Ab Sonntag, 2. April, sprudelt wieder der Geysir

Zum Saisonstart lockt die Stadt Andernach mit einem bunten Programm

Auch die Einzelhändler werden von 13 bis 18 Uhr ihre Türen für die Besucher geöffnet haben

20.03.2017 - 14:50

Andernach. Die Winterpause ist vorbei, der Geysir sprudelt wieder. Am Sonntag, 2. April, können Besucherinnen und Besucher die Ausbrüche des welthöchsten Kaltwasser-Geysirs wieder hautnah miterleben. Der Saisonauftakt wird mit einem bunten Frühlingsfest in der ganzen Stadt gefeiert. Auf dem Programm stehen ein Frühlingsmarkt, eine kleine Kirmes in den Rheinanlagen, die bereits am Freitag, 31. März, beginnt, eine Oldtimerausstellung, Ponyreiten, eine Römerführung durchs Museum für Kinder, eine Stadtführung zum Thema „Rhein, Kran und Zoll“, eine Kunstausstellung, kulinarische Stände in der City und vieles mehr. Das Haus der Familie in der Gartenstraße veranstaltet einen Tag der offenen Tür. Von 13 bis 18 Uhr gibt es dort ein abwechslungsreiches Programm mit Live-Musik und verschiedenen Workshops. Zudem bietet das Haus der Familie zwischen 14 bis 17 Uhr eine Kinderbetreuung an. „Die Zeit können die Eltern für einen gemütlichen Einkaufsbummel nutzen“, verwies Oberbürgermeister Achim Hütten im Rahmen einer Pressekonferenz auf die Einzelhändler, die an diesem Sonntag ihre Türen von 13 bis 18 Uhr geöffnet haben.

„Der Fremdenverkehr ist schließlich kein Selbstzweck, auch die Händler sollen davon profitieren“, so Hütten, der an diesem Tag mit mehreren Tausend Besuchern rechnet.

„Schön wäre es, die Einwohnerzahl zu knacken“, schraubt Bürgermeister Claus Peitz die Ziele in die Höhe. Damit den Besuchern ab diesem Jahr ein noch attraktiveres Geysir-Erlebnis geboten werden kann, haben die Verantwortlichen die Winterpause entsprechend genutzt.

Die Optik des im vergangenen Jahr neu entstandenen Ausstellungsbereichs „Auftakt“ wurde auf weitere Bereiche übertragen. Der Besuch der Ausstellung startet in einem nachempfundenen Steinbruch, in dem nach der industriellen Nutzung jetzt Forscher aktiv sind. Dieser Konzeption folgend, wurde der Vortragsraum ebenfalls umgestaltet. Er stellt jetzt einen Schutzraum dar, in den sich die Arbeiter während der Sprengungen im Berg begaben. Ein gut gesicherter Schrank für Dynamitstangen darf da nicht fehlen. Das Besuchertreppenhaus wurde ebenfalls der Konzeption angepasst.

Auch wenn die Renovierungsarbeiten derzeit noch nicht abgeschlossen sind, ist Geschäftsführer Christian Heller zuversichtlich, dass pünktlich zum Geysir-Auftakt alles in neuem Glanz erstrahlt. Zuversichtlich ist er auch darin, dass sich die Rekordbesucherzahl von 127.200 Gästen im vergangenen Jahr noch toppen lasse.

„Wir freuen uns über die Investition, die unsere Tätigkeit auslöst. Seit der Wiederbelebung des Geysirs im Jahr 2009 sind die Besucherzahlen kontinuierlich gestiegen“, so Heller, der im Mai oder spätestens im Juni dieses Jahres den millionsten Besucher begrüßen möchte. Wegen der hohen Nachfrage empfiehlt Heller größeren Gruppen ab 50 Personen, für Besuche von Juli bis September jetzt schon Vorreservierungen vorzunehmen.

„Die Eintrittspreise bleiben 2017 gleich“, verspricht Heller. Am Eröffnungstag gibt es das Geysir-Erlebnis im Angebot.

Infos zum „Geysir-Frühling 2017“: Andernach.net GmbH, Konrad-Adenauer-Allee 40, Andernach, Telefon (0 26 32) 9 87 94 80, www.andernach.net.de

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Uwe Klasen:
So wie es derzeit ist, hier sei als schlechtestes Beispiel der Fraktionszwang genannt, kann es einfach nicht weitergehen! Das sollten endlich auch die Politiker in Bund und Ländern erkennen und entsprechende Regelungen für die aktive Mitbestimmung der Bürger in die Wege leiten! Vorbild Schweiz!
juergen mueller:
In Braubach`s "vielbefahrener" Ortsdurchfahrt gilt nunmehr Tempo 30. Dies dürfte sich jedoch nicht auf das Verkehrsaufkommen auswirken, das nach wie vor bestehen bleibt. Hier in RÜBENACH besteht das gleiche Problem, wo tagtäglich PKW, BUSSE und SCHWERLASTVERKEHR seit Jahrzehnten mitten durch den Ort fahren u. das in einem Maße (was tagtäglich durch eine eigens von der Bürgerinitiative erworbene u. installierte Meßanlage registriert wird), zu deren Lösung es nur eine einzig verwertbare Lösung gibt: "Die einer ORTSUMGEHUNG". Tempo 30 ändert an der Situation "VERKEHRSAUFKOMMEN" überhaupt nichts, sondern führt nur dazu, dass sich (vor allem zu den Hauptverkehrszeiten) lange Stau`s mit stehenden Fahrzeugen bilden, stehende Fahrzeuge mit laufendem Motor, die Lärm verursachen u. mit ihren Abgasen die Luft verpesten, was besonders an heissen u. schwülen Tagen, wo sowieso innerhalb des Ortes die Luft "steht", zu spüren ist.
juergen mueller:
Glaubt man den Ausführungen zum Nachdenken von Herrn Klasen, dann wäre es allen CO"-Jüngern angeraten, auch an dieser radelnden Veranstaltung zum Klima- und Umweltschutz nicht teilzunehmen, denn nach seiner These trägt auch die Ausatemluft (nicht nur vorne), insbesondere bei Dauerbelastung zu einem erhöhten Ausstoß an CO2 u. damit zur Erderwärmung bei. Das müsste dann ja auch auf z.B. sexuelle Betätigungen zutreffen, oder? Also auch einstellen. Aber WAS ist mit UNSEREM Energieverbrauch (Fabrikmaschinen, Autos, Computer, Handys, Küchengeräte etc.)? Diese Energie wird erzeugt durch Verbrennung von Kohle, Öl, Gas = CO2. Wald- Grünflächen, die CO2 speichern, schrumpfen/verschwinden - mehr Ackerland u.Viehwirtschaft, da der Mensch weltweit immer mehr Fleisch isst = mehr Rinder/Schweine, die Unmengen von Methan-/Treibhausgas in die Luft rülpsen/furzen. Ich finde - wer radelt sündigt nicht u. wenn er dabei auch mal kräftig ausatmet oder ein Fürzchen lässt - der Umwelt wird`s nicht schaden.
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