Fußball in der Verbandsgemeinde Wirges – Saison 2017/18

Böse Pleite der Eisenbahner

Reserve des B-Ligisten verlor Spitzenspiel gegen Verfolger Eisbachtal mit 1:9

02.10.2017 - 12:24

VG Wirges. Keine Blöße gaben sich die Top-Teams der Bezirksliga. Die ersten fünf konnten allesamt ihre Spiele gewinnen. Darunter auch die SpVgg Wirges, die gegen die SG Wallmenroth mit 3:1 die Oberhand behielt. Spannend blieb es bis zum Schluss. Erst in der Nachspielzeit gelang Marvin Severin mit dem 3:1 der entscheidende Treffer. Zuvor hatten Ozan Altin (19.) und Joachim Akwapay (51.) für die Gastgeber getroffen. Sascha Mertens (53.) besorgte den Treffer für die Gäste.

Ein spannendes Derby erlebten die knapp 100 Zuschauer in Ebernhahn. Und dazu zwei verschiedene Halbzeiten. Während vor der Pause die Gastgeber dominierten und durch Matthias Lau und Andreas Wiegand mit 2:0 in Führung gingen sorgten nach der Pause die Gäste für die Ausrufezeichen und kamen am Ende doch noch zum einem wertvollen Punktgewinn. Pascal Jonas (64.) und Eugen Stumpf (95.), in der Nachspielzeit, trafen für die Gäste. Zu diesem Zweitpunkt hatten die Gäste bereits einen Mann mehr auf dem Platz da Serkan Ergüzek mit der Ampelkarte schon vorzeitig unter die Dusche geschickt worden war. Abgestürzt auf den letzten Platz ist der SV Staudt. Grund war eine rabenschwarze erste Hälfte beim SV Thalhausen. Ganze 25 Minuten benötigten die Gastgeber für ihre vier Treffer. Dugagjin Thaji (10.) Dominik Kuwal (11.) Björn Steinmacher (28.) und Marcel Klein (35.) trafen für den SVT, der nach der Pause wohl einen Gang zurückschaltete und zu keinem weiteren Treffer kam. Dieser gelang zumindest noch den Gästen die dank Nico Kaiser (87.) zum Ehrentreffer kamen. Eine ganz böse Niederlage kassierte die Reserve des ESV Siershahn beim Tabellenzweiten Eisbachtal. 9:1 siegte die Rheinlandligareserve und hat somit weiter zu den Eisenbahnern aufgeschlossen. Bezirksliga Ost: Glas-Chemie Wirges - SG Wallmenroth 3:1. Kreisliga B Ww./W. Süd: FSV Ebernhahn - ESV Siershahn 2:2, SV Thalhausen - SV Staudt 4:1. Kreisliga D Ww./W. Südost: Sportfreunde Eisbachtal II - ESV Siershahn II 9:1.

Termine: Schwierige Zeiten für den SV Staudt. Das Ligaschlusslicht trifft bereits am Samstag auf die SG Haiderbach-Deesen. Acht Punkte trennen den Tabellenachten und das Ligaschlusslicht. Wenn die beiden Teams aufeinandertreffen, dann siegt meist derjenige, der den ersten Treffer markierte. Sieben der letzten acht Begegnungen endeten zu Null. Einzig im Vorjahr schaffte es der SV Staudt nicht, eine Führung auch nach Hause zu bringen und unterlag knapp mit 2:3.

In Lauerstellung befindet sich der ESV Siershahn der, aktuell Platz vier belegt. Bei einem Sieg gegen Thalhausen bleibt Platz zwei im Blick. Ganz oben thront weiterhin der TuS Niederahr. Zwölf Punkte beträgt bereits der Abstand zum Zweiten. Wie verkraften die Reservekicker der Eisenbahner das 1:9-Debakel von Nentershausen? Am Sonntag kommt die Reserve der SG Haiderbach-Deesen, die als Tabellensechster schon etwas zurückgefallen sind. Kreisliga B Ww./W. Süd: SV Staudt - SG Haiderbach-Deesen, Samstag 7. Oktober, 17 Uhr, ESV Siershahn - SV Thalhausen, Sonntag 8. Oktober, 15 Uhr. Kreisliga D Ww./W. Südost: ESV Siershahn II - SG Haiderbach-Deesen II, Sonntag 8. Oktober, 12.30 Uhr. TH

