55. Bandorfer Wiesenfest war wieder sehr gut besucht

Zwei Tage Spaß für Jung und Alt

19.06.2017 - 14:15

Bandorf. Zu einem Fest für Jung und Alt, mit jeder Menge Spaß, mit Unterhaltung und kulinarischen Genüssen wurde wieder einmal das Bandorfer Wiesenfest, seit 1963 inzwischen die 55. Auflage, veranstaltet von dem Bandorfer Sankt-Josefs-Verein um Geschäftsführer Reiner Odenthal. Sport, Spiel, Spaß, Geselligkeit und das tolle Zusammenspiel zwischen Jung und Alt zeichnen das Fest in und um das Bandorfer Dorfgemeinschaftshaus traditionell aus. Und das gelang auch wieder in diesem Jahr wieder.

Eröffnet wurde das Wiesenfest erstmals am Samstagabend bereits um 17 Uhr mit dem Fassanstich und einem ersten Fässchen Freibier. Und der große Erfolg gab den Organisatoren mit Matthias Bullmann, Axel Schmitz, Sandra Westdickenberg, Reiner Herrmann, Sven Mertens, Andreas Klein, Heinz Klein, Erich Odenthal, Carsten Jachowski, Reiner Odenthal und Peter Bühler recht. Schon früh herrschte bei hochsommerlichen Temperaturen Hochbetrieb um die „Bierbörse“, wo Biersommelier Thomas Nuhn neben den üblichen Bieren wieder internationale ausgesuchte Geheimtipps für Neugierige anbot. Der frühe Beginn der Veranstaltung im Freien gab natürlich auch den Bandorfer Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder mitzubringen. Und während der Nachwuchs sich bestens bei Spielen auf der Wiese amüsierte, hatten die Erwachsenen die Gelegenheit zum Plauschen und Genießen. „Zudem konnten wir so den freien Saal schon für morgen für die Festmesse vorbereiten“, betonte Reiner Odenthal am Sonntag. Bis in die frühen Morgenstunden herrschte Hochbetrieb bei der Bierbörse und in „Jupp’s Barbecue“, wo die leckeren „Burger“ reißenden Absatz fanden. Die Pommes dazu gab es aus der Küche. Und da herrschte dann auch am Sonntag Hochbetrieb, als die Küchencrew mit Heike Herrmann, Anja Meier, Ute Nuhn, Gine Spohner und Sandra Westdickenberg wieder die traditionellen Schnibbelchen sowie Bratwürste in vielen Sorten und mit vielen Saucen den hungrigen Gästen offerierte.


Festzug, Kranzniederlegung und feierliche Messe


Eröffnet wurde der zweite Festtag mit dem Festzug durch den Ort und Kranzniederlegung am Ehrenmal im Gedenken an alle verstorbenen Bandorfer Bürger. Begleitet wurde der Festzug musikalisch vom Oberwinterer Tambourcorps unter der Stabführung von Fred Jonen. Als der Festzug am Dorfgemeinschaftshaus ankam, war dort alles für das Festhochamt vorbereitet. Vereinspräses leitender Pastor Frank Klupsch, der die Messe zelebrierte, verlieh seiner Freude Ausdruck, einmal im Jahr in Bandorf eine Messe halten zu dürfen. Die musikalische Begleitung der Festmesse oblag den Rhein-Ahr-Spatzen unter Frank Weiß und dem 2014 gegründeten Kirchenchor „Nova Cantica“ unter der Leitung von Kirchenmusikerin Claudia Podmelle mit Sängerinnen und Sängern aus Oedingen, Unkelbach und Oberwinter. Während der Festmesse gedachte die Bandorfer Bevölkerung gemeinsam mit Klupsch dem am Freitag verstorbenen Georg Auel, dem Mitbegründer des Bandorfer Wiesenfestes.

Im Anschluss an die heilige Messe wurde der Frühschoppen eröffnet und die Rhein-Ahr-Spatzen sorgten mit zünftiger Blasmusik für eine Untermalung des lebendigen Treibens in und um das Dorfgemeinschaftshaus. Natürlich hatte die Küche wieder ihre Pforten geöffnet, sodass die Küche zuhause getrost kalt bleiben konnte. Und ließ der Ansturm in der Küche etwas nach, eröffneten Gabi Klein, Marga Klein und Monika Schneider am Nachmittag „Jupp’s Café“. Zahlreiche Kuchen waren gespendet worden, sodass die Gäste am Kuchenbüffet die Qual der Wahl hatten.

Highlight am Nachmittag war dann der Auftritt der Oberwinterer Hafengarde, die selbst auf dem unebenen Rasen eine tänzerisch fantastische Leistung zeigte und für ihren akrobatischen Tanz mit einer herausragenden Choreographie viel Applaus einheimsen durften.


Wiesenfestmeister wurden ermittelt


Am Nachmittag waren dann die Wiesenfest-Teammeisterschaften angesagt. Unter der Regie von Reiner Odenthal fanden sich vier Zweierteams zusammen, und los ging der Spaß. Wie gewohnt waren die Meisterschaften ein Riesenvergnügen, sowohl bei den Aktiven als auch bei den Zuschauern. In Zweier-Gruppen gingen die Teams an den Start. Zu bewältigen hatten die Aspiranten zunächst einen Raupenlauf, dann einen Hindernis-Parcours mit Tunnel-Slalom und zum Schluss bei hochsommerlichen Temperaturen einen Wasserball-Transport.Die Spieler, ob Jung oder Alt, hatten eine Menge Spaß, die Zuschauer sowieso. Deren Schar war inzwischen immer größer geworden und der Spaß auch. Am Ende siegten Cara Amendt und Letitia Bareiß und wurden als Wiesenfestmeisterinnen ausgiebig gefeiert. Neben den Wiesenfestmeisterschaften eroberte vor allem der Nachwuchs die Wiese und amüsierte sich bestens bei den Spielen Kegeln, Heißer Draht und beim Tattoo-Schminken. Hochbetrieb herrschte derweil auch im Dorfgemeinschaftshaus, wo die Gäste in geselliger Runde ebenso feierten wie auf der Außenbestuhlung neben der Bierbörse. Erst in den Abendstunden löste sich die große Festgemeinde auf, und das Orgateam der „Juppes-Junge“ konnte sich über ein rundum gelungenes Wiesenfest 2017 freuen. Der Dank des Vorstands galt den vielen Helfern, die sich unermüdlich einsetzten, ob in Küche, Keller oder auch beim Backen der tollen Kuchen. AB

