu bleiben muss es erlaubt sein, weiterhin politische Selbstbedienungsmentalität, Systemfehler, Vettern- u. Lügenwirtschaft an den Pranger zu stellen.
juergen mueller:
Die Versetzung in den einstweiligen Ruhestand ist in der BRD ein Rechtsakt/Verwaltungsakt, mit dem z.B. hochrangige politische Beamte ohne Angabe von Gründen aus dem aktiven Dienst entfernt werden können. Hofmann-Göttig ist sein Abgang mehr als vesüßt worden, dank einer Schlupfloch-Gesetzgebung, die sich die Politik selbst verpasst hat. 2013 hatte Hofmann-Göttig noch als bereits bis dahin personifizierter Ruhegehaltsabsahner die Unverschämtheit sich selbst eines nie stattgefundenen finanziellen Verzichtes selbst zu loben u. war sich dieser wissentlichen Lüge durchaus bewusst. Auch als OB, und damit weiterhin als potenzieller Absahner in nicht wenigen Aufsichtsräten vertreten, hat er seine ihm in die politische Wiege gelegten Nehmerqualitäten bewiesen, was nicht heißt, dass dies auch nach Ende seiner Amtszeit nicht mehr der Fall sein wird. Einem kann sich die Politik gewiss sein - eine/n Insolvenz/Konkurs wird es bei der Selbstbedienungskette POLITIK nicht geben.
juergen mueller:
Alles gut. Erwartungsgemäß hat Herr Langner das Rennen gemacht. Koblenz hatte noch nie einen so jungen Stadtchef und die Zeit wird zeigen, ob diejenigen, die ihn gewählt haben, mit ihrer Wahl zufrieden sein können. Herr Langner wird sich an seiner "David-Langner-GARANTIE" messen lassen müssen. Ob die Einlösung dieser Garantie in ihrer Gesamtheit in 8 Jahren Amtszeit zu schaffen ist, ist fraglich. Ein Punkt seiner Garantie dürfte bereits, darf man den Medien Glauben schenken, ein Auslaufmodell sein - den NAHVERKEHR (ÖPNV) attraktiver zu machen mit einem Fahrpreis von 2 EURO (anstatt wie bisher 2,95) - "Die Preise im NAHVERKEHR sollen bundesweit angehoben werden". Mobilität - weniger Staus - mehr Tempo 30 (JEDE einzelne Straße anschauen) - Radwegenetz - Umwelt (SCHÜTZEN? - Klimaschutzbeauftragter - WARUM?) - BEHÖRDEN stärken - WARUM? (siehe unseren aufgeblasenen Beamtenapparat) etc. Die Wertschätzung des Volkes hat Sie souverän gewählt - oder war sie mal wieder der Idiot vom Dienst?
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