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Kommentare

Der Landrat brachte 500 Euro mit

Gudrun Kast :
Sehr schöner Bericht, liebe Monika Fuchs
Uwe Klasen:
Nun ja, abgesehen von den positiven Auswirkungen der Renaturierung des Bächelsbaches und den negativen Erfahrungen der Betroffenen, so kann der BUND vielleicht die Aussage ("eher mit einem Ja zu beantworten") mit Daten des Umweltbundesamtes (Monitoringbericht 2015) neu beurteilen, worin "es keine erkennbare Zunahme von Starkregen in Deutschland gebe; das Ergebnis gelte auch für den Sommer: "Die Zahl der Tage mit einer Niederschlagssumme von 20 Millimeter und mehr im Sommer ist seit 1951 nahezu unverändert geblieben". Und, lt. den Prognosen der Computermodelle zum (anthroprogonen) Klimawandel sollen ja die Sommer in Deutschland trockener werden. Wie immer, nichts genaues ist bekannt!
Kugelmann:
Demokratie lebt vom WANDEL! Macht zu lange ausgeübt, führt zu Selbstüberschätzung derer, die sie glauben zu haben. „Siegessicherheit macht nämlich leichtsinnig und TRÄGE!“ Von 49. 359 Wahlberechtigten wählten 37.653 (76,28%) den CDU-Kandidaten nicht! Das bedeutet, dass sich der neue OB in den kommenden Jahren auch wieder auf eine Mehrheit von Mitbürgern abstützen muss, die sich wenig für Kommunalpolitik interessiert sowie politisch anders orientiert ist. Das macht wie so oft deutlich, welchen Stellenwert das Amt und die Person für die Bürger Neuwieds mittlerweile (40,1 % Wahlbeteiligung) besitzen. Bei einer Wahlbeteiligung (Stichwahl) von nur noch 40,41 % wurden dann aus 11.706 Stimmen 59,56 % für ihn, was letztlich heißt, dass der zukünftige Oberbürgermeister sich auf eine ihn gewählte Minderheit/Wahlberechtigte abstützt, die in naher Zukunft auch wieder unter „Artenschutz“ gestellt wird. „Wer trägt denn nun die Verantwortung für dieses „Desinteresse? Zweifelsohne Politiker mit ihrem Auftreten und Verhalten selbst.“ Wenn die negativen Erfahrungen der Bürger beim direkten Kontakt mit Politikern und Staat überwiegen, formt sich ein Bild des Versagens, des Rückzugs und der Verärgerung. Dagegen muss die Politik vorgehen - durch das Handeln vor Ort. Insofern ist es richtig, Probleme zu benennen, die der Bürger wirklich hat. Noch besser ist es, diese auch lösen zu wollen – ohne Kompetenzgerangel. Deshalb muss es heute und zukünftig lauten „Mehr Staat wagen“. Nicht, um die Wirtschaft zu reglementieren oder die Bürger zu überwachen, sondern um dort besser zu funktionieren, wo es einen berechtigten Anspruch an den Staat gibt. Im Klartext: „Dort, wo der Bürger den Staat wirklich braucht. Das kostet Geld – für die Verwaltung, Lehrer, Polizisten, Schulgebäude, Krankenhäuser etc.. Aber es ist gut angelegtes Geld. Weil Vertrauen in den Staat auch Vertrauen in die Demokratie bedeutet. Und das sollte auf keinen Fall verloren gehen.“ „BEGEISTERN durch VORBILD!“ Dem neuen Oberbürgermeister sind viel Glück und Stehvermögen zu wünschen, auf das er nicht zu einem Getriebenen und Erfüllungsgehilfen einer siegestrunkenen CDU wird, die doch schon jahrelang mit den „Hufen“ gescharrt hatte.
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