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Kommentare

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schneeifler:
Nicht richtig ! verlorenes Benzin in Verbindung mit Raserei löste Massenkarambolage aus ! Es wäre mir ja egal wenn die Raserei nur auf der Nordschleife stattfinden würde. Aber die Zufahrtstraßen und letzte Woche sogar die Innenstadt von Adenau werden zu Ersatzrennstrecken auserkoren. Insbesondere auf der Anreise und Abends wenn die Nordschleife geschlossen hat ! Die Polizei tut so oder ist tatsächlich hilflos- Kontrollen wenn überhaupt - nur Montagsmorgens bei den Pendlern ! Am Wochenende ist Feuer frei um und auf dem Ring ! Das spricht sich natürlich bei den Rasern rund ....
Hermann-Josef Andres:
Mit besonderem Interesse habe ich den Artikel über den Bewerber Peter Michels für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Cochem gelesen. Als Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Cochem-Land/Cochem mit 37-jähriger Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit, überwiegend in leitender Funktion, sowie als langjähriges Mitglied der Personalvertretung und aktueller Personalratsvorsitzender bin ich doch mehr als verwundert über diesen Artikel. Peter Michels ist in der Verwaltung durchaus als versierter Redner (umgangssprachlich: Schwätzer), jedoch nicht unbedingt als „Macher“ bekannt. Dies überlässt er wohl gerne anderen. Auch für seine Ideen, die in dem Artikel angeführt werden, möchte er jeweils zusätzliches Personal einstellen. Ich stelle mir dabei natürlich die Frage, was er eigentlich selbst arbeiten möchte, oder ob sich seine Arbeit auf die Organisation von „Weinveranstaltungen“ begrenzt. Dies würde dann aber auch seinem Auftreten in den letzten Jahren entsprechen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass er zwar seit 2008 bei Kommunalverwaltungen beschäftigt ist, jedoch weder eine Verwaltungsausbildung hat und über elementare Verwaltungskenntnisse verfügt. Was die Haltung zu Bädern und Grundschulen betrifft, vollzieht er hier eine elegante 180° Wendung. Hieß es bis vor kurzem noch „weg mit der Kleinstaaterei und den kleinen Einrichtungen“ (das galt für Schulen und Bäder gleichermaßen) möchte er nun als Retter der kleinen Grundschulen auftreten und Vorreiter für den Weiterbestand der Bäder sein. Wegen seiner teilweise mehr als grenzwertigen Äußerungen über Kolleginnen und Kollegen während seiner Dienstzeit bei der VGV Cochem, bin ich davon überzeugt, dass er bei der weit überwiegende Mehrzahl des Personals weder Zustimmung oder gar Unterstützung finden wird. Für die Leitung einer Einrichtung mit insgesamt rd. 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf den verschiedensten Ebenen (es gibt nicht nur den Tourismus) halte ich ihn sowohl fachlich als auch in der Frage der Personalführung für nicht geeignet. Vielleicht hätte es auch in der Überschrift besser geheißen: „Lasst mich nur reden (schwätzen), ihr macht das schon“.
Toni Göbel:
Bm-Kandidat Michels, der sich als Macher bezeichnet, war nicht der Ideengeber für die Wohn-Pflegegemeinschaft in Greimersburg. Ideengeber für dieses lobenswerte Projekt war der Greimersburger Alt-Ortsbürgermeister Paul Lauxen. Auch an der tollen Breitband-Initiative im Kreis Cochem-Zell hatte er in der Funktion als „Leiter der Kommunikation“ ebenso wenig maßgeblichen Anteil wie in der kurzen Zeit als Wirtschaftsförderer der fusionierten Verbandsgemeinde an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in vielen Ortsgemeinden der VG Cochem. Macher waren auch hier in erster Linie andere. Bei der Wirtschaftsförderung ist hier an vorderster Stelle der bis zu der Fusion hierfür zuständige langjährige Mitarbeiter der VGV Cochem zu benennen, der bereits vor der Fusion viele Projekte in den Ortsgemeinden mit angestoßen hat und der mit seinen Ideen und seinem herausragenden Engagement als Macher maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung in vielen Ortsgemeinden hatte.
Melanie :
ja da hast Du echt Recht Elke,denen passiert nichts!!! die dürfen doch in unserm Land machen was Sie wollen!!!Das macht mich echt wütend!!! Wir müssen in unserem eigenen Land Angst um uns und unsere Kinder haben! Mein Gott,wo sind wir nur hin gekommen!!!! Armes Deutschland!!!!
Nico Di Mascio:
Nein leider eine Stunde nach der Festnahme. Und wenn überhaupt!
Elke Kurth:
Die Frage ist, was passiert mit den Tätern, wenn sie verhaftet werden? Laufen sie bereits am nächsten Tag breit grinsend durch die Fußgängerzone? Leider haben diese Menschen vollkommene Narrenfreiheit in Deutschland.
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