Ausstellung „Bildersturm“ in der Martinskirche in Linz am Rhein

„electronic manoeuvres“

Konzert von Josef Marschall am Samstag, 10. Juni

„electronic manoeuvres“

Josef Marschall.Foto: privat

24.05.2017 - 10:44

Linz. Im Rahmen der Ausstellung „Bildersturm“ im Kultursommer Rheinland-Pfalz findet das Konzert „electronic manoeuvres“ von Josef Marschall in der Kath. Pfarrkirche St. Martin in Linz am Rhein, am Samstag, 10. Juni um 19.30 Uhr statt.


„Bildersturm“ musikalisch inszeniert


Der Reiz, einen „Bildersturm“ auch musikalisch zu inszenieren und klassische Literatur der Musikgeschichte im zeitgenössischen Klangerlebnis elektronischer Musik zu „reformieren“, war für den Komponisten und Synthesisten Josef Marschall die Initialzündung zu einem einzigartigen Projekt. Im Zentrum dieses Projektes steht die elektronische Uraufführung von Gustav Holsts spätromantischer Komposition „Die Planeten“. Er adaptierte die siebenteilige Suite für großes Orchester und arrangierte sie für zwölf Syntheziser. Die Suite fasziniert in ihrer musikalischen Tiefe, die im Gewand der Planeten die großen Existenzfragen des Lebens zum Klingen bringt. In der sensiblen Interpretation von Josef Marschall entfaltet diese Komposition ganz eigene Ausdruckskraft, die in der Kirche St. Martin einen ihrem spirituellen Inhalt entsprechenden Resonanzraum findet. Die ganz eigenen Klang- und Interpretationsmöglichkeiten elektronischer Musik werden im weiteren Programm an Transkriptionen bekannter Kompositionen von Bach, Debussy und Ravel für den Musikliebhaber wahrnehmbar. Dieses besondere Konzert öffnet für den Zuhörer ein außergewöhnliches Hörerlebnis zwischen Tradition und Gegenwart, in dem Vertrautes neu zum Klingen kommt. Josef Marschall, studierte Komposition und Klavier in Graz und Wien. Das Arbeiten im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne fasziniert den Künstler, wobei die Herausforderung, elektronische Musik und klassische Komposition miteinander ins Spiel zu bringen, einen besonderen Reiz auf den Synthesisten ausübt und zu einem Schwerpunkt seines Schaffens geworden ist.

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Hansen:
Korrektur: Das war grausanste Folter und ein Femizid. Benennt es als das, was es ist. Wir schreiben das Jahr 2024 und nicht 1980....
Amir Samed:
Aufgepast ihr Omas, nicht das sich die "stabile Brandmauer" in ein (geistiges) Gefängnis ohne Entkommen verwandelt....
Joachim Becker:
Vielen Dank für diese lobenswerte Initiative!...
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